Zentrale Veranstaltungen

Anfragen, detaillierte Programme und Anmeldungen an:
Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
An der Moritzkirche 6 | 06108 Halle (Saale)
Tel 0345 - 29 000 87 | Fax - 29 000 89
info@katholische-akademie-magdeburg.de

Fr, 13. Mai 2022, 18 Uhr – So, 15. Mai 2022, 13 Uhr

Philosophie-Seminar »Dostojewskis conversio«

Ort: Konrad-Martin-Haus | 06628 Bad Kösen | Am Rechenberg 3

Sinneswandel und seine literarische Darstellung in Die Brüder Karamasov
Fjodor M. Dostojewski gehört zweifellos zu einem der bedeutendsten Autoren russischer Literatur, dessen literarisch-philosophische Werke die Epoche des Realismus und darüber hinaus ganz Europa geprägt haben. Die schrecklichen Erfahrungen des Autors während seiner Scheinhinrichtung und Inhaftierung in Sibirien prägen und verändern nachhaltig sein literarisches Schaffen ab den 1860er Jahren. Beginnend mit dem ersten Werk nach seiner Inhaftierung, den Aufzeichnungen aus dem Totenhaus, bis hin zu Die Brüder Karamasov erscheint daher als eines der zentralen Themen des Autors die Umkehr bzw. conversio, die Bekehrung zum Glauben. Die Zirkularität von Konversionserzählungen sowie die retrospektive Betrachtung der Bekehrung der Protagonisten bei Dostojewski knüpfen zudem an Augustinus’ Bekenntnisse als Paradigma aller Konversionserzählungen an.
In gemeinsamer Lektüre werden sowohl ein für den Unterricht anwendungsbezogener Überblick über Dostojewskis Werke gegeben wie auch eine gezielte Hinführung zum theologischen Gehalt des Großinquisitors in den Brüdern Karamasov. Im Fokus soll dabei das Werk mit seiner spannenden Erzählweise stehen, welches die Geschichte der Familie Karamasov vom Mord bis hin zum Gerichtsprozess als einen Verfall gesellschaftlicher Sitten zeigt.

Referent:
Dr. Sebastian Kornmesser | ehem. Dozent an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

Neben verschiedenen Aufsätzen zu Dostojewski veröffentlichte er 2018 seine Doktorarbeit zum Thema »Aspekte des Rechts bei Dostoevskij. Zwischen Justizreform und religiös-philosophischen Rechtstraditionen«.

In Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, dem Katholischen Forum im Land Thüringen und der Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg

Anmeldung bis zum 08. April 2022
über www.ka-dd.de/bad-koesen

Anmeldung erforderlich
Detailliertes Programm erhältlich.

Dieses Seminar ist vom Land Sachsen-Anhalt als Lehrerfort­bildung anerkannt (WTK-Nr. 2022-064-19).

Freitag, 20. Mai 2022, 21:30 Uhr

Andacht am Christusgemälde | Moonlight Prayer

Ort: Moritzkirche Halle

Andacht am Gemälde »Der auferstandene Christus« mit Taschenlampenführung in der Moritzkirche
Kathrin Feineis, Thomas Dammann | Gemeindereferenten, Halle
Orgel: Tobias Geuther

»Der auferstandene Christus« – Ein restaurierter Schatz aus der Renaissancezeit
Vor einer hügeligen Landschaft mit Ausblick auf eine am Fluss gelegene Stadt steht im Bildmittelpunkt der eben seinem Grab entstiegene Christus mit Kreuzfahne in der linken Hand und segnender Geste. Am linken Bildrand wendet sich ein Bischof als Stifterfigur dem Bildgeschehen zu.
Viele Jahre hing das Leinwandgemälde im Büro des Bischofs und war nur wenigen Besuchern zugänglich. Von Oktober 2018 bis Juni 2021 wurde das Bild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden naturwissenschaftlich untersucht, konserviert und restauriert. Betreut wurde das Projekt von Prof. Dr. Ursula Haller und Prof. Ivo Mohrmann (Fachklasse für Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Malerei auf mobilen Bildträgern).
Ursprünglich handelt es sich bei dem Leinwandgemälde um eine Holztafel, die um 1500 entstanden ist. Die Tafel wurde in den letzten vierhundert Jahren insgesamt dreimal überarbeitet. Vermutlich schon im 16./17. Jahrhundert erfolgte eine erste Übermalung, um das Gemälde dem Geschmack der Zeit anzupassen. Die sehr heikle Übertragung der Holztafel auf Leinwand wurde schließlich im 19. Jahrhundert vorgenommen.
Nun wird das durch die jungen Restauratorinnen gereinigte und retuschierte Gemälde in der Moritzkirche für einen kurzen Zeitraum präsentiert, bevor es dauerhaft im Kulturhistorischen Museum Magdeburg für die Öffentlichkeit erlebbar sein soll.

Sonntag, 5. Juni 2022, 19 Uhr

Abschlussandacht | Ausstellung »Der auferstandene Christus«

Ort: Moritzkirche Halle

Abschlussandacht
Propst Reinhard Hentschel | Katholische Pfarrei St. Mauritius und St. Elisabeth, Halle

»Der auferstandene Christus« – Ein restaurierter Schatz aus der Renaissancezeit
Vor einer hügeligen Landschaft mit Ausblick auf eine am Fluss gelegene Stadt steht im Bildmittelpunkt der eben seinem Grab entstiegene Christus mit Kreuzfahne in der linken Hand und segnender Geste. Am linken Bildrand wendet sich ein Bischof als Stifterfigur dem Bildgeschehen zu.
Viele Jahre hing das Leinwandgemälde im Büro des Bischofs und war nur wenigen Besuchern zugänglich. Von Oktober 2018 bis Juni 2021 wurde das Bild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden naturwissenschaftlich untersucht, konserviert und restauriert. Betreut wurde das Projekt von Prof. Dr. Ursula Haller und Prof. Ivo Mohrmann (Fachklasse für Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Malerei auf mobilen Bildträgern).
Ursprünglich handelt es sich bei dem Leinwandgemälde um eine Holztafel, die um 1500 entstanden ist. Die Tafel wurde in den letzten vierhundert Jahren insgesamt dreimal überarbeitet. Vermutlich schon im 16./17. Jahrhundert erfolgte eine erste Übermalung, um das Gemälde dem Geschmack der Zeit anzupassen. Die sehr heikle Übertragung der Holztafel auf Leinwand wurde schließlich im 19. Jahrhundert vorgenommen.
Nun wird das durch die jungen Restauratorinnen gereinigte und retuschierte Gemälde in der Moritzkirche für einen kurzen Zeitraum präsentiert, bevor es dauerhaft im Kulturhistorischen Museum Magdeburg für die Öffentlichkeit erlebbar sein soll.

Dienstag, 14. Juni 2022, 18 Uhr

Grüner Mauritius – Gespräche in Kirche und Garten

Ort: Moritzkirche, Halle

»Unterkuschelt? Warum wir Menschen  Berührung brauchen«
Im Rahmen des gemeinsamen Sommerfestes von Katholischer Akademie, dem Institut für katholische Theologie und ihre Didaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara soll wieder – neben Gespräch und Begegnung im Moritzkirchgarten – die Beschäftigung mit aktuellen Fragen stehen.

Referentin:
Prof. Dr. Ilona Croy | Friedrich-Schiller-Universität, Jena

Kooperation mit dem Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik/MLU und dem Katholischen Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara

Detailliertes Programm erhältlich!

 

Sa, 30. Juli 2022 – So, 7. August 2022

Sommerakademie | Salzburger Hochschul­wochen 2022

Ort: Salzburg

»Wie geht es weiter? Zur Zukunft der Wissens­gesellschaft«

Die Summerschool führt 2022 wieder zur smarten Sommerbrise ins schöne Salzburg. Dort präsentierte Erzbischof
Lackner als Präsident der Hochschulwochen bereits das Thema des kommenden Jahres: »Wie geht es weiter? Zur Zukunft der Wissensgesellschaft«.
Die Zeichen der Zeit stünden schließlich auf Veränderung, so Lackner, »denn so wie bisher kann es nicht weitergehen«; die Gesellschaft sei in dieser Situation gleichermaßen auf belastbares Wissen wie auf persönlichen Austausch angewiesen. Über dieses Zueinander soll bei den kommenden Hochschulwochen im August 2022 diskutiert werden.
Die Reise nach Salzburg findet gemeinsam mit dem Theologischen Institut der TU Dresden, der Theologischen Fakultät der Universität und den Katholischen Akademien in Erfurt und Magdeburg statt.

Kosten (inkl. Anreise und Übernachtung): 395,– EUR
für Studierende unter 30 Jahren 150,– EUR

Weitere Informationen, einen Ablaufplan und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie ab dem 01. April 2022 unter www.lebendig-akademisch.de/shw2022