Offene Kirche St. MoritzOffene Kirche St. Moritz

Begegnung | Jeder Mensch ist einmalig und unaustauschbar. Ihm kommt eine eigene Würde zu, unabhängig davon, was er zu leisten im Stande ist. Geist, Herz und Hand gehören zum Menschen unsere Angebote sprechen den ganzen Menschen an und eröffnen Räume der Begegnung.

Orientierung | In einer für den Einzelnen kaum durchschaubaren Erlebnisgesellschaft will die »Offene Kirche« im Gespräch mit allen Suchenden und Fragenden, ob religiös oder nicht religiös, Orientierung in Lebens- und Glaubensfragen anbieten.

Bildung | Die moderne Informations- und Wissensgesellschaft fordert von jedem Menschen »lebens-langes Lernen«. Fachwissen allein reicht nicht aus, das Leben zu meistern. Unterschiedliche Bildungsveranstaltungen können helfen, Lebens- und Orientierungswissen zu vermitteln und so das Leben bereichern.

Veranstaltungsort (wenn nicht anders angegeben)
forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)
Tel 0345 - 29 000 87 | Fax - 29 000 89

Öffnungszeiten Moritzkirche

Sommerzeit (1. April – 31. Oktober)
Dienstag bis Donnerstag 11 – 12 Uhr | Dienstag bis Freitag 15 – 17 Uhr
Samstag 16 – 17 Uhr | Sonntag 15 – 16 Uhr | und nach Vereinbarung

(*An den Samstagen vom 11. September bis 2. Oktober 2021 finden in der Moritzkirche Lebenswendefeiern statt. An diesen Tagen ist die Kirche für den Publikumsverkehr nicht geöffnet. Wir bitten um Verständnis.)

Winterzeit (1. November – 31. März)
Dienstag bis Sonntag 14 – 15 Uhr | und nach Vereinbarung

Kirchenführungen in St. Moritz: auf Anfrage Tel. 0345 - 29 000 88

So, 27. März 2022, 17 Uhr – Mo, 6. Juni 2022

Ausstellung | »Der auferstandene Christus« – Ein restaurierter Schatz aus der Renaissancezeit

Moritzkirche Halle

Öffnungszeiten Moritzkirche:
dienstags bis donnerstags 11 – 12 Uhr | dienstags bis freitags 15 – 17 Uhr
samstags 16 – 17 Uhr | sonntags 15 – 16 Uhr | und nach Vereinbarung unter:
Tel 0345 29 000 87 | info@katholische-akademie-magdeburg.de
Der Eintritt ist frei.

»Der auferstandene Christus« – Ein restaurierter Schatz aus der Renaissancezeit
Vor einer hügeligen Landschaft mit Ausblick auf eine am Fluss gelegene Stadt steht im Bildmittelpunkt der eben seinem Grab entstiegene Christus mit Kreuzfahne in der linken Hand und segnender Geste. Am linken Bildrand wendet sich ein Bischof als Stifterfigur dem Bildgeschehen zu.
Viele Jahre hing das Leinwandgemälde im Büro des Bischofs und war nur wenigen Besuchern zugänglich. Von Oktober 2018 bis Juni 2021 wurde das Bild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden naturwissenschaftlich untersucht, konserviert und restauriert. Betreut wurde das Projekt von Prof. Dr. Ursula Haller und Prof. Ivo Mohrmann (Fachklasse für Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Malerei auf mobilen Bildträgern).
Ursprünglich handelt es sich bei dem Leinwandgemälde um eine Holztafel, die um 1500 entstanden ist. Die Tafel wurde in den letzten vierhundert Jahren insgesamt dreimal überarbeitet. Vermutlich schon im 16./17. Jahrhundert erfolgte eine erste Übermalung, um das Gemälde dem Geschmack der Zeit anzupassen. Die sehr heikle Übertragung der Holztafel auf Leinwand wurde schließlich im 19. Jahrhundert vorgenommen.
Nun wird das durch die jungen Restauratorinnen gereinigte und retuschierte Gemälde in der Moritzkirche für einen kurzen Zeitraum präsentiert, bevor es dauerhaft im Kulturhistorischen Museum Magdeburg für die Öffentlichkeit erlebbar sein soll.

Eine Kooperation des Bistums Magdeburg, der Katholischen Akademie des Bistums
Magdeburg und der Katholischen Pfarrei St. Mauritius und St. Elisabeth, Halle

Broschüre zur Gemälderestaurierung als PDF

Sa, 1. Januar 2022 – Mi, 29. Juni 2022

Meditation des Tanzes für Anfänger und Fortgeschrittene

Ort: Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, Felicitas-von-Selmnitz-Haus, Puschkinstraße 27, Halle

Der Tanz bietet Freude und Entspannung. Er kann ebenso spirituelle Erfahrung sein, Gebet in Bewegung. Im Tanz werden Körper, Geist und Seele gleichermaßen angesprochen.

Leitung: Simone Kluge | Halle, erfahrene Tanzpädagogin, ausgebildet am Institut St. Dominikus in Speyer
Veronika Blaschke| Halle, Tanzausbildung bei Nanni Kloke, Institut Meditation in Bewegung, Berlin

Coronabedingt steht der Beginn des Kurses noch nicht fest.

Weitere Informationen und Anmeldung:
Simone Kluge | Tel 01520 – 611 95 11
kluge.s@arcor.de

Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt

Dienstag, 31. Mai 2022, 19 Uhr

»Zur Heimat erkor ich mir die Liebe«

Ort: Moritzkirche Halle

Das literarisch-musikalische Programm erzählt von der Ruhe- und Heimatlosigkeit jüdischer Künstlerinnen und Künstler, aber auch von großer Liebe, von Angst und Glück.
Die Schauspielerin Sibylle Kuhne spricht Gedichte u.a. von Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko und Itzik Manger. Sie lässt Biografisches einfließen und erschließt uns so eine Welt innerer Verbundenheit.

Sehr bewegend spiegelt das Programm die Situation von heute in den Texten von damals.

Die russische Pianistin Svetlana Meskhi und die ukrainische Geigerin Svitlana Yudelevych spielen russische, ukrainische und jiddische Musik.

„Ich glaube an die Kraft des Wortes, der Musik, der völkerverbindenden Kunst und der Liebe.“ (Sibylle Kuhne)

Textauswahl, Rezitation:        Sibylle Kuhne – Schauspielerin
Musikalische Begleitung:       Svetlana Meskhi – Klavier, Svitlana Yudelevych –Violine

Der Eintritt ist frei.
Es wird um Spenden zu Gunsten des Projektes „Kunsttherapie für traumatisierte ukrainische Frauen und Kinder“ beim Caritas Regionalverband Halle e.V. gebeten. In Kleingruppen arbeiten eine Kunsttherapeutin gemeinsam mit einer Psychologin daran, die traumatischen Ereignisse des Krieges und der Flucht zu be- und verarbeiten. Wir würden uns freuen, wenn Sie das Projekt unterstützen. Vielen Dank.

Eine Kooperation der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg und des Caritas Regionalverband Halle e.V

Mo, 13. Juni 2022, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

Kulturforum | Typisch weiblich? Typisch männlich? Zuweisung von Geschlechterrollen im Wandel 
der deutschen Geschichte

Ort: forum hallense

Frauen gelten als gefühlsorientiert und passiv, Männer dagegen als stark rational und kämpferisch. Frauen ordnen sich unter, Männer dominieren. Trotz allen gesellschaftlichen Fortschritts sind solche Geschlechterzuweisungen in unserem Menschenbild fest verankert. Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich die Geschlechterrollen in der deutschen Geschichte entwickelten.

Dr. Annette Schneider-Reinhardt | Volkskundlerin, Halle

Donnerstag, 30. Juni 2022, 18:30 Uhr

Bibelwanderweg 2022 | Auf den Spuren der Bibel durch Halle. »Neues vom Turmbau« von Bernhard Heisig

Treffpunkt: Hof des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale), Friedemann-Bach-Platz 5

Mit dem biblischen Thema »Turmbau zu Babel« haben sich Künstler zu allen Zeiten auseinandergesetzt. Eines der berühmtesten Gemälde ist das von Pieter Breughel d.Ä., gemalt 1563. Bernhard Heisig (1925–2011) zitiert es im Hintergrund seines Bildes »Neues vom Turmbau« (1977). Sven Hanson gibt eine Einführung zu Bernhard Heisigs Gemälde anhand des Originals aus den Beständen des Kunstmuseums Moritzburg.

anschließend: meditativer Ausklang in der Moritzkirche
Pfr. Sven Hanson | Mitteldeutsches Bibelwerk / Canstein Bibelzentrum

Gemeinsame Veranstaltung des Mitteldeutschen Bibelwerks / Canstein Bibelzentrum und der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg

Freitag, 1. Juli 2022, 20 Uhr

Konzert | Nacht der Spirituellen Lieder

Ort: Moritzkirche

Zum Mitsingen, Hören, Meditieren und Genießen von Taizé-Gesängen, afrikanischen Liedern, Sufi-Liedern, Mantras und klassischen spirituellen Liedern mit dem Herzlicht-Singkreis Halle

Leitung: Dr. Uta Lesch | Diplomgesangspädagogin, Halle