Donnerstag, 21. Februar 2019, 19 Uhr

Die tschechische Frage im Ersten Weltkrieg und deren tschechoslowakische Lösung auf der Pariser Friedenskonferenz« | Ringvorlesung

Ort: forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg  | An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)

Prof. Dr. Frank Hadler | Projektleiter am Leibniz-Institut des geisteswissenschaftlichen Zentrums für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO), Leipzig

Ringvorlesung
1918 und das Selbstbestimmungsrecht der Völker von Ostmittel- und Südosteuropa
»1918« – dieses historische Jahr ist in den Medien der letzten Zeit häufig besprochen und bearbeitet worden. Zwischen etlichen der sogenannten Nachfolgestaaten nach dem Zerfall der großen Imperien in Mittelosteuropa und Südosteuropa war das kriegerische Geschehen aber leider noch nicht beendet. Vielmehr entwickelten sich schnell kämpferische und teilweise blutige Auseinandersetzungen.
Wie ist das zu erklären?
Die Mehrzahl der Völker, um die es gehen soll, fühlten sich am Ende jenes furchtbaren Ersten Weltkriegs als stolze Sieger. Es schien ein Zeitalter des friedlichen Ausgleiches angebrochen zu sein.
Allerdings zeigte es sich, dass das Selbstbestimmungsrecht natürlich von allen Völkern für sich in Anspruch genommen werden wollte. Wie groß musste eine ethnische Gruppe sein, um als Volk zu gelten? Wenn zwei bis drei ethnische Gruppen das gleiche Territorium für sich beanspruchten, kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Das Recht des Stärkeren setzte sich nicht selten durch.
In unseren Tagen erlebten wir, dass nach 1918 kunstvoll gegründete neue Staaten sich wieder trennten, sei es friedlich und einvernehmlich (und trotzdem für den Außenstehenden unverständlich), sei es in blutigen Bürgerkriegen nach zwei bis drei Generationen scheinbar vorbildlich harmonischen Zusammenlebens. Vier ausgewiesene Experten, die sich mit der Geschichte Ostmitteleuropas und Südosteuropas beschäftigen, werden in dieser Ringvorlesung jeweils einen Vortrag exemplarisch über eine Region mit ihrer Entwicklung, ihren Chancen und Problemen halten.

Unsere nächsten Veranstaltungen:

Do, 1. September 2022, 19 Uhr – Fr, 30. Dezember 2022, 21 Uhr

Meditation des Tanzes für Anfänger und Fortgeschrittene

September bis Dezember 2022 | jeweils 19 – 21 Uhr

Ort: Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, Felicitas-von-Selmenitz-Haus | Puschkinstraße 27, Halle

Der Tanz bietet Freude und Entspannung. Er kann ebenso spirituelle Erfahrung sein, Gebet in Bewegung. Im Tanz werden Körper, Geist und Seele gleichermaßen angesprochen.

Leitung: Simone Kluge | Halle, erfahrene Tanzpädagogin, ausgebildet am Institut St. Dominikus in Speyer
Veronika Blaschke | Halle, Tanzausbildung bei Nanni Kloke, Institut Meditation in Bewegung, Berlin

Teilnahmebeitrag für 8 Abende: 48
Termine und Anmeldung: Simone Kluge, Tel 01520 - 611 95 11 | kluge.s@arcor.de

Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt

Montag, 3. Oktober 2022, 15 Uhr

Finissage Ausstellung | Halle um 1900

Entdeckungen in alten halleschen Fotoalben
von Werner Schönfeld

Noch bis zum Montag, dem 03. Oktober 2022 ist die die Ausstellung „Halle um 1900“ in der halleschen Moritzkirche zu sehen.
Um 15 Uhr an diesem Feiertag lädt der hallesche Fotograf und Sammler Werner Schönfeld letztmalig zur Führung durch seine Ausstellung, die fotografische Schätze aus alten Familien-Fotoalben von vier Hallensern zeigt.
Eine Veranstaltung der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg im Rahmen ihres Projektes Offene Kirche St. Moritz.

sonntags 15 Uhr: Führungen durch die Ausstellung

Finissage: 03.10.2022 | 15 Uhr

Flyer zur Ausstellung als PDF hier

 

Dienstag, 4. Oktober 2022

Fotoausstellung | »Und es ward Licht« – Moderne Glasmalerei in Kirchen des Bistums Magdeburg | Frank Pudel und Susanne Kalisch

Ort: Roncalli-Haus | Magdeburg
Eröffnung | Dienstag, 4. Oktober 2022 | 18 Uhr
Vortrag | Mittwoch, 19. Oktober 2022 | 19 Uhr

Die sakrale Glaskunst hat es sich zur Aufgabe gemacht, das von Gott gesandte Licht mittels künstlerischer Mittel so zu gestalten, dass es der Verherrlichung Gottes dient.

Man muss nur einmal in einem Kirchenschiff gestanden haben, inmitten bunten Lichts, das den Boden und einen selbst umhüllt. Die Gläubigen lassen sich auf das Gefühl ein, dass Gott, als Schöpfer des Lichts, dieses selbst ist. Die Farben, die Wärme durchströmen sie, sind die Berührung Gottes, die Gewissheit, er ist bei ihnen, hüllt sie ein in seinen Mantel aus Licht. Sie sind geborgen, können sich fallen lassen in seine Liebe und nehmen das Evangelium auf eine einzigartige Weise wahr. Aber auch Nichtgläubige erfasst Ergriffenheit ob des mystischen Zaubers, der von dem gestalteten Licht ausgeht.

Die Ausstellung zeigt ausgewählte Beispiele sakraler Glaskunst in Kirchen des Bistums Magdeburg und konzentriert sich dabei auf das letzte, für diese Kunstgattung so überaus dynamische Jahrhundert von der Klassischen Moderne über die DDR-Zeit bis heute. Anhand von Fotos werden verschiedene in der Region tätige Glaskünstler, ihre jeweilige Kunstauffassung und die verwendete Technik vorgestellt. Figürliche Darstellung kontrastiert mit Abstraktem, Betonglas mit konventioneller Bleiverglasung, freies Malen auf Glas mit Gestaltung des Glases selbst. Dabei wird versucht, auf die bekannten Fenster der großen Kirchen weitgehend zu verzichten und stattdessen Kleinode der Glasmalerei auch in fast vergessenen Dorfkirchen (wieder) zu entdecken.

Kooperation mit dem Roncalli Haus Magdeburg

Dienstag, 4. Oktober 2022, 18 Uhr

Eröffnung der Ausstellung | »Und es ward Licht« – Moderne Glasmalerei in Kirchen des Bistums Magdeburg

Ort: Roncalli-Haus | Magdeburg

Projektvorstellung – Vortrag der Künstler Frank Pudel und Susanne Kalisch

Susanne Kalisch | freiberufliche Mitarbeiterin Kunstguterfassung bei der EKMD, Schönebeck
Dr. Frank Pudel | Fotograf, ehem. Leiter eines privaten Forschungs­institutes, Magdeburg

Musik: Frank Schöpke | Saxophon, Magdeburg

Mi, 5. Oktober 2022, 14 Uhr – 17 Uhr

Ökumenischer KirchenöffnerInnentag | Thema: 30 Jahre Straße der Romanik 1993-2023 – Identität und Attraktivität für Sachsen-Anhalt

Ort: Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, Felicitas-von-Selmenitz-Haus | Puschkinstraße 27, 06108 Halle

In seinem Vortrag wird der Kunsthistoriker und Kulturmanager Prof. Dr. Christian Antz über die nunmehr seit 30 Jahren bestehende „Straße der Romanik“ sprechen. Dieses Projekt hat er zwischen 1992 und 2006 neben anderen touristischen Landes- und Netzwerkprojekten für Sachsen-Anhalt aufgebaut. Wie hat sich die „Straße der Romanik“ zwischen Reisen und Seelsorge in den vergangenen Jahren entwickelt? Wie stellt sich die bisherige und künftige Bedeutung der Kirchenöffner und Kümmerer dar?

Referent: Prof. Dr. Christian Antz | Deutsches Institut für Tourismusforschung Heide/ Magdeburg

Wie in den letzten Jahren soll das Treffen dem gemeinsamen Austausch, der gegenseitigen Stärkung, der thematischen Anregung und der Vernetzung dienen.

Leitung: Jutta Jahn und Antje Löhr-Dittrich

Eine gemeinsame Veranstaltung der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg und der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt.
Teilnahmebeitrag:5,-€
Wir bitten um Anmeldung unter: Tel: 0345 290 00 87, info@katholische-akademie-magdeburg.de
oder per Post.

Gern können Sie Informationsmaterialien zu Ihrer „Offenen Kirche“, die bei Ihnen ausliegen und sich an Besucher richten, für den Erfahrungsaustausch bzw. für einen Materialtisch mit bringen.

Flyer als PDF hier.

 

Mo, 10. Oktober 2022, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

Kulturforum | Was Sind uns Obst und Gemüse wert?

Einblicke in die gärtnerische Arbeit der Obstproduktion

Heimischer Obst- und Gemüseanbau ist mehr als die Produktion von Lebensmitteln. Wie viel Arbeit, Kosten und Risiken darin stecken, ist uns als Konsumenten oft gar nicht bewusst.
Josephine Scholze berichtet dazu aus der Perspektive der Produzierenden und zeigt auf, welche Verantwortung auch bei uns Konsumenten liegt.

Josephine Scholze | Gärtnermeisterin im Obstbau, Halle