forum hallense

Veranstaltungsort (wenn nicht anders angegeben)
forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)
Tel 0345 - 29 000 87 | Fax - 29 000 89

Montag, 21. Januar 2019, 19 Uhr

Volk, Nationalitäten und Religionsgemeinschaften: Zur Umsetzung des Selbstbestimmungsrechts der Völker in Polen nach dem Ersten Weltkrieg | Ringvorlesung 

Ort: forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg  | An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)

Professor Dr. Yvonne Kleinmann | Lehrstuhlinhaberin für polnische Geschichte und Kultur der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Ringvorlesung 
1918 und das Selbstbestimmungsrecht der Völker von Ostmittel- und Südosteuropa
»1918« – dieses historische Jahr ist in den Medien der letzten Zeit häufig besprochen und bearbeitet worden. Zwischen etlichen der sogenannten Nachfolgestaaten nach dem Zerfall der großen Imperien in Mittelosteuropa und Südosteuropa war das kriegerische Geschehen aber leider noch nicht beendet. Vielmehr entwickelten sich schnell kämpferische und teilweise blutige Auseinandersetzungen.
Wie ist das zu erklären?
Die Mehrzahl der Völker, um die es gehen soll, fühlten sich am Ende jenes furchtbaren Ersten Weltkriegs als stolze Sieger. Es schien ein Zeitalter des friedlichen Ausgleiches angebrochen zu sein.
Allerdings zeigte es sich, dass das Selbstbestimmungsrecht natürlich von allen Völkern für sich in Anspruch genommen werden wollte. Wie groß musste eine ethnische Gruppe sein, um als Volk zu gelten? Wenn zwei bis drei ethnische Gruppen das gleiche Territorium für sich beanspruchten, kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Das Recht des Stärkeren setzte sich nicht selten durch.
In unseren Tagen erlebten wir, dass nach 1918 kunstvoll gegründete neue Staaten sich wieder trennten, sei es friedlich und einvernehmlich (und trotzdem für den Außenstehenden unverständlich), sei es in blutigen Bürgerkriegen nach zwei bis drei Generationen scheinbar vorbildlich harmonischen Zusammenlebens. Vier ausgewiesene Experten, die sich mit der Geschichte Ostmitteleuropas und Südosteuropas beschäftigen, werden in dieser Ringvorlesung jeweils einen Vortrag exemplarisch über eine Region mit ihrer Entwicklung, ihren Chancen und Problemen halten.

Donnerstag, 21. Februar 2019, 19 Uhr

Die tschechische Frage im Ersten Weltkrieg und deren tschechoslowakische Lösung auf der Pariser Friedenskonferenz« | Ringvorlesung

Ort: forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg  | An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)

Prof. Dr. Frank Hadler | Projektleiter am Leibniz-Institut des geisteswissenschaftlichen Zentrums für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO), Leipzig

Ringvorlesung
1918 und das Selbstbestimmungsrecht der Völker von Ostmittel- und Südosteuropa
»1918« – dieses historische Jahr ist in den Medien der letzten Zeit häufig besprochen und bearbeitet worden. Zwischen etlichen der sogenannten Nachfolgestaaten nach dem Zerfall der großen Imperien in Mittelosteuropa und Südosteuropa war das kriegerische Geschehen aber leider noch nicht beendet. Vielmehr entwickelten sich schnell kämpferische und teilweise blutige Auseinandersetzungen.
Wie ist das zu erklären?
Die Mehrzahl der Völker, um die es gehen soll, fühlten sich am Ende jenes furchtbaren Ersten Weltkriegs als stolze Sieger. Es schien ein Zeitalter des friedlichen Ausgleiches angebrochen zu sein.
Allerdings zeigte es sich, dass das Selbstbestimmungsrecht natürlich von allen Völkern für sich in Anspruch genommen werden wollte. Wie groß musste eine ethnische Gruppe sein, um als Volk zu gelten? Wenn zwei bis drei ethnische Gruppen das gleiche Territorium für sich beanspruchten, kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Das Recht des Stärkeren setzte sich nicht selten durch.
In unseren Tagen erlebten wir, dass nach 1918 kunstvoll gegründete neue Staaten sich wieder trennten, sei es friedlich und einvernehmlich (und trotzdem für den Außenstehenden unverständlich), sei es in blutigen Bürgerkriegen nach zwei bis drei Generationen scheinbar vorbildlich harmonischen Zusammenlebens. Vier ausgewiesene Experten, die sich mit der Geschichte Ostmitteleuropas und Südosteuropas beschäftigen, werden in dieser Ringvorlesung jeweils einen Vortrag exemplarisch über eine Region mit ihrer Entwicklung, ihren Chancen und Problemen halten.

Dienstag, 12. März 2019, 19:30 Uhr

Toter Chef – guter Chef | Lesung

Ort: Elisabeth-Gymnasium | Murmansker Str. 14 | Halle

»›Das ist mein letztes Wort. Endgültig!‹ Er sollte recht behalten. Tatsächlich. Das war sein letztes Wort. Ohne dass er es ahnen konnte. Und anders, als er es gemeint hatte.« Kurz darauf wird Dr. Bertram Geißendörfner, Direktor des Dom-Gymnasiums von Friedensberg, brutal überfahren. Aber warum tötet jemand einen Pädagogen, der wegen seiner Schülerfreundlichkeit allseits geschätzt war? Warum bringt jemand einen Chef um, der von all seinen Mitarbeitern geachtet wurde? Zur Lösung seines dritten Falles begibt sich Kommissar Kellert in die Untiefen des heutigen Schulwesens. Dass es sich dabei um ein kirchliches Gymnasium handelt, macht die Ermittlungen nicht leichter. Schule heute? Er selbst und die Leser werden ihre bisherigen Einschätzungen überprüfen müssen.

Prof. Dr. Georg Langenhorst | Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Augsburg

Weitere Termine werden gesondert bekannt gegeben.

Gespräche im Foyer – zu Bildung und Erziehung
In Kooperation mit dem Elisabeth-Gymnasium
Im Rahmen dieser Reihe werden aktuelle Themen aus den Bereichen Bildung, Glaube und Ethik behandelt.

Donnerstag, 21. März 2019, 19 Uhr

Selbstbestimmung in einem Vielvölkerstaat: Jugoslawien in der Zwischenkriegszeit | Ringvorlesung

Ort: forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg  | An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)

Dr. Dietmar Müller | Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), Leipzig

Ringvorlesung
1918 und das Selbstbestimmungsrecht der Völker von Ostmittel- und Südosteuropa
»1918« – dieses historische Jahr ist in den Medien der letzten Zeit häufig besprochen und bearbeitet worden. Zwischen etlichen der sogenannten Nachfolgestaaten nach dem Zerfall der großen Imperien in Mittelosteuropa und Südosteuropa war das kriegerische Geschehen aber leider noch nicht beendet. Vielmehr entwickelten sich schnell kämpferische und teilweise blutige Auseinandersetzungen.
Wie ist das zu erklären?
Die Mehrzahl der Völker, um die es gehen soll, fühlten sich am Ende jenes furchtbaren Ersten Weltkriegs als stolze Sieger. Es schien ein Zeitalter des friedlichen Ausgleiches angebrochen zu sein.
Allerdings zeigte es sich, dass das Selbstbestimmungsrecht natürlich von allen Völkern für sich in Anspruch genommen werden wollte. Wie groß musste eine ethnische Gruppe sein, um als Volk zu gelten? Wenn zwei bis drei ethnische Gruppen das gleiche Territorium für sich beanspruchten, kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Das Recht des Stärkeren setzte sich nicht selten durch.
In unseren Tagen erlebten wir, dass nach 1918 kunstvoll gegründete neue Staaten sich wieder trennten, sei es friedlich und einvernehmlich (und trotzdem für den Außenstehenden unverständlich), sei es in blutigen Bürgerkriegen nach zwei bis drei Generationen scheinbar vorbildlich harmonischen Zusammenlebens. Vier ausgewiesene Experten, die sich mit der Geschichte Ostmitteleuropas und Südosteuropas beschäftigen, werden in dieser Ringvorlesung jeweils einen Vortrag exemplarisch über eine Region mit ihrer Entwicklung, ihren Chancen und Problemen halten.

Donnerstag, 11. April 2019, 19 Uhr

1918 – Ungarn, Rumänien, Siebenbürgen und das Banat | Ringvorlesung

Ort: forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg  | An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)

Propst Dr. Dr. h.c. Johann Schneider | Regionalbischof des Propstsprengels Halle-Wittenberg, Ehrendoktor der Universität »Lucian Blaga«, Sibiu-Hermannstadt (Rumänien)

Ringvorlesung
1918 und das Selbstbestimmungsrecht der Völker von Ostmittel- und Südosteuropa
»1918« – dieses historische Jahr ist in den Medien der letzten Zeit häufig besprochen und bearbeitet worden. Zwischen etlichen der sogenannten Nachfolgestaaten nach dem Zerfall der großen Imperien in Mittelosteuropa und Südosteuropa war das kriegerische Geschehen aber leider noch nicht beendet. Vielmehr entwickelten sich schnell kämpferische und teilweise blutige Auseinandersetzungen.
Wie ist das zu erklären?
Die Mehrzahl der Völker, um die es gehen soll, fühlten sich am Ende jenes furchtbaren Ersten Weltkriegs als stolze Sieger. Es schien ein Zeitalter des friedlichen Ausgleiches angebrochen zu sein.
Allerdings zeigte es sich, dass das Selbstbestimmungsrecht natürlich von allen Völkern für sich in Anspruch genommen werden wollte. Wie groß musste eine ethnische Gruppe sein, um als Volk zu gelten? Wenn zwei bis drei ethnische Gruppen das gleiche Territorium für sich beanspruchten, kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Das Recht des Stärkeren setzte sich nicht selten durch.
In unseren Tagen erlebten wir, dass nach 1918 kunstvoll gegründete neue Staaten sich wieder trennten, sei es friedlich und einvernehmlich (und trotzdem für den Außenstehenden unverständlich), sei es in blutigen Bürgerkriegen nach zwei bis drei Generationen scheinbar vorbildlich harmonischen Zusammenlebens. Vier ausgewiesene Experten, die sich mit der Geschichte Ostmitteleuropas und Südosteuropas beschäftigen, werden in dieser Ringvorlesung jeweils einen Vortrag exemplarisch über eine Region mit ihrer Entwicklung, ihren Chancen und Problemen halten.

Sa, 18. Mai 2019, 10 Uhr – 17 Uhr

Levon der Große (1187 –1219) mit ökumenischem Gottesdienst in der Moritzkirche | Tagung

Ort: Leopoldina, Halle

Die Regierungszeit Levon I. ist das Zeitfenster, in dem einschneidende politische Veränderungen im Deutschen Reich (Wahlkönigtum statt Erbkönigtum, dauerhafte Fürstenherrschaft) und im Nahen Osten (Aufstieg neuer islamischer Dynastien, Niedergang von Byzanz, erneuter Auftrieb der Kreuzzugsbewegung) zu einer einmaligen Verzahnung der Geschicke des staufischen Reiches und seiner Eliten mit aktuellen Entwicklungen im Orient führten. Deren bleibende Frucht ist die erneute armenische Staatlichkeit in Kilikien nach Jahrhunderten der Fremdherrschaft, das »Silberne Zeitalter« in der Geschichte der Armenier. Damit verbunden war der Transfer von politischen und kulturellen Ideen, für die Levon I. als ambitionierter Politiker, fähiger Diplomat und Förderer der christlichen Ökumene steht. Anläßlich seines 800. Todestages widmet die Mesrop-Gesellschaft der Martin-Luther-Universität dieser historischen Persönlichkeit ein internationales wissenschaftliches Symposium, was durch einen ökumenischen Gottesdienst seinen Abschluss finden soll.

Eine Veranstaltung der Mesrop-Gesellschaft der Martin-Luther-Universität.

Dienstag, 21. Mai 2019, 19 Uhr

Revolution, Glaube und Feminismus – zur Stellung der Frau im Islam | Ringvorlesung – Die Welt des Islam. Gestern und heute.

Ort: Franckesche Stiftungen, Haus 26, Englischer Saal I Halle

Khola Maryam Hübsch | freie Journalistin, Frankfurt am Main

Ringvorlesung 
Die Welt des Islam. Gestern und heute.
Religion ist wieder Gegenstand heißer politischer Debatten in Deutschland. Sie ist es vor allem in Gestalt des Islam. Er ruft in Teilen unserer Gesellschaft Unsicherheit, Ängste, ja auch Ablehnung hervor. Im Rahmen dieser Ringvorlesung sollen grundlegende Kenntnisse über den Islam vermittelt sowie theologische, historische und sozialwissenschaftliche Zusammenhänge erschlossen werden.

Eine Veranstaltungsreihe der Katholischen Akademie und des Mitteldeutschen Bibelwerks – Canstein Bibelzentrum Halle

Donnerstag, 23. Mai 2019, 19 Uhr

Innen voller Augen – Zeitgenössische Glaskunst von Henry Veit Bach + Alexander Roschke | Ausstellung

Ort: Moritzkirche, Halle

Die Ausstellung zeigt Glasmalerei und plastische Arbeiten der beiden in Halle lebenden und arbeitenden Künstler, die als Kooperative [Umgeben von Innen]² zusammenarbeiten. Die Techniken reichen von der klassischen Glasmalerei bis hin zu textbasierten Ansätzen der Konzeptkunst. Im Zentrum der Ausstellung steht die Auseinandersetzung mit dem traditionellen monumentalen Figurentypus der christlichen Ikonografie und jenen Erwartungshaltungen, auf die sie bei heutigen Betrachtern stoßen. Auch der Versuch einer aktuellen apokalyptischen und eschatologischen Bildsprache dürfte für manche Diskussion sorgen. Neben freien Arbeiten sind Kirchenfenster zu sehen, die als architekturbezogene Werke für reale Räume aus jüngster Zeit entstanden sind. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Dienstag, 28. Mai 2019, 19:30 Uhr

Ist eine andere Welt möglich? Oder die Frage nach dem Guten Leben | Vortragsreihe »Zukunft und Visionen für Gesellschaft und Schöpfung«

Ort: forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg  | An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)

Erich Fromm stellte Friedrich Nietzsches »Tod Gottes« den »Tod des Menschen« in einer ökonomistischen Welt gegenüber. Heute, da »Wirtschaftswachstum« zum grundlegenden, quasi religiösem Paradigma über alle Parteigrenzen hinweg geworden ist, könnte vielleicht die Frage nach dem Guten Leben den Weg in eine andere, vielleicht bessere Welt weisen?

Dr. Frithjof Reinhardt | Institut für Philosophie und Kulturgeschichte Bad Berka

In Kooperation mit dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V.

Dienstag, 18. Juni 2019, 19:30 Uhr

Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche und die Folgen | Vortrag und Gespräch

Ort: Saal des Maria-Modesta-Hauses | Mauerstraße 12, Halle

2010 wurde erstmals eine größere Zahl von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche in Deutschland bekannt. Seitdem bemüht sich die Kirche um eine Aufarbeitung der Geschehnisse. Bei ihrer Vollversammlung veröffentlichten die deutschen Bischöfe am 25. September 2018 eine Studie, die die Missbrauchsfälle im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz zwischen 1946 und 2014 dokumentiert. Neben einer Analyse dieser Situation soll eine Diskussion möglicher Konsequenzen stehen.

Dr. Wunibald Müller | Theologe und psychologischer Therapeut, Würzburg

Eine Veranstaltung des Dekanats Halle und des Bistums Magdeburg