Zentrale Veranstaltungen

Anfragen, detaillierte Programme und Anmeldungen an:
Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
An der Moritzkirche 6 | 06108 Halle (Saale)
Tel 0345 - 29 000 87 | Fax - 29 000 89
info@katholische-akademie-magdeburg.de

Fr, 1. März 2019, 18 Uhr – Sa, 2. März 2019, 17 Uhr

Kirche, Kunst und Kultur – 1050 Jahre Bistum Magdeburg | Akademische Tage

Ort: Roncalli-Haus und Ottonianum, Magdeburg

Vor 1050 Jahren ist das Erzbistum Magdeburg gegründet worden. Aus diesem Anlass öffnete das neue große Dommuseum »Otto­nianum« seine Pforten. Neben einem Museumsbesuch wird es viele Hintergründe zur Bistumsgeschichte und freitags mit dem Kulinarium eine schmackhafte Einstimmung geben.

Dr. Jens Bulisch | Dr. Claus Peter Hasse (angefragt) | Lic. Theol. Daniel Lorek

Leitung: Guido Erbrich und Dr. Reinhard Grütz
Kurskosten: 45 €/incl. VP (Abendbrot, Mittag, Kaffee, Kuchen), Ottonianum
Übernachtung im Roncalli-Haus mit Frühstück: 42,50 €

In Kooperation mit dem Kulturhistorischen Museum Magdeburg und dem Roncalli-Haus Magdeburg

Mi, 27. März 2019, 10 Uhr – 15 Uhr

Zwischen Abgesang und Aufbruch – Ideen für eine Kirche von morgen | Studientag Ökumene

Ort: Evangelische Akademie | Lutherstadt Wittenberg

Die evangelische und die katholische Kirche stehen in Mitteldeutschland oft vor ähnlichen Herausforderungen: ein massiver Rückgang der Mitglieder, Finanzierungs- und Nachwuchssorgen, gesellschaftspolitische Veränderungen und die Zunahme von anti-kirchlichen Stimmungen nun auch von rechts. Wie können die Kirchen nah bei den Menschen sein? Von welchen Vorstellungen müssen wir uns verabschieden, und wie können wir gemeinsam neue Ideen für eine Kirche von morgen entwickeln? Das Projekt »Erprobungsräume« und weitere Projekte werden vorgestellt und diskutiert.

Christian Fuhrmann | Oberkirchenrat EKM Erfurt

Dr. Friederike Maier | Ordinariatsrätin, Leitung FB Pastoral in Kirche und Gesellschaft, Magdeburg | N. N.

Leitung: Friedrich Kramer | Evangelische Akademie, Wittenberg
Dr. Reinhard Grütz | Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
Kosten: 10 €
Anmeldung: bis 20. 02. 2019 an die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e. V.

Kooperation mit der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e. V.,
Wittenberg.

Fr, 29. März 2019, 15 Uhr – Sa, 30. März 2019, 14 Uhr

Heimat und Identität | Symposium

17. Hallenser Gespräch zu Psychotherapie, Religion und Naturwissenschaften

Ort: Elisabeth-Saal, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle

Zu den 17. Hallenser Gesprächen möchten wir uns mit dem Thema Identität und Fremdheit auseinandersetzen. Unter Identität verstehen wir das Erleben der eigenen Person als einzigartig und von Anderen abgegrenzt (personale Identität). Gleichzeitig beschreibt Identität auch das Erleben von sich selbst als zu einer bestimmten Gruppe zugehörig (soziale Identität).

Identität entwickelt sich in einem ständigen Austausch mit den Anderen. Sie ist auch mit der Abwehr des Fremden verknüpft und als lebenslanger dynamischer Prozess des Bemühens um Integration zu verstehen. Identität bildet die Schnittstelle zwischen Innen und Außen, zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und Rollen­angeboten einerseits und der inneren Wirklichkeit mit Bedürfnissen, Wünschen und unbewussten Phantasien andererseits.

Im Rahmen des diesjährigen Symposiums möchten wir uns mit dem Spannungsfeld zwischen Identität und Fremdheit in Zeiten der Globalisierung privater und beruflicher Lebensverhältnisse, großer Migrationsbewegungen und politischer Umbrüche auseinandersetzen und dabei auch die gravierenden Störungen der Identitätsentwicklung durch Traumatisierung beleuchten.

Dr. Thomas Arnold | Akademiedirektor der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, Dresden
Professor Dr. Andreas Lob-Hüdepohl | Katholische Hochschule für Sozialwesen, Berlin
Professor Dr. Franz Ruppert | Psychologischer Psychotherapeut, München
Dr. Harald Schickedanz | Ärztlicher Direktor des Reha-Zentrums Bad Dürrheim, Klinik Hüttenbühl
Dr. Simon Moses Schleimer | Deutsche Schulakademie, Berlin

Tagungsgebühren: Tagungsbeitrag 60 € | Ermäßigt 30 € (Studenten, Rentner) | Tageskarte 30 €

In Kooperation mit dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle

Detailliertes Programm erhältlich!

Sa, 30. März 2019, 16 Uhr – 19:30 Uhr

Heimat – aktuelle Perspektiven auf einen populären Begriff | Tagung

Ort: Landeszentrale für politische Bildung | Leiterstraße 2 | Magdeburg

Veranstaltung des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e. V. in Kooperation mit der Katholischen Akademie und Landeszentrale für politische Bildung.

Informationen und Anmeldung: Landesheimatbund, Magdeburger Str. 12, 06112 Halle (Saale)

Do, 4. April 2019, 17:30 Uhr – 21 Uhr

Was bleibt, wenn alle gehen? Herausforderungen im ländlichen Raum! | die pastorale!

Ort: Peter-Breuer-Gymnasium, Georgenstraße 3, 08056 Zwickau

Regionale Thementag

Die dritte pastorale! wird vom 19. bis 22. September 2019 in Magdeburg stattfinden. Eingeladen sind Haupt- und Ehrenamtliche, Akteure der kirchlichen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung, des kirchlichen Laienengagements, der Caritas und der Pastoral. Im Mittelpunkt stehen Fragen des Christseins in einem vorwiegend »religiös unmusikalischen Umfeld«, der religiösen Bildung und des christlich-sozialen Handelns von Kirche und Caritas in Ostdeutschland. Die pastorale! richtet sich an die gesamte ostdeutsche Region und Interessierte aus ganz Deutschland. Sie bietet Raum zur Präsentation, zum Austausch, zur Anregung durch Projekte und Erfahrungen über die Diözesangrenzen hinaus.

Besonders vor dem Hintergrund der kirchlichen und gesellschaftlichen Situation im Osten Deutschlands werden folgende Themenschwerpunkte gesetzt: Fragen der Kirchenentwicklung, Bruchlinien in der Gesellschaft, demografischer Wandel, Populismus, soziale Gerechtigkeit, Demokratie, fremde Kulturen und Religionen, Spiritualität sowie die Herausforderungen von Glauben, Atheismus und Indifferenz.

»die pastorale!« 2019 ist ein gemeinsames Projekt zahlreicher Verbände, Einrichtungen und Initiativen aus den (Erz-)Bistümern Magdeburg, Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz, Berlin und Hamburg.

 

Sa, 13. April 2019 – So, 18. August 2019

Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen | Ausstellung

der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt

Ort: Augusteum | Lutherstadt Wittenberg

Maria wird bis heute in der katholischen Kirche tief verehrt. Für
Luther war sie die »liebe, werte Magd«, auf die er zahlreiche Predigten hielt. Doch bei seinen protestantischen Nachfahren ist sie weithin vergessen. Wie kommt es, dass Maria, im gesamten Christentum die Mutter Gottes, die Konfessionen trennt? Die Ausstellung handelt von diesem Wandel und stellt die wechselvolle Geschichte der Marienfrömmigkeit im Reformationsjahrhundert mit Zeugnissen der Kunst wie auch der Theologie, Literatur und Musik aus über 40 Sammlungen vor. Wertvolle Schnitzplastiken, Tafelgemälde, Druckgrafiken und Schriften präsentieren die Vielfalt der Marienbilder, die von der prachtvollen Himmelskönigin bis zur demütigen Magd Gottes reichen.

 

Sonnabend, 13. April 2019 | 15 Uhr
Himmelskönigin, Göttin oder demütige Dienerin?
Der fromme Streit um Maria zwischen Luther und seinen Gegnern
mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellung

mit der Kuratorin Dr. Katja Schneider sowie
dem Referenten Prof. Dr. Dr. Johannes Schilling | Kiel

Freitag, 26. April 2019 | 16.30 Uhr bis Sonnabend, 27. April 2019
Ort: Augusteum (Kapelle) | Collegienstraße 54 | 06886 Lutherstadt Wittenberg
Treffen der Bildungsbeauftragten der KEB
Einführung und Ausstellungsbesichtigung
Dr. Stefan Rhein | Direktor der Stiftung Luther Gedenkstätten, Wittenberg

 

Dienstag, 23. Juli 2019 | 18.30 Uhr
Maria in der Götzenkammer. Zum Umgang mit vorreformatorischer Bildkultur im Luthertum
Entgegen der populären Auffassung eines bilderarmen, ja bilderfeindlichen Protestantismus sieht sich die kulturhistorische Forschung mit der Tatsache konfrontiert, dass sich im deutschen Sprachraum gerade in lutherischen Gebieten bis gegenwärtig mehr Artefakte spätmittelalterlicher Kirchenausstattungen erhalten haben, als in katholischen Territorien.
Der Vortrag fragt nach der Überlieferungsgeschichte vieler der erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts wiederentdeckten und von der entstehenden Denkmalpflegebewegung zu ‚altdeutschen Kunstaltertümern‘ umgedeuteten, einst sakralen Heiligen- und Marienbildnisse des späten Mittelalters. Er erläutert ein kulturhistorisch bemerkenswertes und bisher kaum erforschtes Phänomen, welches der zeitgenössische Begriff „Götzenkammer“ beschreibt: die Verbergung theologisch problematisch gewordener sakraler Objekte in speziellen Räumen der lutherisch gewordenen Kirchengebäude.
Dr. Stefan Dornheim | TU Dresden

Kooperation mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-
Anhalt, Wittenberg

Samstag, 13. April 2019, 15 Uhr

Himmelskönigin, Göttin oder demütige Dienerin? Der fromme Streit um Maria zwischen Luther und seinen Gegnern | Vortrag und Führung

Ort: Augusteum  | Collegienstraße 54 | 06886 Lutherstadt Wittenberg

mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellung
»Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen«

mit der Kuratorin Dr. Katja Schneider sowie dem Referenten Prof. Dr. Dr. Johannes Schilling | Kiel

Kooperation mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Wittenberg

 

Fr, 26. April 2019, 16:30 Uhr – Sa, 27. April 2019

Treffen der Bildungsbeauftragten der KEB | Einführung und Ausstellungsbesichtigung

Ort: Augusteum  | Collegienstraße 54 | 06886 Lutherstadt Wittenberg

»Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen«

Dr. Stefan Rhein | Direktor der Stiftung Luther Gedenkstätten, Wittenberg

Kooperation mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Wittenberg

Fr, 10. Mai 2019, 9 Uhr – 21 Uhr

Wie viel Religion braucht der Osten? Verortungsversuche innerhalb einer säkularen Gesellschaft | Tagung

Ort: Vortragssaal Propstei St. Trinitatis | Nonnenmühlgasse 2 | 04107 Leipzig

Die in Artikel 4 des Grundgesetzes grundgelegte Religionsfreiheit steht gerade im Osten Deutschlands immer wieder im Mittelpunkt kontroverser Debatten: Was darf man säkularen Bürgern im Namen der positiven Religionsfreiheit zumuten und von ihnen abverlangen? Wie gehen Kirchen und Religionsgemeinschaften mit der negativen Religionsfreiheit, also mit Distanz zum Glauben um? Belastet dieses Grundrecht Staat und Gesellschaft über Gebühr? Bedarf es eines islamischen Religionsunterrichts auch in sächsischen Schulen? Sind die hiesigen Kirchen im sozialen Bereich angesichts ökonomischer Zwänge und einer konfessionslosen Bevölkerungsmehrheit überhaupt kompetente Ansprechpartner? Die Tagung sucht im Diskurs nach Antworten, die stets um die Frage kreisen, wie viel Religion Platz im weitgehend religionsfreien Raum Mitteldeutschland hat.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, den Katholischen Akademien des Bistums Dresden-Meißen und des Bistums Erfurt statt.

Samstag, 25. Mai 2019, 11 Uhr

Umnutzen statt abreißen: Perspektiven für Kirchenräume | die pastorale!

Ort: Kilianikirche, Unter der Linde 7, 99974 Mühlhausen/Thüringen

Regionale Thementag
Die dritte pastorale! wird vom 19. bis 22. September 2019 in Magdeburg stattfinden. Eingeladen sind Haupt- und Ehrenamtliche, Akteure der kirchlichen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung, des kirchlichen Laienengagements, der Caritas und der Pastoral. Im Mittelpunkt stehen Fragen des Christseins in einem vorwiegend »religiös unmusikalischen Umfeld«, der religiösen Bildung und des christlich-sozialen Handelns von Kirche und Caritas in Ostdeutschland. Die pastorale! richtet sich an die gesamte ostdeutsche Region und Interessierte aus ganz Deutschland. Sie bietet Raum zur Präsentation, zum Austausch, zur Anregung durch Projekte und Erfahrungen über die Diözesangrenzen hinaus.

Besonders vor dem Hintergrund der kirchlichen und gesellschaftlichen Situation im Osten Deutschlands werden folgende Themenschwerpunkte gesetzt: Fragen der Kirchenentwicklung, Bruchlinien in der Gesellschaft, demografischer Wandel, Populismus, soziale Gerechtigkeit, Demokratie, fremde Kulturen und Religionen, Spiritualität sowie die Herausforderungen von Glauben, Atheismus und Indifferenz.

»die pastorale!« 2019 ist ein gemeinsames Projekt zahlreicher Verbände, Einrichtungen und Initiativen aus den (Erz-)Bistümern Magdeburg, Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz, Berlin und Hamburg.