Zentrale Veranstaltungen

Anfragen, detaillierte Programme und Anmeldungen an:
Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
An der Moritzkirche 6 | 06108 Halle (Saale)
Tel 0345 - 29 000 87 | Fax - 29 000 89
info@katholische-akademie-magdeburg.de

Di, 1. Februar 2022, 19 Uhr – 20 Uhr

Weltsynode 2023 | Auf ein Wort mit dem Bischof…

…den Menschen helfen. An welchen Orten ist das karitative Handeln der katholischen Kirche gefragt und wie engagiert sie sich dort für die Menschen?
Anfang Oktober 2021 hat Papst Franziskus in Rom einen weltweiten synodalen Prozess eröffnet. Alle Diözesen sind nun auf­gefordert, sich bis zum Sommer 2022 an der Vorbereitung der für Herbst 2023 geplanten Bischofssynode in Rom zu beteiligen. Dafür wurde seitens des Vatikans vorgeschlagen, Begegnungen in den Ortskirchen durchzuführen, um im Dialog eine erneuerte Vision der eigentlichen Berufung von Kirche zu entwickeln. Im Bistum Magdeburg wird es zum Auftakt drei digitale Gesprächsrunden »Auf ein Wort mit dem Bischof…« geben, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Am 14. Dezember 2021 hat bereits ein Hearing unter dem Stichwort »… vom Glauben erzählen« stattgefunden. Zwei weitere Termine und Themen sind vorgesehen (01. Februar 2022 und 22. Februar 2022). Anmeldung ist ab Januar 2022 möglich.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.synodalerwerden.de

Mittwoch, 9. Februar 2022

Studientag Ökumene Wittenberg | »Assistierter Suizid«

Mi, 9. Februar 2022, 10 Uhr – 15 Uhr

Studientag Ökumene | Autonomie bis zum Schluss? Der Streit um selbstbestimmtes Sterben

Ort: Evangelische Akademie, Lutherstadt Wittenberg

Selbstbestimmtes Sterben ist ein allgemeines Persönlichkeitsrecht. So hat es das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil aus dem Jahr 2020 klargestellt. Aber wie kann dieses Recht verantwortet wahrgenommen werden? Wie grenzt sich assistierter Suizid von aktiver Sterbehilfe ab? Was bedeutet das Recht auf selbstbestimmtes Sterben für den medizinischen Betrieb, zum Beispiel im Krankenhaus? Welche Haltung finden wir in Kirche, Caritas und Diakonie dazu?
In einem Diskussionspapier fordert die Nationale Akademie der Wissenschaften »Leopoldina« in Halle (Saale) einen breiten gesellschaftlichen Diskurs zu den mit dieser Frage verknüpften theologischen, philosophischen, ethischen, medizinischen sowie politischen Fragen. Der Ökumenische Studientag 2022 ist ein Beitrag zu diesem Diskurs.

Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl | Katholische Hochschule für Sozialwesen, Berlin
Benno Bolze | Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V., Berlin
Pfr. Ulrich Lilie | Präsident der Diakonie Deutschland, Berlin

Leitung: Paul F. Martin | Evangelische Akademie, Wittenberg
Dr. Reinhard Grütz | Katholische Akademie des Bistums Magdeburg

Kosten: 10,–
Anmeldung: bis 27.01.2022 an die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e.V.
Kooperation mit der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e.V., Wittenberg.

Di, 22. Februar 2022, 19 Uhr – 20 Uhr

Weltsynode 2023 | 
Auf ein Wort mit dem Bischof…

…das Leben feiern. Mit welchen liturgischen Formen gelingt es der katholischen Kirche, gemeinsam mit den Menschen das Leben zu feiern?
Anfang Oktober 2021 hat Papst Franziskus in Rom einen weltweiten synodalen Prozess eröffnet. Alle Diözesen sind nun auf­gefordert, sich bis zum Sommer 2022 an der Vorbereitung der für Herbst 2023 geplanten Bischofssynode in Rom zu beteiligen. Dafür wurde seitens des Vatikans vorgeschlagen, Begegnungen in den Ortskirchen durchzuführen, um im Dialog eine erneuerte Vision der eigentlichen Berufung von Kirche zu entwickeln. Im Bistum Magdeburg wird es zum Auftakt drei digitale Gesprächsrunden »Auf ein Wort mit dem Bischof…« geben, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Am 14. Dezember 2021 hat bereits ein Hearing unter dem Stichwort »… vom Glauben erzählen« stattgefunden. Anmeldung ist ab Januar 2022 möglich.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.synodalerwerden.de

Dienstag, 8. März 2022, 19 Uhr

Online Vortrag und Gespräch | Bibel in gerechter Sprache – erneutes Bibel »über-setzen« startet

Vielen wurde die »Bibel in gerechter Sprache« durch das gemeinsame Ringen um die Übersetzungen der Namen Gottes bekannt. Die »Bibel in gerechter Sprache« (BigS) präsentiert eine Vielzahl von Anreden in beiderlei Geschlecht, wie Adonaj, die Lebendige, der Ewige, die Heilige. In den Jahren nach der Erstausgabe kamen wichtige Anfragen aus den Debatten um Geschlechtergerechtigkeit und Postkolonialismus dazu.
Dr. Luise Metzler, die die Spenden für die Realisierung dieses großen ökumenischen Projektes einsammelte, erzählt an ausgewählten Textbeispielen, wie eine gerechte Sprache dem Urtext, den Menschen und Gott gerecht werden kann, aber auch welche Hürden bei der Realisierung überwunden werden mussten und wie es weiter geht mit dem Projekt.

Die Veranstaltung soll auch dazu dienen, Spenden für die BigS zur Weiterentwicklung und für die Onlineausgabe zu sammeln.

Dr. Luise Metzler | Theologin, Bielefeld

Um Anmeldung wird gebeten.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem kfd Diözesanverband Magdeburg und den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland.

So, 27. März 2022, 17 Uhr – Mo, 6. Juni 2022

Ausstellung | »Der auferstandene Christus« – Ein restaurierter Schatz aus der Renaissancezeit

Ort: Moritzkirche Halle

Festakt zur Fertigstellung der Restaurierung des Gemäldes
Ella Verena Dudew | Restauratorin, Göttingen
Bischof Dr. Gerhard Feige | Bistum Magdeburg
Propst Reinhard Hentschel | Katholische Pfarrei St. Mauritius und St. Elisabeth, Halle u.a.

»Der auferstandene Christus« – Ein restaurierter Schatz aus der Renaissancezeit
Vor einer hügeligen Landschaft mit Ausblick auf eine am Fluss gelegene Stadt steht im Bildmittelpunkt der eben seinem Grab entstiegene Christus mit Kreuzfahne in der linken Hand und segnender Geste. Am linken Bildrand wendet sich ein Bischof als Stifterfigur dem Bildgeschehen zu.
Viele Jahre hing das Leinwandgemälde im Büro des Bischofs und war nur wenigen Besuchern zugänglich. Von Oktober 2018 bis Juni 2021 wurde das Bild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden naturwissenschaftlich untersucht, konserviert und restauriert. Betreut wurde das Projekt von Prof. Dr. Ursula Haller und Prof. Ivo Mohrmann (Fachklasse für Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Malerei auf mobilen Bildträgern).
Ursprünglich handelt es sich bei dem Leinwandgemälde um eine Holztafel, die um 1500 entstanden ist. Die Tafel wurde in den letzten vierhundert Jahren insgesamt dreimal überarbeitet. Vermutlich schon im 16./17. Jahrhundert erfolgte eine erste Übermalung, um das Gemälde dem Geschmack der Zeit anzupassen. Die sehr heikle Übertragung der Holztafel auf Leinwand wurde schließlich im 19. Jahrhundert vorgenommen.
Nun wird das durch die jungen Restauratorinnen gereinigte und retuschierte Gemälde in der Moritzkirche für einen kurzen Zeitraum präsentiert, bevor es dauerhaft im Kulturhistorischen Museum Magdeburg für die Öffentlichkeit erlebbar sein soll.

Kooperation mit dem Bistum Magdeburg und der Katholischen Pfarrei St. Mauritius und St. Elisabeth, Halle

Montag, 18. April 2022, 17 Uhr

Gespräch unter der Empore | »Der auferstandene Christus« – Ein restaurierter Schatz aus der Renaissancezeit

Ort: Moritzkirche Halle

Gespräch unter der Empore
N.N.

»Der auferstandene Christus« – Ein restaurierter Schatz aus der Renaissancezeit
Vor einer hügeligen Landschaft mit Ausblick auf eine am Fluss gelegene Stadt steht im Bildmittelpunkt der eben seinem Grab entstiegene Christus mit Kreuzfahne in der linken Hand und segnender Geste. Am linken Bildrand wendet sich ein Bischof als Stifterfigur dem Bildgeschehen zu.
Viele Jahre hing das Leinwandgemälde im Büro des Bischofs und war nur wenigen Besuchern zugänglich. Von Oktober 2018 bis Juni 2021 wurde das Bild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden naturwissenschaftlich untersucht, konserviert und restauriert. Betreut wurde das Projekt von Prof. Dr. Ursula Haller und Prof. Ivo Mohrmann (Fachklasse für Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Malerei auf mobilen Bildträgern).
Ursprünglich handelt es sich bei dem Leinwandgemälde um eine Holztafel, die um 1500 entstanden ist. Die Tafel wurde in den letzten vierhundert Jahren insgesamt dreimal überarbeitet. Vermutlich schon im 16./17. Jahrhundert erfolgte eine erste Übermalung, um das Gemälde dem Geschmack der Zeit anzupassen. Die sehr heikle Übertragung der Holztafel auf Leinwand wurde schließlich im 19. Jahrhundert vorgenommen.
Nun wird das durch die jungen Restauratorinnen gereinigte und retuschierte Gemälde in der Moritzkirche für einen kurzen Zeitraum präsentiert, bevor es dauerhaft im Kulturhistorischen Museum Magdeburg für die Öffentlichkeit erlebbar sein soll.

Kooperation mit dem Bistum Magdeburg und der Katholischen Pfarrei St. Mauritius und St. Elisabeth, Halle

Sa, 23. April 2022, 9:30 Uhr – 13 Uhr

Vollversammlung des Katholikenrates Synodaler Weg | Partnerschaft und Sexualität

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

Auf dem »Synodalen Weg«: Ein- und Ausblicke zum Thema »Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft« (Forum 4). Eine öffentliche Studieneinheit.
Der Synodale Weg geht in die entscheidende Phase. Vom 30. September bis 02. Oktober 2021 fand die zweite Synodalversammlung des Synodalen Wegs in Frankfurt/M. statt. Erstmalig wurde auf dieser Tagung über die bereits in den Foren erarbeiteten Vorlagen nicht nur debattiert, sondern in erster Lesung abgestimmt. Bis zum Frühjahr 2023 sollen weitere und abschließende Beschlüsse auf weiteren Vollversammlungen folgen. Für das Forum 4 soll es bereits auf der 3. Synodalversammlung am 03.–05. Februar 2022 entscheidende Abstimmungen geben.
Das Forum 4 des Synodalen Weges behandelt Fragen der Sexualmoral der Kirche, die immer weniger Zuspruch und Akzeptanz innerkirchlich und gesellschaftlich finden. Dabei steht eine stärkere Berücksichtigung der Erkenntnisse aus Theologie und Humanwissenschaften als Aufgabe an. Insbesondere gibt es Bemühungen, der personalen Bedeutung der Sexualität mehr Beachtung zu schenken. Die Arbeit des Forums zielt darauf, dass die kirchliche Moralverkündigung wieder glaubwürdig Orientierung geben kann.

Dr. Martina Kreidler-Kos | Seelsorgeamt Bistum Osnabrück, Mitglied im Synodalforum 4

In Kooperation mit dem Katholikenrat des Bistums Magdeburg und zugleich Vollversammlung des Katholikenrates.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.synodalerwerden.de

Do, 5. Mai 2022, 14 Uhr – 21 Uhr

Studientag | Konrad Feiereis: Person – Werk – Wirken

Ort: Bildungsstätte St. Martin | Farbengasse 2, 99084 Erfurt

Glauben und Denken in der Diaspora
Konrad Feiereis (1931–2012, Priester und Professor für Philosophie am Philosophisch-theologischen Studium in Erfurt von 1974 bis 1999) war eine bemerkenswerte Gestalt in der katholischen Kirche der DDR. Intensiv und engagiert setzte er sich mit dem Marxismus-Leninismus auseinander. Wie kaum ein anderer stand er für den mutigen Dialog mit Nichtglaubenden in dieser Zeit und unter den Bedingungen der Diaspora. Für viele wurde er so zu einer Orientierungsfigur. Der Studientag nähert sich der Person von Konrad Feiereis in ihren historischen und philosophischen Facetten.

U.a. mit
Prof. Dr. Thomas Brose | Berlin; Bischof Dr. Gerhard Feige |
Magdeburg; Prof. Dr. Michael Gabel | Erfurt; PD Dr. Sebastian
Holzbrecher
| Mainz; Prof. Dr. Josef Pilvousek | Erfurt;
Prof. Dr. Eberhard Tiefensee | Leipzig.

Teilnehmerbeitrag: 20

Anmeldung an: kath.forum@bistum-erfurt.de

Kooperation mit dem Katholischen Forum im Land Thüringen,
dem Lehrstuhl für Philosophie an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Erfurt und der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen

Freitag, 6. Mai 2022, 21:30 Uhr

Andacht am Christusgemälde | Moonlight Prayer

Ort: Moritzkirche Halle

Andacht am Gemälde »Der auferstandene Christus« mit Taschenlampenführung in der Moritzkirche
Kathrin Feineis, Thomas Dammann | Gemeindereferenten, Halle
Orgel: Tobias Geuther

»Der auferstandene Christus« – Ein restaurierter Schatz aus der Renaissancezeit
Vor einer hügeligen Landschaft mit Ausblick auf eine am Fluss gelegene Stadt steht im Bildmittelpunkt der eben seinem Grab entstiegene Christus mit Kreuzfahne in der linken Hand und segnender Geste. Am linken Bildrand wendet sich ein Bischof als Stifterfigur dem Bildgeschehen zu.
Viele Jahre hing das Leinwandgemälde im Büro des Bischofs und war nur wenigen Besuchern zugänglich. Von Oktober 2018 bis Juni 2021 wurde das Bild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden naturwissenschaftlich untersucht, konserviert und restauriert. Betreut wurde das Projekt von Prof. Dr. Ursula Haller und Prof. Ivo Mohrmann (Fachklasse für Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Malerei auf mobilen Bildträgern).
Ursprünglich handelt es sich bei dem Leinwandgemälde um eine Holztafel, die um 1500 entstanden ist. Die Tafel wurde in den letzten vierhundert Jahren insgesamt dreimal überarbeitet. Vermutlich schon im 16./17. Jahrhundert erfolgte eine erste Übermalung, um das Gemälde dem Geschmack der Zeit anzupassen. Die sehr heikle Übertragung der Holztafel auf Leinwand wurde schließlich im 19. Jahrhundert vorgenommen.
Nun wird das durch die jungen Restauratorinnen gereinigte und retuschierte Gemälde in der Moritzkirche für einen kurzen Zeitraum präsentiert, bevor es dauerhaft im Kulturhistorischen Museum Magdeburg für die Öffentlichkeit erlebbar sein soll.

Kooperation mit dem Bistum Magdeburg und der Katholischen Pfarrei St. Mauritius und St. Elisabeth, Halle