Forum Norbertinum

Veranstaltungsort (wenn nicht anders angegeben)
Roncalli-Haus | Max-Josef-Metzger-Str. 12 /13  | 39104 Magdeburg
Tel 0391- 59 61 400 | Fax - 59 61 440
in Kooperation mit dem Roncalli-Haus e. V.

Donnerstag, 27. April 2017, 19 Uhr

Bildung, Kunst und Kaiserkrönung. Die Universitätsstädte Pavia und Bologna | Kunstforum

Präsentation mit Musik

Pfarrer Walter Martin Rehahn | Freier Dozent und Autor mit Lehrauftrag für Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Donnerstag, 18. Mai 2017, 19 Uhr

Melancholie und Einsamkeit. Zum 50. Todestag von Edward Hopper (15. 05.) | Kunstforum

Präsentation mit Musik

Pfarrer Walter Martin Rehahn | Freier Dozent und Autor mit Lehrauftrag für Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Mittwoch, 31. Mai 2017, 19:30 Uhr

Der Streit um den Menschen – ein Disput der Reformationszeit | Ringvorleung

Friedrich Kramer | Direktor der Evangelischen Akademie Wittenberg
Dr. Reinhard Grütz | Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg

Ringvorlesung »Was ist der Mensch?«
Februar bis Juni 2017

Eines der großen Themen der Reformationszeit war die Frage: »Wie steht der Mensch vor Gott?« Heute stellen wir diese Frage anders: Wir stellen sie nach dem Menschen in der Gesellschaft, in seiner Verantwortung und in der Frage nach seiner Ausrichtung zu etwas Höherem.

In einer Gesellschaft, die von Kontroversen stark geprägt zu sein scheint, wird bisher Selbstverständliches plötzlich in Frage gestellt.

Wir ringen um das Bild des Menschen, das für eine offene Gesellschaft grundlegend und verbindend sein sollte. Dabei müssen wir akzeptieren, dass das Bild des Menschen heute auf sehr unterschiedliche Weise gedeutet wird. Ist eine Verständigung zu diesem vermeintlichen Grundkonsens überhaupt noch möglich? Erstrebens- oder wünschenswert wäre er.

Damit reicht die Frage nach dem Menschen und dem Menschenbild weit über das Reformationsjubiläum hinaus.

Die mittlerweile traditionelle Ringvorlesung bietet Raum für eine unserer Meinung nach notwendige Vergewisserung über diese zentrale Frage.

Mittwoch, 7. Juni 2017, 19:30 Uhr

Das Menschenbild in der Kunst unserer Zeit. | Ringvorleung

Einführung in die Sonderausstellung »SEHT, da ist DER MENSCH«
Dr. Annegret Laabs | Kunstmuseum Unser Lieben Frauen, Magdeburg

In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Evangelischen Akade­mie Sachsen-Anhalt, dem Kunst­museum Unser Lieben Frauen Magdeburg und dem Roncalli-Haus Magdeburg.

Ringvorlesung »Was ist der Mensch?«
Februar bis Juni 2017

Eines der großen Themen der Reformationszeit war die Frage: »Wie steht der Mensch vor Gott?« Heute stellen wir diese Frage anders: Wir stellen sie nach dem Menschen in der Gesellschaft, in seiner Verantwortung und in der Frage nach seiner Ausrichtung zu etwas Höherem.

In einer Gesellschaft, die von Kontroversen stark geprägt zu sein scheint, wird bisher Selbstverständliches plötzlich in Frage gestellt.

Wir ringen um das Bild des Menschen, das für eine offene Gesellschaft grundlegend und verbindend sein sollte. Dabei müssen wir akzeptieren, dass das Bild des Menschen heute auf sehr unterschiedliche Weise gedeutet wird. Ist eine Verständigung zu diesem vermeintlichen Grundkonsens überhaupt noch möglich? Erstrebens- oder wünschenswert wäre er.

Damit reicht die Frage nach dem Menschen und dem Menschenbild weit über das Reformationsjubiläum hinaus.

Die mittlerweile traditionelle Ringvorlesung bietet Raum für eine unserer Meinung nach notwendige Vergewisserung über diese zentrale Frage.

 

Fr, 30. Juni 2017, 15 Uhr – So, 2. Juli 2017, 13:30 Uhr

Die Zeit der Reformation aus anderem Blickwinkel. Eine lateinamerikanisch-ökumenische Perspektive | Tagung

Im westlichen Christentum des 16. Jahrhunderts hat es neben der Reformation auch andere wichtige Bewegungen gegeben. Die Tagung nimmt die Reformation aus einer lateinamerikanisch-ökumenischen Perspektive in den Blick. Ausgangspunkt des Symposiums ist die historische Gleichzeitigkeit der Reformation mit der Entstehung der Kirche in Lateinamerika. Die Erschütterung der tradierten Glaubensformen in Europa und die gleichzeitige Ini­tiative zur Evangelisierung der Neuen Welt bilden einen Kontrast von religiösen Einstellungen und Handlungsenergien. Gegenüber dem vorherrschenden Germano- und Eurozentrismus des Reformationsgedenkens soll bewusst ein Perspektivwechsel in interkultureller und historischer Perspektive vorgenommen werden.

Leitung der Tagung:
Prof. Dr. Margit Eckholt | Universität Osnabrück
Prof. Dr. Johannes Meier | Universität Mainz

Eine Veranstaltung des Instituts für Katholische Theologie der Universität Osnabrück in Kooperation mit dem Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland e.V.