Montag, 21. Januar 2019, 19 Uhr

Volk, Nationalitäten und Religionsgemeinschaften: Zur Umsetzung des Selbstbestimmungsrechts der Völker in Polen nach dem Ersten Weltkrieg | Ringvorlesung 

Ort: forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg  | An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)

Professor Dr. Yvonne Kleinmann | Lehrstuhlinhaberin für polnische Geschichte und Kultur der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Ringvorlesung 
1918 und das Selbstbestimmungsrecht der Völker von Ostmittel- und Südosteuropa
»1918« – dieses historische Jahr ist in den Medien der letzten Zeit häufig besprochen und bearbeitet worden. Zwischen etlichen der sogenannten Nachfolgestaaten nach dem Zerfall der großen Imperien in Mittelosteuropa und Südosteuropa war das kriegerische Geschehen aber leider noch nicht beendet. Vielmehr entwickelten sich schnell kämpferische und teilweise blutige Auseinandersetzungen.
Wie ist das zu erklären?
Die Mehrzahl der Völker, um die es gehen soll, fühlten sich am Ende jenes furchtbaren Ersten Weltkriegs als stolze Sieger. Es schien ein Zeitalter des friedlichen Ausgleiches angebrochen zu sein.
Allerdings zeigte es sich, dass das Selbstbestimmungsrecht natürlich von allen Völkern für sich in Anspruch genommen werden wollte. Wie groß musste eine ethnische Gruppe sein, um als Volk zu gelten? Wenn zwei bis drei ethnische Gruppen das gleiche Territorium für sich beanspruchten, kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Das Recht des Stärkeren setzte sich nicht selten durch.
In unseren Tagen erlebten wir, dass nach 1918 kunstvoll gegründete neue Staaten sich wieder trennten, sei es friedlich und einvernehmlich (und trotzdem für den Außenstehenden unverständlich), sei es in blutigen Bürgerkriegen nach zwei bis drei Generationen scheinbar vorbildlich harmonischen Zusammenlebens. Vier ausgewiesene Experten, die sich mit der Geschichte Ostmitteleuropas und Südosteuropas beschäftigen, werden in dieser Ringvorlesung jeweils einen Vortrag exemplarisch über eine Region mit ihrer Entwicklung, ihren Chancen und Problemen halten.

Unsere nächsten Veranstaltungen:

Do, 1. September 2022, 19 Uhr – Fr, 30. Dezember 2022, 21 Uhr

Meditation des Tanzes für Anfänger und Fortgeschrittene

September bis Dezember 2022 | jeweils 19 – 21 Uhr

Ort: Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, Felicitas-von-Selmenitz-Haus | Puschkinstraße 27, Halle

Der Tanz bietet Freude und Entspannung. Er kann ebenso spirituelle Erfahrung sein, Gebet in Bewegung. Im Tanz werden Körper, Geist und Seele gleichermaßen angesprochen.

Leitung: Simone Kluge | Halle, erfahrene Tanzpädagogin, ausgebildet am Institut St. Dominikus in Speyer
Veronika Blaschke | Halle, Tanzausbildung bei Nanni Kloke, Institut Meditation in Bewegung, Berlin

Teilnahmebeitrag für 8 Abende: 48
Termine und Anmeldung: Simone Kluge, Tel 01520 - 611 95 11 | kluge.s@arcor.de

Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt

Mi, 5. Oktober 2022, 14 Uhr – 17 Uhr

Ökumenischer KirchenöffnerInnentag | Thema: 30 Jahre Straße der Romanik 1993-2023 – Identität und Attraktivität für Sachsen-Anhalt

Ort: Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, Felicitas-von-Selmenitz-Haus | Puschkinstraße 27, 06108 Halle

In seinem Vortrag wird der Kunsthistoriker und Kulturmanager Prof. Dr. Christian Antz über die nunmehr seit 30 Jahren bestehende „Straße der Romanik“ sprechen. Dieses Projekt hat er zwischen 1992 und 2006 neben anderen touristischen Landes- und Netzwerkprojekten für Sachsen-Anhalt aufgebaut. Wie hat sich die „Straße der Romanik“ zwischen Reisen und Seelsorge in den vergangenen Jahren entwickelt? Wie stellt sich die bisherige und künftige Bedeutung der Kirchenöffner und Kümmerer dar?

Referent: Prof. Dr. Christian Antz | Deutsches Institut für Tourismusforschung Heide/ Magdeburg

Wie in den letzten Jahren soll das Treffen dem gemeinsamen Austausch, der gegenseitigen Stärkung, der thematischen Anregung und der Vernetzung dienen.

Leitung: Jutta Jahn und Antje Löhr-Dittrich

Eine gemeinsame Veranstaltung der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg und der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt.
Teilnahmebeitrag:5,-€
Wir bitten um Anmeldung unter: Tel: 0345 290 00 87, info@katholische-akademie-magdeburg.de
oder per Post.

Gern können Sie Informationsmaterialien zu Ihrer „Offenen Kirche“, die bei Ihnen ausliegen und sich an Besucher richten, für den Erfahrungsaustausch bzw. für einen Materialtisch mit bringen.

Flyer als PDF hier.

 

Mo, 10. Oktober 2022, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

Kulturforum | Was Sind uns Obst und Gemüse wert?

Einblicke in die gärtnerische Arbeit der Obstproduktion

Heimischer Obst- und Gemüseanbau ist mehr als die Produktion von Lebensmitteln. Wie viel Arbeit, Kosten und Risiken darin stecken, ist uns als Konsumenten oft gar nicht bewusst.
Josephine Scholze berichtet dazu aus der Perspektive der Produzierenden und zeigt auf, welche Verantwortung auch bei uns Konsumenten liegt.

Josephine Scholze | Gärtnermeisterin im Obstbau, Halle

Di, 11. Oktober 2022, 19 Uhr – 20:30 Uhr

Wie wir leben, was wir glauben | Frömmigkeit im Alltag | Sechs Themen an sechs Abenden

Ort: Christliche Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe | Halle
Atrium, Riveufer 5, Zugang über Fährstraße 5
Parkplätze vorhanden, Straßenbahnlinien 7 oder 8 bis Burg Giebichenstein

Frömmigkeit im Alltag

Inhaltliche Einführung: Verena Krinke | Suchendenpastoral, Halle
und Karolin Riese | Gemeindereferentin, Halle
Orthodox | armenisch-apostolisch: Prof.in Dr.in Armenuhi Drost-Abgarjan | Professorin für Armenische Studien, Halle
Katholisch: Verena Krinke und Karolin Riese
Landeskirchlich | evangelisch: Jürgen Dittrich | Pfarrer i. R., Zörbig
Freikirchlich | methodistisch: Kate Weishaupt | Pastorin, Halle
Freikirchlich | neuapostolisch: Uwe Bartel | Gemeindeleiter, Halle
Moderation: Rebekka Gewandt

Mitglieds­kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) stellen sich vor

Christen leben in verschiedenen Kirchen, und ihr Glauben hat sich gefiltert durch unterschiedliche Traditionen hindurch entwickelt. Geschärft durch den ökumenischen Grundtext der Charta Oecumenica haben sich seit vielen Jahren vielfältige Schritte der Annäherung und gemeinsamen Glaubenspraxis vollzogen.
Wesentlich für alle Schritte der Annäherung und des gegenseitigen Verstehens ist es, einander noch genauer kennenzulernen. Die Erfahrung, voneinander lernen zu können, beschränkt sich nicht auf die durch die Konfessionskunde vermittelten Fakten. Wirkliche geistliche Einsichten werden uns durch das gemeinsame Hören auf Gottes Wort und das gemeinsame Gebet geschenkt. Entscheidend bleibt das direkte Gespräch von Christen aus unterschiedlichen Kirchen. Dazu will diese Fortbildungsreihe einen Beitrag leisten.

Einladende
Pastor i. R. Winfried Bolay | ACK in Sachsen-Anhalt
Pfarrer i. R. Jürgen Dittrich | ACK in Sachsen-Anhalt.
Rebekka Gewandt | Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
Heike Witzel | Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt

Flyer zur Reihe hier als PDF

Sa, 15. Oktober 2022, 14 Uhr – 17 Uhr

Vortrag und Gespräch | Was sind uns Obst und Gemüse wert? Einblicke in die gärtnerische Arbeit der Obstproduktion

Ort: Franziskanerkloster | Halberstadt

Heimischer Obst- und Gemüseanbau ist mehr als die Produktion von Lebensmitteln. Wie viel Arbeit, Kosten und Risiken darin stecken, ist uns als Konsumenten oft gar nicht bewusst.

Josephine Scholze berichtet dazu aus der Perspektive der Produzierenden und zeigt auf, welche Verantwortung auch bei uns Konsumenten liegt.

Josephine Scholze | Gärtnermeisterin im Obstbau, Halle

Dienstag, 18. Oktober 2022, 19 Uhr

Eröffnung der Ausstellung | »Der auferstandene Christus« – Ein restaurierter Schatz aus der Renaissancezeit

Ort: Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums

Das von einem hochrangigen italienischen Meister um 1500 geschaffene Werk, das von März bis Juni dieses Jahres in der halleschen Moritzkirche ausgestellt war, wird zukünftig als Dauerleihgabe des Bistums Magdeburg die »Kunstverführung« des Kulturhistorischen Museums Magdeburg bereichern.

Der Eintritt ist frei.