Terminarchiv

Sonntag, 6. November 2016, 15 Uhr

Kunstpreis BARMHERZIGKEIT – Finissage

mit Führung durch die Ausstellung und Performance

Ort: Moritzkirche

plakat_mauritiustage_2016_finissage

Donnerstag, 3. November 2016, 19:30 Uhr

Das Ende der Zukunft. | Theater – Lesung – Gespräch

Das Bürger Ensemble Magdeburg forscht in seinen Interaktionen und Stückentwicklungen nach Themen, die uns unter der Alltagsoberfläche beschäftigen. »Das Ende der Zukunft« ist ein Theaterabend, der die Frage stellt, wie sich das Leben verändern würde, wenn man wüsste, wann, wo oder wie es zu Ende geht.
Fünf Frauen gründen eine zukunftsorientierte Wohngemeinschaft, ab heute soll nur nach vorne geschaut werden. Beim Schmieden gemeinsamer Pläne kommen die Eigenheiten der Personen zum Vorschein, und die unnahbare Vermieterin leitet mit ihrem Vertrag eine Reihe mysteriöser Visionen ein. Dadurch reiben sich die Lebenskonzepte der Frauen aneinander, bis nicht mehr klar ist, ob das Miteinander eine Zukunft hat. Jetzt geht es darum, sich mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen.
Schwere Themen werden in diesem autobiographischen Stück mit viel Selbstironie angepackt. Nach der Premiere im Schauspielhaus ist es jetzt in einer neuen Fassung im Roncalli-Haus zu erleben.

Von und mit Fabian Angermann, Martina Behnisch, Monika Brunner, Birgit Heisel, Elisabeth Napiontek, Stephanie Sander, Uta Volkmar, Prof. Dr. rer. nat. Monika Brunner-Weinzierl und dem Bürger Ensemble II mit dem Regisseur Manuel Czerny

Fr, 28. Oktober 2016, 14 Uhr – Sa, 29. Oktober 2016, 14 Uhr

Die Reformation – ein Bildungsgeschehen? | Tagung
Historische Einordnung, ökumenische Perspektiven – ein Beitrag der Katholischen Erwachsenenbildung in Deutschland

Ort: Roncalli-Haus | Magdeburg

Die Reformation wird kultur- und denkgeschichtlich gewöhnlich in engen Zusammenhang gebracht mit den Emanzipationsbewegungen der entstehenden Neuzeit, mit der Aufklärung und dem Geist der Moderne, ja sie wird selbst ausdrücklich als »Bildungsgeschehen« bezeichnet.

Die Tagung

– geht dem historischen Zusammenhang zwischen der Reformation und dem neuzeitlichen Bildungsideal und Bildungswesen nach;

– vergleicht den reformatorischen Zugang zum Verhältnis von Glaube, Vernunft und Bildung mit dessen Bestimmung in der gemeinsamen (auch vorreformatorischen) kirchlichen Tradition und im katholischen Bereich;

– fragt nach der Relevanz konfessioneller Bildung auf der einen und eines der Rationalität verpflichteten theologischen Denkens auf der anderen Seite für die ökumenische Annäherung der Kirchen auf ihrem Weg zur Einheit;

– zieht bildungspolitische Konsequenzen für den gemeinsamen Einsatz der Kirchen für das christliche Bildungsideal heute.

Eine Veranstaltung der Katholischen Erwachsenenbildung Deutschland in Kooperation mit dem Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik Paderborn und der Europäischen Melanchthon-Akademie Bretten im Rahmen des Projektes »2017: Neu hinsehen! Ein katholischer Blick auf Luther«.

Detailliertes Programm erhältlich!

Donnerstag, 27. Oktober 2016, 19 Uhr

»Von Noah bis zur Hochzeit von Kana« – Wein in Bibel und Kunst | Kunstforum

Form: Präsentationen mit Musik

In der Reihe »Kunstforum« werden zum einen Künstler von hohem Rang und ihre Werke vorgestellt, die durch Bibel und Christentum inspiriert wurden. Zum anderen werden die großen europäischen Kulturlandschaften erkundet, wobei insbesondere Kirchen, Klöster und Kathedralen im Mittelpunkt stehen.

Referent: Pfarrer Walter Martin Rehahn | freier Dozent und Autor mit Lehrauftrag für Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
E-Mail: walter-martin.rehahn@theologie.uni-halle.de privat: pascal@rehahn.eu

Mittwoch, 26. Oktober 2016, 19:30 Uhr

»Der Aktionskreis Halle – Postkonziliare Konflikte im Kommissariat Magdeburg« | Vortrag

Der Aktionskreis Halle (AKH) ist nicht nur als »entfant terrible« des ostdeutschen Katholizismus bekannt. Er ist zugleich die bedeutendste katholische Impulsgruppe in der DDR, die durch ihr Engagement in Konflikt mit Kirche und Staat geriet. Am Beispiel des Aktionskreises Halle kann nachvollzogen werden, wie die katholische Kirche mit interner Kritik an ihrem Kurs der „politischen Abstinenz“ umging. Darüber hinaus wird deutlich, wie der SED-Staat versuchte, innerkirchliche Aufbrüche niederzuschlagen. Weil man den AKH als politischen Störfaktor identifiziert hatte, sollte er durch das Ministerium für Staatssicherheit liquidiert werden. Dass es dabei zu einer Zusammenarbeit von Staat und Kirche gegen den AKH gekommen ist, gehört zu den dunkelsten Kapiteln der ostdeutschen Kirchengeschichte.

Dr. Sebastian Holzbrecher | Universität Erfurt

Mittwoch, 26. Oktober 2016, 19:30 Uhr

»Der Aktionskreis Halle – Postkonziliare Konflikte im Kommissariat Magdeburg« | Vortrag

Der Aktionskreis Halle (AKH) ist nicht nur als »enfant terrible« des ostdeutschen Katholizismus bekannt. Er war zugleich die bedeutendste katholische Impulsgruppe in der DDR, die durch ihr Engagement in Konflikt mit Kirche und Staat geriet. Am Beispiel des Aktionskreises Halle kann nachvollzogen werden, wie die katholische Kirche mit interner Kritik an ihrem Kurs der »politischen Abstinenz« umging. Darüber hinaus wird deutlich, wie der SED-Staat versuchte, innerkirchliche Aufbrüche niederzuschlagen. Weil man den AKH als politischen Störfaktor identifiziert hatte, sollte er durch das Ministerium für Staatssicherheit liquidiert werden. Dass es dabei zu einer Zusammenarbeit von Staat und Kirche gegen den AKH gekommen ist, gehört zu den dunkelsten Kapiteln der ostdeutschen Kirchengeschichte.

Dr. Sebastian Holzbrecher | Kirchenhistoriker, Erfurt

Dienstag, 25. Oktober 2016, 19:30 Uhr

»Der Aktionskreis Halle – Postkonziliare Konflikte im Kommissariat Magdeburg« | Vortrag

Der Aktionskreis Halle (AKH) ist nicht nur als »enfant terrible« des ostdeutschen Katholizismus bekannt. Er war zugleich die bedeutendste katholische Impulsgruppe in der DDR, die durch ihr Engagement in Konflikt mit Kirche und Staat geriet. Am Beispiel des Aktionskreises Halle kann nachvollzogen werden, wie die katholische Kirche mit interner Kritik an ihrem Kurs der »politischen Abstinenz« umging. Darüber hinaus wird deutlich, wie der SED-Staat versuchte, innerkirchliche Aufbrüche niederzuschlagen. Weil man den AKH als politischen Störfaktor identifiziert hatte, sollte er durch das Ministerium für Staatssicherheit liquidiert werden. Dass es dabei zu einer Zusammenarbeit von Staat und Kirche gegen den AKH gekommen ist, gehört zu den dunkelsten Kapiteln der ostdeutschen Kirchengeschichte.

Dr. Sebastian Holzbrecher | Kirchenhistoriker, Erfurt

Montag, 24. Oktober 2016, 17:30 Uhr

»Auf der Suche nach dem verlorenen Sonntag« | Film und Podiumsdiskussion
Allianz für den freien Sonntag Sachsen-Anhalt

Ort: Kulturzentrum Moritzhof | Moritzplatz 1, Magdeburg | www.moritzhof-magdeburg.de

Podiumsdiskussion mit Susanne Wiedemeyer, DGB-Landes­beauftragte Sachsen-Anhalt | Regionalbischof Christoph Hackbeil, Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (angefragt) | Dr. Lydia Hüskens, Studentenwerk Halle / stv. Landesvorsitzende der FDP
Moderation: Dr. Reinhard Grütz | Katholische Akademie des Bistums Magdeburg

anschließend Gelegenheit zum Gespräch bei Imbiss und Getränken

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 19:30 Uhr

»Die Gewalt in der Bibel und im Koran« | Vortrag

Prof. Dr. Georg Hentschel | Erfurt

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 19 Uhr

Politische Kultur in Deutschland im Wandel | Magdeburger Dialog

Angesichts der Veränderungen in der Parteienlandschaft und im gesellschaftlichen Diskurs wandelt sich die politische Kultur. Der Vortrag wirft Schlaglichter auf aktuelle Entwicklungen und fordert zur Diskussion auf.

Referent: Prof. Dr. Werner J. Patzelt | TU Dresden

Moderation: Dr. Winfried Bettecken | Hauptabteilungsleiter MDR Sachsen-Anhalt

Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der HVHS Roncalli-Haus.