Zentrale Veranstaltungen

Anfragen, detaillierte Programme und Anmeldungen an:
Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
An der Moritzkirche 6 | 06108 Halle (Saale)
Tel 0345 - 29 000 87 | Fax - 29 000 89
info@katholische-akademie-magdeburg.de

Dienstag, 18. Oktober 2022, 19 Uhr

Eröffnung der Ausstellung | »Der auferstandene Christus« – Ein restaurierter Schatz aus der Renaissancezeit

Ort: Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums

Das von einem hochrangigen italienischen Meister um 1500 geschaffene Werk, das von März bis Juni dieses Jahres in der halleschen Moritzkirche ausgestellt war, wird zukünftig als Dauerleihgabe des Bistums Magdeburg die »Kunstverführung« des Kulturhistorischen Museums Magdeburg bereichern.

Der Eintritt ist frei.

Montag, 7. November 2022

Der Jahreskreis aus christlicher und jüdischer Sicht gedeutet und gefeiert | Tage der jüdischen Kultur und Geschichte Magdeburg 2022

Ort: Forum Gestaltung | Brandenburger Straße 9 – 10, Magdeburg

Veranstaltung zu den Tagen der Jüdischen Kultur in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Sachsen-Anhalt e. V.

Im Judentum und im Christentum strukturieren Feste den Jahreskreis. Was verbindet Christen und Juden dabei? Welche eigenen Akzente setzen sie, wenn sie feiern? Die Veranstaltung bietet eine Gelegenheit, eine jeweils andere Welt zu entdecken und voneinander zu lernen und so das Eigene im Anderen zu betrachten. Deutlich wird auch, dass der christliche Jahreskreis auf dem Fundament der jüdischen Überlieferung steht.

Pfr. Teja Begrich | Havelberg
Landesrabbiner Daniel Fabian | Berlin

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

Mo, 7. November 2022 – Mi, 7. Dezember 2022

Ausstellung »Die bleierne Zeit«. Einsamkeit(en) mit und wegen Corona

beteiligte Künstlerinnen / Künstler
Christin Müller – Plastik
Wiebke Kirchner – Collage
Helga Borisch – Textil / Aquarell
Hilde Punk – Fotografie
Martina Röhrig – Textil / Entwurf
Christine Bergmann – Malerei
Sarah Deibele – Grafik
Dr. Inés Brock – Malerei
Undine Hannemann – Textil / Malerei
Dongki Ha – Skulptur

Kuratorinnen: Jutta Jahn | Kunsthistorikerin, Halle
Rebekka Rauschhardt | Künstlerin, Halle

Führungen durch die Ausstellung mit Jutta Jahn
donnerstags jeweils 15 Uhr am
10. November 2022 | 17. November 2022 | 24. November 2022 | 1. Dezember 2022

Montag, 7. November 2022, 17 Uhr

Eröffnung der 27. Frauenkulturtage und der Ausstellung »Die bleierne Zeit«. Einsamkeit(en) mit und wegen Corona

Ort: Moritzkirche

Führungen durch die Ausstellung mit Jutta Jahn | donnerstags jeweils 15 Uhr am
Lesung | Dienstag, 15. November 2022 | 19 Uhr | Ort: Literaturhaus Halle

Die Frauenkulturtage (7.–20. November 2022) nehmen im Jahr 2022 absichtsvoll Bezug auf Hölderlins Worte in seiner Eloge»Gang aufs Land«. Dabei nimmt das Projekt den Umgang mit einer Extremsituation in den Blick. Es umgreift alle Formen sozialer Umgangsformen und Zuwendungen unter den Ausnahmebedingungen einer Seuche, aktuell und anhaltend eben der Coronapandemie.

Die für menschliche Gemeinschaften wesentlichste Störung betrifft die Einschränkung sozialer Beziehungen und Kontakte durch ein Regularium, in das man sich einordnen muss, weil es als schützend und verhindernd definiert wurde, und das auch Sanktionen bereithält.

Im Rahmen der Frauenkulturtage soll mit verschiedenen künstlerischen und kulturellen Ausdrucksformen mit dem Thema gearbeitet und gezeigt werden, wie diese Einschnitte in das soziale Leben hineingewirkt haben, welche Facetten sich gezeigt haben, was Ansteckungsangst auslöst, aber auch, wie kreativ damit umgegangen wird.

Kooperationspartner
Ein Projekt des Dornrosa e.V. in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland (EFiM), der  Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt u. a.

Im Rahmen der Themenjahre Halle »Macht der Emotionen«.
Detailliertes Programm erhältlich.

Sa, 12. November 2022 – Mo, 21. November 2022

Elisabethwoche  | Macht der Emotionen – Achtung! Leben.

12. – 21. November 2022 | www.elisabethwoche.de

Kunstpreis »Heilige Elisabeth« – Siegerkunstwerk

Anlässlich der Elisabethwoche 2021 hatte die Katholische Akademie gemeinsam mit dem Elisabethgymnasium, dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara und dem Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V. einen Kunstwettbewerb zum Thema »Heilige Elisabeth« ausgelobt. Ziel der Ausschreibung war eine zeitgemäße künstlerische Interpretation der Heiligen Elisabeth als Gedenkort an die Heilige für das Elisabeth-Gymnasium. Unter den vielfältigen Einsendungen haben die Schülerinnen und Schüler der oberen Klassen und die Jury das Glaskunstwerk des Künstlerduos

Susanne Kalisch und Frank Pudel ausgewählt. Es soll nun realisiert werden und einen festen Platz in der Schule finden.

Sa, 12. November 2022, 10 Uhr – 13:30 Uhr

Ökumenisches Canstein-Gespräch | Theologie in Stein. Der Tempel von Jerusalem

Ort: Franckesche Stiftungen | Haus 26 (Englischer Saal) | Halle

Keine Gesellschaft kommt umhin, auszuhandeln, was in ihr als zentral, als unverfügbar, als heilig gelten soll, und ihre Setzungen von Zeit zu Zeit zu hinterfragen und nachzuführen. Eine materielle Konkretisierung eines solchen »Zentrums« war der Tempel von Jerusalem. Seine Architektur war Ausdruck einer Theologie, die in immer neuen »Beschriftungen« aktualisierend nachjustiert wurde. Darum gilt es, sich anzuschauen, wie der Tempel von Jerusalem aussah, welche Bedeutungen er hatte und wie sich diese im Laufe der Jahrhunderte gewandelt haben – von seiner Errichtung bis zur Offenbarung des Johannes. Im Jahr 70 wurde der Tempel von römischen Truppen zerstört. Doch hielten Jüdinnen und Juden an ihm als Zentrum fest und unternahmen mehrere Versuche, ihn wieder aufzubauen. Nach der muslimischen Übernahme der Stadt um 638 n. Chr. wurde der brach liegende Platz wieder der Gottesverehrung zugeführt und 692 n. Chr. der Felsendom errichtet. Dieser steht in der Tradition des Tempels und wurde auch von jüdischer und christlicher Seite bis vor wenigen Jahrzehnten unbestritten als gültige Wiederherstellung des Tempels betrachtet. Nach der Errichtung des Felsendomes wurden jüdische Ansprüche auf den Ort zwar zunehmend abgewehrt, aber die jüdische Ausrichtung auf den Ort blieb unverändert erhalten und führte in vielen kleinen Schritten schließlich zu jener Tradition der Westmauer (Klagemauer), die wir heute kennen.

Prof. em. Dr. Klaus Bieberstein | Bamberg
Musik: Almuth Schulz (Piano) | Halle / Dresden
Leitung: Dr. Reinhard Grütz und Pfr. Sven Hanson

Eintritt: 10 € / 7
Anmeldung unter 0345 2902366 oder bibelwerk@ekmd.de
Detailliertes Programm erhältlich!

Kooperation mit dem Mitteldeutschen Bibelwerk / Canstein Bibelzentrum

Dienstag, 15. November 2022, 19 Uhr

Lesung | Jasmin Schreiber „Der Mauersegler“

Ort: Literaturhaus Halle | Bernburger Str. 8

Kosten: 8,00 € / ermäßigt 5,00 €

Lesung »Der Mauersegler« im Rahmen der Elisabethwoche, des Themenjahres Halle und der Frauenkulturtage

Menschen träumen vom Fliegen, doch wovon träumt ein Mauer­segler? Vielleicht vom Fallen – so wie wir an der Grenze zwischen Wachsein und Schlaf …

Prometheus ist Arzt und auch er befindet sich im freien Fall: Nach dem Tod seines besten Freundes tritt er eine überstürzte Flucht vor Polizei, Familie und sich selbst an. Bis er schließlich am dänischen Strand aufschlägt. »Der Mauersegler« erzählt von einem Mann, der an seiner Schuld zu zerbrechen droht. Und von zwei Frauen, die wenig Fragen stellen – wie alle Menschen, die ihre eigenen Geheimnisse haben.

Die Geschichte einer großen Freundschaft, eines unerwarteten Todes und der Suche nach Vergebung.

Jasmin Schreiber | Biologin und Schriftstellerin, Hamburg

Mittwoch, 16. November 2022, 19 Uhr

Juden in der DDR: Jüdisch sein zwischen Anpassung, Dissidenz, Illusionen und Repression. | Tage der jüdischen Kultur und Geschichte Magdeburg 2022

Ort: Forum Gestaltung Brandenburger Straße 9 – 10, Magdeburg

Veranstaltung zu den Tagen der Jüdischen Kultur in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Sachsen-Anhalt e. V.

Worin besteht die Besonderheit der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte in der DDR? Nach Shoah, Verfolgung, Lager und Widerstandskampf kehrten etliche deutsche Juden in die DDR zurück, um den Sozialismus aufzubauen. Trotz massiver antisemitischer Verfolgungen im Winter 1952 blieben viele. Sie waren davon überzeugt, in der DDR besseren Schutz vor alten Nazis zu finden als im Westen. Ihre Jugend in zionistischen und sozialistischen Gruppen verband sie mit einer Ideologie, die allein im Kapitalismus die Ursache allen Übels, also auch des Antisemitismus, sah. Doch der Antisemitismus verschwand nicht mit dem Kapitalismus und auch nicht durch Schweigen. Wie gingen Juden in der DDR mit ihrer jüdischen Identität um? In welchem Spannungsfeld zwischen Anpassung und Dissidenz bewegten sie sich?

Annette Kahane | Berlin
Dr. Martin Jander | Berlin

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische  Zusammenarbeit und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

Do, 15. Dezember 2022, 19 Uhr – 21 Uhr

Magdeburger ökumenisches Neujahrsgespräch | Krieg und Frieden

Ort: Spiegelsaal | Bischofskanzlei Magdeburg

Zu Beginn des neuen Kirchenjahres laden die Evangelische und die Katholische Akademie zum ökumenischen Neujahrsgespräch mit Landesbischof Friedrich Kramer und Bischof Dr. Gerhard Feige ein.

Landesbischof Friedrich Kramer | Wittenberg
Bischof Dr. Gerhard Feige | Magdeburg
Leitung: Christoph Maier und Dr. Reinhard Grütz

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt.
Zu dieser Veranstaltung ergehen gesonderte Einladungen.

Dienstag, 14. März 2023

Ringvorlesung  | »Die Welt des Islam. Gestern und heute.«

Ort: Franckesche Stiftungen, Haus 26, Englischer Saal | Halle

Referent: Tobias Specker SJ | Professor für »Katholische Theologie im Angesicht des Islam«

Kooperation mit dem Mitteldeutschen Bibelwerk / Canstein Bibelzentrum