Mo, 8. März 2021, 9:30 Uhr – 16 Uhr

Umkämpfte Welten – Warum unser Zusammenstehen gegen Rechts eine feministische Perspektive braucht!

Ort: Online via Zoom

Populistische Strömungen gewinnen in den letzten Jahren an Zustimmung. Die Auswirkungen von rechtspopulistischer und rechtsextremistischer Hetze manifestieren sich in den grausamen Anschlägen wie in Hanau und Halle. Dabei formulieren die Täter*innen rechter Gewalt einen unverhohlenen Hass auf Frauen*. Dennoch gerät Antifeminismus in der medialen Auseinandersetzung um Rechtspopulismus immer wieder aus dem Blick. Daher wollen wir der systematischen Verknüpfung von Antifeminismus und Rechtspopulismus diesen Fachtag widmen und Frauen* und Männer* einladen, solidarisch gegen rechte Angriffe auf Geschlechtergerechtigkeit einzustehen.

Zielgruppe
Der Fachtag richtet sich an interessierte Frauen* und Männer* aus Kirche und Gesellschaft, die sich für Demokratie, Menschenrechte, Weltoffenheit und Vielfalt einsetzen.

Veranstalter*innen
• Arbeitskreis „Frauen in Kirche & Gesellschaft“
• KEB-Projekt „Kirche für Demokratie. Verantwortung übernehmen – Teilhabe stärken“
• kfd-Diözesan-Verband Magdeburg

Anmeldung
Wir bitten Sie um verbindliche Anmeldung per E-Mail bis zum 01.03.2021 – unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Institution und des Dialogforums – unter: projekt@keb-sachsen-anhalt.de
Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie den Link für den Fachtag.

Ein Teilnahmebeitrag wird für den Fachtag nicht erhoben.
Die Veranstaltung wird durch den Fachbereich Pastoral in Kirche und Gesellschaft gefördert sowie durch das
KEB-Projekt „Kirche für Demokratie“ gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ und durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt.

Programm

  • 9:15 Einloggen
  • 9:30 Einstimmung in den Fachtag, Susanne Brandes | KEB (Tagesmoderation), Maria Faber | AK „Frauen in Kirche & Gesellschaft“
    Grußwort Dr. Friederike Maier | Fachbereich Pastoral in Kirche und Gesellschaft
  • 9:45 Rechte Perspektiven auf Frauen* – Warum Antifeminismus für Rechtspopulismus grundlegend ist
    Prof. Dr. Susan Arndt | Universität Bayreuth
  • 11:15 Pause 
  • 11:30 Antifeminismus als Demokratiegefährdung – Perspektiven aus der Zivilgesellschaft
    Judith Rahner | Amadeu Antonio Stiftung
  • 12:30 Mittagspause mit Möglichkeit zur Begegnung 
  • 13:30-15:30 Parallele Dialogforen
    A)
    Frauen in der katholischen Kirche –Erfahrungen des Synodalen Weges
    Mara Klein und Regina Masur | Mitglieder der Vollversammlung des Synodalen Weges
    B) Das war doch nur als Kompliment gemeint –Umgang mit Alltagssexismus
    Astrid Herrmann-Haase | Wildwasser Magdeburg
    e. V. (Dieses Forum ist ein Angebot für Frauen*; die Teilnehmer*innenanzahl ist begrenzt.)
    C) Selbstbewusste muslimische Frauen – Ein doppeltes Feindbild?
    Pınar Çetin | DIA – Deutsche Islam Akademie
    D) Von der Haltung zum Handeln – Erfahrungs-austausch zum Umgang mit Antifeminismus und Rechtspopulismus
    Christine Böckmann | Miteinander e.V.
  • 15:30 Abschluss und Ausklang
    Ein Rückblick auf den Fachtag – Eindrücke der Teilnehmer*innen und Referent*innen
    Ein Wort zum Abschluss:
    „Das wird FRAU* doch wohl noch sagen dürfen…“
Unsere nächsten Veranstaltungen:

Do, 1. September 2022, 19 Uhr – Fr, 30. Dezember 2022, 21 Uhr

Meditation des Tanzes für Anfänger und Fortgeschrittene

September bis Dezember 2022 | jeweils 19 – 21 Uhr

Ort: Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, Felicitas-von-Selmenitz-Haus | Puschkinstraße 27, Halle

Der Tanz bietet Freude und Entspannung. Er kann ebenso spirituelle Erfahrung sein, Gebet in Bewegung. Im Tanz werden Körper, Geist und Seele gleichermaßen angesprochen.

Leitung: Simone Kluge | Halle, erfahrene Tanzpädagogin, ausgebildet am Institut St. Dominikus in Speyer
Veronika Blaschke | Halle, Tanzausbildung bei Nanni Kloke, Institut Meditation in Bewegung, Berlin

Teilnahmebeitrag für 8 Abende: 48
Termine und Anmeldung: Simone Kluge, Tel 01520 - 611 95 11 | kluge.s@arcor.de

Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt

Montag, 26. September 2022, 18 Uhr

Grün, grün, grün ist keines meiner Kleider – Eine praktische Anleitung für einen nachhaltigen Kleiderschrank

Ort: forum hallense

Alle reden vom Klimawandel, aber was hat unsere Kleidung damit zu tun? Neben Einblicken in die ökologischen Folgen unseres Kleiderkossums gibt es in diesem Workshop Tipps und Tricks für mehr Nachhaltigkeit in der Kleiderwahl – zum Anfassen, Ausprobieren und Anziehen.

Anika Wagner | Bildungsreferentin Eine Welt e.V. / Weltladen Halle

Kooperationsveranstaltung mit dem kfd-Diözesanverband Magdeburg im Rahmen der kfd-Aktionswoche „Komm mit! Sei dabei! Eine Reise zur kfd!“

Dienstag, 4. Oktober 2022

Fotoausstellung | »Und es ward Licht« – Moderne Glasmalerei in Kirchen des Bistums Magdeburg | Frank Pudel und Susanne Kalisch

Ort: Roncalli-Haus | Magdeburg
Eröffnung | Dienstag, 4. Oktober 2022 | 18 Uhr
Vortrag | Mittwoch, 19. Oktober 2022 | 19 Uhr

Die sakrale Glaskunst hat es sich zur Aufgabe gemacht, das von Gott gesandte Licht mittels künstlerischer Mittel so zu gestalten, dass es der Verherrlichung Gottes dient.

Man muss nur einmal in einem Kirchenschiff gestanden haben, inmitten bunten Lichts, das den Boden und einen selbst umhüllt. Die Gläubigen lassen sich auf das Gefühl ein, dass Gott, als Schöpfer des Lichts, dieses selbst ist. Die Farben, die Wärme durchströmen sie, sind die Berührung Gottes, die Gewissheit, er ist bei ihnen, hüllt sie ein in seinen Mantel aus Licht. Sie sind geborgen, können sich fallen lassen in seine Liebe und nehmen das Evangelium auf eine einzigartige Weise wahr. Aber auch Nichtgläubige erfasst Ergriffenheit ob des mystischen Zaubers, der von dem gestalteten Licht ausgeht.

Die Ausstellung zeigt ausgewählte Beispiele sakraler Glaskunst in Kirchen des Bistums Magdeburg und konzentriert sich dabei auf das letzte, für diese Kunstgattung so überaus dynamische Jahrhundert von der Klassischen Moderne über die DDR-Zeit bis heute. Anhand von Fotos werden verschiedene in der Region tätige Glaskünstler, ihre jeweilige Kunstauffassung und die verwendete Technik vorgestellt. Figürliche Darstellung kontrastiert mit Abstraktem, Betonglas mit konventioneller Bleiverglasung, freies Malen auf Glas mit Gestaltung des Glases selbst. Dabei wird versucht, auf die bekannten Fenster der großen Kirchen weitgehend zu verzichten und stattdessen Kleinode der Glasmalerei auch in fast vergessenen Dorfkirchen (wieder) zu entdecken.

Kooperation mit dem Roncalli Haus Magdeburg

Dienstag, 4. Oktober 2022, 18 Uhr

Eröffnung der Ausstellung | »Und es ward Licht« – Moderne Glasmalerei in Kirchen des Bistums Magdeburg

Ort: Roncalli-Haus | Magdeburg

Projektvorstellung – Vortrag der Künstler Frank Pudel und Susanne Kalisch

Susanne Kalisch | freiberufliche Mitarbeiterin Kunstguterfassung bei der EKMD, Schönebeck
Dr. Frank Pudel | Fotograf, ehem. Leiter eines privaten Forschungs­institutes, Magdeburg

Musik: Frank Schöpke | Saxophon, Magdeburg

Mi, 5. Oktober 2022, 14 Uhr – 17 Uhr

Vortrag und Diskussion | 30 Jahre Straße der Romanik 1993-2023 – Identität und Attraktivität für Sachsen-Anhalt

Ort: Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, Felicitas-von-Selmenitz-Haus | Puschkinstraße 27, Halle

In seinem Vortrag wird der Kunsthistoriker und Kulturmanager Prof. Dr. Christian Antz über die nunmehr seit 30 Jahren bestehende „Straße der Romanik“ sprechen. Dieses Projekt hat er zwischen 1992 und 2006 neben anderen touristischen Landes- und Netzwerkprojekten für Sachsen-Anhalt aufgebaut. Wie hat sich die „Straße der Romanik“ zwischen Reisen und Seelsorge in den vergangenen Jahren entwickelt? Wie stellt sich die bisherige und künftige Bedeutung der Kirchenöffner und Kümmerer dar?

Referent: Prof. Dr. Christian Antz | Deutsches Institut für Tourismusforschung Heide/ Magdeburg

In Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt.

Mo, 10. Oktober 2022, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

Kulturforum | Was Sind uns Obst und Gemüse wert?

Einblicke in die gärtnerische Arbeit der Obstproduktion

Heimischer Obst- und Gemüseanbau ist mehr als die Produktion von Lebensmitteln. Wie viel Arbeit, Kosten und Risiken darin stecken, ist uns als Konsumenten oft gar nicht bewusst.
Josephine Scholze berichtet dazu aus der Perspektive der Produzierenden und zeigt auf, welche Verantwortung auch bei uns Konsumenten liegt.

Josephine Scholze | Gärtnermeisterin im Obstbau, Halle