Fr, 16. November 2018, 16:30 Uhr – Sa, 17. November 2018, 15 Uhr

Mystik – Aus-Sprache des Glaubens – Theologisches Symposium Helfta

Das Symposium fällt aus.

Ort: Kloster Helfta | Lindenstr. 36 | 06295 Lutherstadt Eisleben

Was genau mit christlicher Mystik gemeint ist, kann nicht durch eine einfache Definition festgelegt werden. Dennoch begleitet dieser Begriff und die mit ihm gemeinte persönliche Gotteserfahrung einzelner Menschen die Geschichte von Glauben, Kirche und Theologie. Mit der Mystik verbinden sich ganz unterschiedliche Erfahrungen, die vom Bestärken kirchlicher Positionen bis zur Kirchenkritik reichen. Hinzu kommt die Frage nach der
Unterscheidung der Geister in Bezug auf die Bedeutung der Inhalte und Konsequenzen von Erfahrungen, die seitens der Mystiker und Mystikerinnen als sehr persönliche Begegnungen mit dem dreieinen Gott erlebt werden.

Christliche Mystik steht daher in einem spannungsreichen Verhältnis zu einem Glauben, der auch die Begründung durch die von Gott geschenkte Vernunft sucht. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, die Sprache der Mystik in den Blick zu nehmen und ihre Bedeutung als Aus-Sprache des Glaubens zu untersuchen: welche Sprache ist überhaupt für die Kommunikation mystischer Erfahrungen angemessen und welche ist – zugespitzt gesagt – überhaupt möglich?

Hinzu kommt, dass christliche Mystik eher mit der katholischen Kirche oder der Orthodoxie in Verbindung gebracht wird, doch werden auch im Protestantismus ihre Potentiale neu diskutiert und entdeckt.
Das Symposium möchte in drei Vorträgen und Diskussionen einige dieser Aspekte christlicher Mystik in den Blick nehmen.

Dr. Hildegard Gosebrink | Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Frauenseelsorge Bayern, München
Prof. Dr. Peter Zimmerling | Institut für Praktische Theologie der Universität Leipzig
Prof. Dr. phil. Hartmut Rosenau | Theologische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Leitung: Prof. Dr. Harald Schwillus | Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Eine Veranstaltung des Instituts für Katholische Theologie und ihre Didaktik der MLU Halle-Wittenberg, des Klosters Helfta und der
Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg.

Detailliertes Programm sowie Informationen zu Kursgebühren und Kosten für Übernachtung und Verpflegung sind bei uns erhältlich.
Die Anmeldung erfolgt über das Kloster Helfta.
Postadresse s. o., E-Mail: gaestehaus@kloster-helfta.de

Unsere nächsten Veranstaltungen:

Do, 12. Januar 2023, 19:30 Uhr – Do, 22. Juni 2023, 21 Uhr

Meditation des Tanzes für Anfänger und Fortgeschrittene | Kurs I

Ort: Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, Felicitas-von-Selmenitz-Haus, Puschkinstraße 27, Halle

Kurs I 17.30 – 19 Uhr | Kurs II 19.30 – 21 Uhr
Der Kurs beginnt am 12. Januar 2023.
Weitere Termine: 26. 1. | 2. u. 16. 2. | 16. u. 30. 3. | 13. u. 27. 4. | 11. u. 25. 5. | 8. u. 22. 6.

Der Tanz bietet Freude und Entspannung. Er kann ebenso spirituelle Erfahrung sein, Gebet in Bewegung. Im Tanz werden Körper, Geist und Seele gleichermaßen angesprochen.

Leitung: Simone Kluge | Halle, erfahrene Tanzpädagogin, ausgebildet am Institut St. Dominikus in Speyer
Veronika Blaschke | Halle, Tanzausbildung bei Nanni Kloke, Institut Meditation in Bewegung, Berlin

Informationen und Anmeldung: Simone Kluge
Tel 0152 - 061 195 11 | Mail: kluge.s@arcor.de

Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt.

Do, 12. Januar 2023, 17:30 Uhr – Do, 22. Juni 2023, 19 Uhr

Meditation des Tanzes für Anfänger und Fortgeschrittene | Kurs II

Ort: Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, Felicitas-von-Selmenitz-Haus, Puschkinstraße 27, Halle

Kurs I 17.30 – 19 Uhr | Kurs II 19.30 – 21 Uhr
Der Kurs beginnt am 12. Januar 2023.
Weitere Termine: 26. 1. | 2. u. 16. 2. | 16. u. 30. 3. | 13. u. 27. 4. | 11. u. 25. 5. | 8. u. 22. 6.

Der Tanz bietet Freude und Entspannung. Er kann ebenso spirituelle Erfahrung sein, Gebet in Bewegung. Im Tanz werden Körper, Geist und Seele gleichermaßen angesprochen.

Leitung: Simone Kluge | Halle, erfahrene Tanzpädagogin, ausgebildet am Institut St. Dominikus in Speyer
Veronika Blaschke | Halle, Tanzausbildung bei Nanni Kloke, Institut Meditation in Bewegung, Berlin

Informationen und Anmeldung: Simone Kluge
Tel 0152 - 061 195 11 | Mail: kluge.s@arcor.de

Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt.

Mo, 13. Februar 2023, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

KULTURFORUM | Fairafric – Die Dekolonialisierung der Schokolade

Ort: Elisabethkapelle, An der Moritzkirche 8, Halle

Schokolade ist die Lieblingssüßigkeit der Deutschen. Fast 10 kg essen wir davon pro Jahr. Dass dieser Genuss oftmals mit schlechten Arbeitsbedingungen für Afrikas Kakaobäuer*innen einhergeht, wissen viele bereits. Weitgehend unbekannt ist dagegen, dass die derzeitige Situation eng mit Deutschlands kolonialem Erbe verbunden ist, selbst im Fairen Handel. Das kleine Schokoladenunternehmen Fairafric hat sich selbst zum Ziel gesetzt, die kolonialen Strukturen der Schokoladenproduktion zu durchbrechen. Um zu sehen, ob ihnen das gelingt, begeben wir uns auf eine Reise durch die Geschichte der Schokolade, betrachten, wo wir auch heute noch Spuren ihrer kolonialen Geschichte finden und was Fairafric anders macht als andere. Damit der Genuss dabei nicht zu kurz kommt, gibt es auf dieser Reise kleine Kostproben der Schokolade von damals und heute.

Anika Wagner | Bildungsreferentin Eine Welt e. V. Halle

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Gefördert vom Katholischen Fonds
aus Mitteln des Evangelischen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt
und von der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands

Sa, 18. Februar 2023, 14 Uhr – 17 Uhr

VORTRAG UND GESPRÄCH | Vor der letzten Etappe des Synodalen Weges: Einblicke – Erfahrungen – Hoffnungen

Ort: Franziskanerkloster | Halberstadt

Nach gut zwei Jahren findet der Synodale Weg Anfang März mit der 5. Synodalversammlung seinen Abschluss. Es wurde in vier Foren viel miteinander diskutiert und gerungen. Viele Texte wurden erstellt, einige beschlossen, aber es wird und kann nicht mehr über alle abgestimmt werden. Rom und andere Bischofskonferenzen sprechen sich immer wieder gegen den deutschen Gesprächs­prozess aus. Was wird am Ende davon übrig bleiben und was kann und soll im Bistum Magdeburg umgesetzt werden?

Die Synodale Regina Masur als Vertreterin des Katholikenrates im Bistum Magdeburg, Mitglied im ZdK und über diesen in den Synodalen Weg gewählt, hat sich in den Prozess eingebracht. Sie berichtet von ihren Erfahrungen, kann Einblicke hinter die Kulissen geben und von ihren Hoffnungen erzählen. Denn der Reformprozess in der Katholischen Kirche muss weiter gehen.

 Regina Masur | Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), Katholikenrat im Bistum Magdeburg

Do, 23. Februar 2023, 18 Uhr – 20 Uhr

Wie sozial-ökologische Transformation gelingen kann | Teil I

Online-Veranstaltungsreihe

Teil I: Impulse aus den Kirchen – und ihre Relevanz?

Gegenstand des ersten Abends dieser Reihe ist das im Juni 2021 erschienene Expertenpapier der Deutschen Bischofskonferenz »Wie sozial-ökologische Transformation gelingen kann«. Der gut 60 Seiten starke Text entstand unter Mitwirkung von Ökonomen, Politik- und Klimawissenschaftlern, Theologen und Philosophen. Der Text benennt Stellschrauben, um substanzielle Fortschritte und Durchbrüche in den Zukunftsfragen der Menschheit zu erreichen. Der Wunsch der Bischofskonferenz ist es, dass die Stellungnahme breit diskutiert wird. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Relevanz ihr innerkirchlich, aber auch gesellschaftlich aktuell zukommt.

Mitwirkende:
Dr. Wendelin Bücking | Umweltbeauftragter des Bistums Magdeburg
Dr. Stefan Einsiedel | Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Globale Fragen der Hochschule für Philosophie in München, Mitautor der Studie
Philipp Greifenstein | freier Journalist mit Kompetenz zu kirchlichen Themen, Bad Frankenhausen

Leitung und Moderation:
Dr. Reinhard Grütz | Katholische Akademie des Bistums Magdeburg

Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, dem Lother-Kreyssig-Ökumenezentrum der EKM und dem Katholischen Forum im Land Thüringen /Akademie des Bistums Erfurt.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Flyer der Reihe als PDF hier

Mo, 6. März 2023, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

KULTURFORUM | Religion für den Frieden – Eine Perspektive der Bahá‘í

Ort: Elisabethkapelle, An der Moritzkirche 8, Halle

Welche Verantwortung tragen Religionen für den Frieden? Woran glauben Bahá‘í? Welche Perspektive bringen sie für den Frieden ein?

Im Gespräch mit dem Publikum wird diesen und weiteren Fragen, begleitet durch Musik, nachgegangen.

Maike Schlenkermann | Mitglied der Bahá‘í-Gemeinde Halle

Di, 7. März 2023, 19 Uhr – So, 16. April 2023

AUSSTELLUNG | MENSCHEN und KRIEG

Ort: Moritzkirche | Halle

Fotos aus Kriegsgebieten stellt der Journalist und Fotokünstler Knut Mueller im Rahmen des halleschen Themenjahres »Streitkultur und Zusammenhalt« in der Moritzkirche Halle aus.

Die als großformatige Collagen präsentierten Bildpaarungen zeigen Alltagsbewältigung und Überlebensstrategien von Menschen in Ausnahmesituationen, etwa während der Balkankriege von 1991 bis 2001 und während des letzten Afghanistankonfliktes vor der Machtübernahme durch die Taliban.

Eröffnung |  7. März | 19 Uhr
Knut Mueller | Fotograf und Fotojournalist, Halle

Führungen | sonnabends, 14 Uhr
11. März | 18. März | 25. März | 1. April | 15. April
Führungen durch die Ausstellung mit dem Künstler