Zentrale Veranstaltungen

Anfragen, detaillierte Programme und Anmeldungen an:
Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
An der Moritzkirche 6 | 06108 Halle (Saale)
Tel 0345 - 29 000 87 | Fax - 29 000 89
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Sa, 13. April 2019 – So, 18. August 2019

Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen | Ausstellung

der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt

Ort: Augusteum | Lutherstadt Wittenberg

Maria wird bis heute in der katholischen Kirche tief verehrt. Für
Luther war sie die »liebe, werte Magd«, auf die er zahlreiche Predigten hielt. Doch bei seinen protestantischen Nachfahren ist sie weithin vergessen. Wie kommt es, dass Maria, im gesamten Christentum die Mutter Gottes, die Konfessionen trennt? Die Ausstellung handelt von diesem Wandel und stellt die wechselvolle Geschichte der Marienfrömmigkeit im Reformationsjahrhundert mit Zeugnissen der Kunst wie auch der Theologie, Literatur und Musik aus über 40 Sammlungen vor. Wertvolle Schnitzplastiken, Tafelgemälde, Druckgrafiken und Schriften präsentieren die Vielfalt der Marienbilder, die von der prachtvollen Himmelskönigin bis zur demütigen Magd Gottes reichen.

 

Sonnabend, 13. April 2019 | 15 Uhr
Himmelskönigin, Göttin oder demütige Dienerin?
Der fromme Streit um Maria zwischen Luther und seinen Gegnern
mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellung

mit der Kuratorin Dr. Katja Schneider sowie
dem Referenten Prof. Dr. Dr. Johannes Schilling | Kiel

Freitag, 26. April 2019 | 16.30 Uhr bis Sonnabend, 27. April 2019
Ort: Augusteum (Kapelle) | Collegienstraße 54 | 06886 Lutherstadt Wittenberg
Treffen der Bildungsbeauftragten der KEB
Einführung und Ausstellungsbesichtigung
Dr. Stefan Rhein | Direktor der Stiftung Luther Gedenkstätten, Wittenberg

 

Dienstag, 23. Juli 2019 | 18.30 Uhr
Maria in der Götzenkammer. Zum Umgang mit vorreformatorischer Bildkultur im Luthertum
Entgegen der populären Auffassung eines bilderarmen, ja bilderfeindlichen Protestantismus sieht sich die kulturhistorische Forschung mit der Tatsache konfrontiert, dass sich im deutschen Sprachraum gerade in lutherischen Gebieten bis gegenwärtig mehr Artefakte spätmittelalterlicher Kirchenausstattungen erhalten haben, als in katholischen Territorien.
Der Vortrag fragt nach der Überlieferungsgeschichte vieler der erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts wiederentdeckten und von der entstehenden Denkmalpflegebewegung zu ‚altdeutschen Kunstaltertümern‘ umgedeuteten, einst sakralen Heiligen- und Marienbildnisse des späten Mittelalters. Er erläutert ein kulturhistorisch bemerkenswertes und bisher kaum erforschtes Phänomen, welches der zeitgenössische Begriff „Götzenkammer“ beschreibt: die Verbergung theologisch problematisch gewordener sakraler Objekte in speziellen Räumen der lutherisch gewordenen Kirchengebäude.
Dr. Stefan Dornheim | TU Dresden

Kooperation mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-
Anhalt, Wittenberg

Fr, 26. April 2019, 16:30 Uhr – Sa, 27. April 2019

Treffen der Bildungsbeauftragten der KEB | Einführung und Ausstellungsbesichtigung

Ort: Augusteum  | Collegienstraße 54 | 06886 Lutherstadt Wittenberg

»Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen«

Dr. Stefan Rhein | Direktor der Stiftung Luther Gedenkstätten, Wittenberg

Kooperation mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Wittenberg

Fr, 10. Mai 2019, 9 Uhr – 21 Uhr

Wie viel Religion braucht der Osten? Verortungsversuche innerhalb einer säkularen Gesellschaft | Tagung

Ort: Vortragssaal Propstei St. Trinitatis | Nonnenmühlgasse 2 | 04107 Leipzig

Die in Artikel 4 des Grundgesetzes grundgelegte Religionsfreiheit steht gerade im Osten Deutschlands immer wieder im Mittelpunkt kontroverser Debatten: Was darf man säkularen Bürgern im Namen der positiven Religionsfreiheit zumuten und von ihnen abverlangen? Wie gehen Kirchen und Religionsgemeinschaften mit der negativen Religionsfreiheit, also mit Distanz zum Glauben um? Belastet dieses Grundrecht Staat und Gesellschaft über Gebühr? Bedarf es eines islamischen Religionsunterrichts auch in sächsischen Schulen? Sind die hiesigen Kirchen im sozialen Bereich angesichts ökonomischer Zwänge und einer konfessionslosen Bevölkerungsmehrheit überhaupt kompetente Ansprechpartner? Die Tagung sucht im Diskurs nach Antworten, die stets um die Frage kreisen, wie viel Religion Platz im weitgehend religionsfreien Raum Mitteldeutschland hat.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, den Katholischen Akademien des Bistums Dresden-Meißen und des Bistums Erfurt statt.

Samstag, 25. Mai 2019, 11 Uhr

Umnutzen statt abreißen: Perspektiven für Kirchenräume | die pastorale!

Ort: Kilianikirche, Unter der Linde 7, 99974 Mühlhausen/Thüringen

Regionale Thementag
Die dritte pastorale! wird vom 19. bis 22. September 2019 in Magdeburg stattfinden. Eingeladen sind Haupt- und Ehrenamtliche, Akteure der kirchlichen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung, des kirchlichen Laienengagements, der Caritas und der Pastoral. Im Mittelpunkt stehen Fragen des Christseins in einem vorwiegend »religiös unmusikalischen Umfeld«, der religiösen Bildung und des christlich-sozialen Handelns von Kirche und Caritas in Ostdeutschland. Die pastorale! richtet sich an die gesamte ostdeutsche Region und Interessierte aus ganz Deutschland. Sie bietet Raum zur Präsentation, zum Austausch, zur Anregung durch Projekte und Erfahrungen über die Diözesangrenzen hinaus.

Besonders vor dem Hintergrund der kirchlichen und gesellschaftlichen Situation im Osten Deutschlands werden folgende Themenschwerpunkte gesetzt: Fragen der Kirchenentwicklung, Bruchlinien in der Gesellschaft, demografischer Wandel, Populismus, soziale Gerechtigkeit, Demokratie, fremde Kulturen und Religionen, Spiritualität sowie die Herausforderungen von Glauben, Atheismus und Indifferenz.

»die pastorale!« 2019 ist ein gemeinsames Projekt zahlreicher Verbände, Einrichtungen und Initiativen aus den (Erz-)Bistümern Magdeburg, Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz, Berlin und Hamburg.

Dienstag, 4. Juni 2019, 19 Uhr

Gertrud von le Fort: »Die Abberufung der Jungfrau von Barby« | Wandellesung und Gespräch

Ort: Moritzkirche und Moritzgarten

Lesung mit Prof. Dr. Harald Schwillus | Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik, Arbeitsbereich Religionspädagogik, MLU Halle-Wittenberg, Halle

Kooperation mit dem Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Dienstag, 25. Juni 2019, 18 Uhr

Grüner Mauritius – Sommerfest in St. Moritz

Ort: Moritzkirche und Moritzkirchgarten | Halle

Im Rahmen des gemeinsamen Sommerfestes von Katholischer Akademie und dem Institut für katholische Theologie und ihre Didaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg soll wieder, neben Gespräch und Begegnung im Moritzkirchgarten, die Beschäftigung mit aktuellen Fragen stehen.

Kooperation: Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik/MLU und dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle

Detailliertes Programm erhältlich!

Dienstag, 23. Juli 2019, 18:30 Uhr

Maria in der Götzenkammer. Zum Umgang mit vorreformatorischer Bildkultur im Luthertum | Vortrag

Ort: Augusteum  | Collegienstraße 54 | 06886 Lutherstadt Wittenberg

Entgegen der populären Auffassung eines bilderarmen, ja bilderfeindlichen Protestantismus sieht sich die kulturhistorische Forschung mit der Tatsache konfrontiert, dass sich im deutschen Sprachraum gerade in lutherischen Gebieten bis gegenwärtig mehr Artefakte spätmittelalterlicher Kirchenausstattungen erhalten haben, als in katholischen Territorien.

Der Vortrag fragt nach der Überlieferungsgeschichte vieler der erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts wiederentdeckten und von der entstehenden Denkmalpflegebewegung zu ‚altdeutschen Kunstaltertümern‘ umgedeuteten, einst sakralen Heiligen- und Marienbildnisse des späten Mittelalters. Er erläutert ein kulturhistorisch bemerkenswertes und bisher kaum erforschtes Phänomen, welches der zeitgenössische Begriff „Götzenkammer“ beschreibt: die Verbergung theologisch problematisch gewordener sakraler Objekte in speziellen Räumen der lutherisch gewordenen Kirchengebäude.

Dr. Stefan Dornheim | TU Dresden

Kooperation mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Wittenberg