forum hallense

Veranstaltungsort (wenn nicht anders angegeben)
forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)
Tel 0345 - 29 000 87 | Fax - 29 000 89

Donnerstag, 29. August 2019, 18 Uhr

Tugend – Macht – Tabu | Welche Kunst passt in die Kirche, oder wie provokant darf es sein? | Emporengespräch 

Ort: Moritzkirche, Halle

Johannes Traub präsentiert Kunstwerke und stellt sich im Streitgespräch dem Kunstwissenschaftler und Denkmalpfleger Dr. Holger Brülls und der Theologin Prof. Dr. Regina Radlbeck-Ossmann.
anschließend: Begegnung im Garten von St. Moritz bei Wein und Gebäck

Johannes Traub | Maler, Bildhauer und Illustrator, Halle
Prof. Dr. Regina Radlbeck-Ossmann | Theologin am Institut für Katholische Religion und ihre Didaktik der MLU Halle-Wittenberg
Dr. Holger Brülls | Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Halle

Dienstag, 3. September 2019, 19 Uhr

»Es war Sommer ’89 … Wenn wir einander Geschichten erzählen.« | Erzähl-Café

Ort: forum hallense | Halle

Gerlinde Gailer | Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberaterin (DAJEB), IRIS-Regenbogenzentrum, Halle

Martin Buber, der österreichisch-jüdische Religionsphilosoph würde ein Geschichten-Erzählen als »Begegnung« bezeichnen. Eine Begegnung kann stattfinden, wenn die Beteiligten gleichzeitig sowohl bei sich selbst als auch bei dem Erzählenden sind. Er nannte dies dann das »echte Gespräch« oder den Dialog.
Zu Beginn gibt es eine kurze Einführung, auch in Gesprächs-Regeln und kleine Riten für das gleichberechtigte Erzählen. Buber zufolge ist das Dialogische Prinzip der Grundtypus sozialer Interaktion, ganz gleich in welchem Verhältnis die miteinander kommunizierenden Menschen zueinander stehen oder aus welchem Hintergrund sie kommen.
Darauf basierend wollen wir einander Geschichten erzählen, die an 1989 und die Erlebnisse der Wendezeit erinnern, denn: »Alles wirkliche Leben ist Begegnung« und »Der Mensch wird am Du zum Ich«, so Martin Buber.

weitere Termine: 
Dienstag, 01. Oktober 2019 | 19 Uhr
Dienstag, 05. November 2019 | 19 Uhr

Dienstag, 24. September 2019, 19 Uhr

Die katholische Koordinierungsgruppe im Herbst 1989 in Magdeburg | Ringvorlesung

Ort: forum hallense | Halle

Norbert Bischoff, 1989 von Leo Nowak freigestellt zur Unterstützung der oppositionellen Gruppierungen u. a. durch Vervielfältigungen ihrer Texte und Programme; Initiator der Katholischen Koordinierungsgruppe; Moderator des Runden Tisches der oppositionellen Gruppen in Magdeburg, von 2011– 2016 Sozialminister des Landes Sachsen-Anhalt

RINGVORLESUNG
1989 und die Katholiken im Bischöflichen Amt Magdeburg
»Ich habe das Elend meines Volkes gesehen«
So sprach Gott aus dem brennenden Dornbusch zu Mose und gab ihm den Auftrag, das Volk Israel aus der Knechtschaft in Ägypten in die Freiheit zu führen. Diese Stimme Gottes und der Blick auf die Menschen in der DDR vor 30 Jahren bewegte auch Katholiken – zusammen mit vielen anderen – aus dem »Dampfkessel DDR 1989« (zur Erinnerung: Prager Botschaft, Ungarn) nicht nur Dampf abzulassen, sondern sich auch für Veränderung und Erneuerung zu engagieren und das nicht mit Gegengewalt, sondern auf friedlichem Wege mit Kerzen und Gebeten. Jedoch – woran die Abende erinnern wollen – auch durch konkrete Umgestaltung in Politik, Wirtschaft, Kultur und Bildungswesen. Dass wir dabei nicht das gelobte Land schaffen konnten, sondern nach 40 Jahren DDR sozusagen 40 Jahre wie die Israeliten durch die Wüste müssen, ist uns vielleicht erst später richtig bewusst geworden.
Wir möchten mit den Zeitzeugen (solange sie noch da sind) die nächste Generation nicht »von Oben belehren«, sondern deren Erfahrungen weitergeben, damit sozusagen das Rad nicht immer wieder neu erfunden werden muss, was vielleicht derzeit selbst den Wissenschaftlern nicht immer bewusst ist.

Dienstag, 1. Oktober 2019, 19 Uhr

»Es war Sommer ’89 … Wenn wir einander Geschichten erzählen.« | Erzähl-Café

Ort: forum hallense | Halle

Gerlinde Gailer | Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberaterin (DAJEB), IRIS-Regenbogenzentrum, Halle

Martin Buber, der österreichisch-jüdische Religionsphilosoph würde ein Geschichten-Erzählen als »Begegnung« bezeichnen. Eine Begegnung kann stattfinden, wenn die Beteiligten gleichzeitig sowohl bei sich selbst als auch bei dem Erzählenden sind. Er nannte dies dann das »echte Gespräch« oder den Dialog.
Zu Beginn gibt es eine kurze Einführung, auch in Gesprächs-Regeln und kleine Riten für das gleichberechtigte Erzählen. Buber zufolge ist das Dialogische Prinzip der Grundtypus sozialer Interaktion, ganz gleich in welchem Verhältnis die miteinander kommunizierenden Menschen zueinander stehen oder aus welchem Hintergrund sie kommen.
Darauf basierend wollen wir einander Geschichten erzählen, die an 1989 und die Erlebnisse der Wendezeit erinnern, denn: »Alles wirkliche Leben ist Begegnung« und »Der Mensch wird am Du zum Ich«, so Martin Buber.

weiter Termin: 
Dienstag, 05. November 2019 | 19 Uhr

Dienstag, 8. Oktober 2019, 19:30 Uhr

»Wie kann die Große Transformation gelingen? Die Bedeutung der globalen Nachhaltigkeitsziele für ein ökologisch ausgewogenes, gerechtes und gutes Leben für alle« | Vortragsreihe »Zukunft und Visionen für Gesellschaft und Schöpfung«

Ort: forum hallense | Halle

Prof. Dr. Ellen Matthies | Lehrstuhlleiterin des Instituts für Psychologie der Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg

In Kooperation mit dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V.

Mittwoch, 16. Oktober 2019, 19 Uhr

»Der Skandal der Skandale, die geheime Geschichte des Christentums« | Kabarettistischer Vortrag mit Manfred Lütz

Ort: Franckesche Stiftungen, Haus 1 (Freylinghausensaal) | Halle

Manfred Lütz liest aus seinem unter wissenschaftlicher Mitarbeit von Arnold Angenendt entstandenen Buch. Er erzählt die spannende Geschichte des Christentums, wie sie nach Erkenntnissen der neuesten Forschung wirklich war. Machen Sie sich auf spektakuläre Überraschungen gefasst. Ein Aufklärungsbuch für jeden, der die geistigen Wurzeln Europas verstehen will, ein einzigartiges Bildungserlebnis, erzählt wie ein Krimi.

In Kooperation mit dem Mitteldeutschen Bibelwerk / Canstein
Bibelzentrum und den Franckeschen Stiftungen

Dienstag, 29. Oktober 2019, 19 Uhr

Niedersachsens Engagement 1989/1990 | Ringvorlesung

Ort: forum hallense | Halle

Dr. Joachim Miehe, persönlicher Referent von Ministerpräsident Ernst Albrecht aus Niedersachsen, auf Bitten von Magdeburger Katholiken nach Sachsen-Anhalt gesandt zur Begleitung und Beratung der oppositionellen Gruppen in Halle und Magdeburg

RINGVORLESUNG
1989 und die Katholiken im Bischöflichen Amt Magdeburg
»Ich habe das Elend meines Volkes gesehen«
So sprach Gott aus dem brennenden Dornbusch zu Mose und gab ihm den Auftrag, das Volk Israel aus der Knechtschaft in Ägypten in die Freiheit zu führen. Diese Stimme Gottes und der Blick auf die Menschen in der DDR vor 30 Jahren bewegte auch Katholiken – zusammen mit vielen anderen – aus dem »Dampfkessel DDR 1989« (zur Erinnerung: Prager Botschaft, Ungarn) nicht nur Dampf abzulassen, sondern sich auch für Veränderung und Erneuerung zu engagieren und das nicht mit Gegengewalt, sondern auf friedlichem Wege mit Kerzen und Gebeten. Jedoch – woran die Abende erinnern wollen – auch durch konkrete Umgestaltung in Politik, Wirtschaft, Kultur und Bildungswesen. Dass wir dabei nicht das gelobte Land schaffen konnten, sondern nach 40 Jahren DDR sozusagen 40 Jahre wie die Israeliten durch die Wüste müssen, ist uns vielleicht erst später richtig bewusst geworden.
Wir möchten mit den Zeitzeugen (solange sie noch da sind) die nächste Generation nicht »von Oben belehren«, sondern deren Erfahrungen weitergeben, damit sozusagen das Rad nicht immer wieder neu erfunden werden muss, was vielleicht derzeit selbst den Wissenschaftlern nicht immer bewusst ist.

Dienstag, 5. November 2019, 19 Uhr

»Es war Sommer ’89 … Wenn wir einander Geschichten erzählen.« | Erzähl-Café

Ort: forum hallense | Halle

Gerlinde Gailer | Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberaterin (DAJEB), IRIS-Regenbogenzentrum, Halle

Martin Buber, der österreichisch-jüdische Religionsphilosoph würde ein Geschichten-Erzählen als »Begegnung« bezeichnen. Eine Begegnung kann stattfinden, wenn die Beteiligten gleichzeitig sowohl bei sich selbst als auch bei dem Erzählenden sind. Er nannte dies dann das »echte Gespräch« oder den Dialog.
Zu Beginn gibt es eine kurze Einführung, auch in Gesprächs-Regeln und kleine Riten für das gleichberechtigte Erzählen. Buber zufolge ist das Dialogische Prinzip der Grundtypus sozialer Interaktion, ganz gleich in welchem Verhältnis die miteinander kommunizierenden Menschen zueinander stehen oder aus welchem Hintergrund sie kommen.
Darauf basierend wollen wir einander Geschichten erzählen, die an 1989 und die Erlebnisse der Wendezeit erinnern, denn: »Alles wirkliche Leben ist Begegnung« und »Der Mensch wird am Du zum Ich«, so Martin Buber.

Dienstag, 12. November 2019, 19 Uhr

Die Dessauer Friedensglocke, gegossen aus den Waffen der Kampftruppen | Ringvorlesung

Ort: forum hallense | Halle

Lothar Ehm, Mitinitiator der Aktion und Vorsitzender des Kuratoriums Friedensglocke, derzeitiger Stadtratsvorsitzender der Stadt Dessau

RINGVORLESUNG
1989 und die Katholiken im Bischöflichen Amt Magdeburg
»Ich habe das Elend meines Volkes gesehen«
So sprach Gott aus dem brennenden Dornbusch zu Mose und gab ihm den Auftrag, das Volk Israel aus der Knechtschaft in Ägypten in die Freiheit zu führen. Diese Stimme Gottes und der Blick auf die Menschen in der DDR vor 30 Jahren bewegte auch Katholiken – zusammen mit vielen anderen – aus dem »Dampfkessel DDR 1989« (zur Erinnerung: Prager Botschaft, Ungarn) nicht nur Dampf abzulassen, sondern sich auch für Veränderung und Erneuerung zu engagieren und das nicht mit Gegengewalt, sondern auf friedlichem Wege mit Kerzen und Gebeten. Jedoch – woran die Abende erinnern wollen – auch durch konkrete Umgestaltung in Politik, Wirtschaft, Kultur und Bildungswesen. Dass wir dabei nicht das gelobte Land schaffen konnten, sondern nach 40 Jahren DDR sozusagen 40 Jahre wie die Israeliten durch die Wüste müssen, ist uns vielleicht erst später richtig bewusst geworden.
Wir möchten mit den Zeitzeugen (solange sie noch da sind) die nächste Generation nicht »von Oben belehren«, sondern deren Erfahrungen weitergeben, damit sozusagen das Rad nicht immer wieder neu erfunden werden muss, was vielleicht derzeit selbst den Wissenschaftlern nicht immer bewusst ist.

Mittwoch, 20. November 2019, 19 Uhr

»Frei – Wozu? Was wird aus der Religion?« | Gespräche im Foyer – zu Bildung und Erziehung

Ort: Elisabeth-Gymnasium | Murmansker Str. 14 | Halle

Prof. Dr. Rudolf Englert | Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg
Prof. Dr. Michael Domsgen | Theologische Fakultät der MLU Halle-Wittenberg (angefragt)
Prof. Dr. Julia Knop | Katholisch-Theologische Fakultät an der Universität Erfurt (angefragt)
Moderation: Hans-Michael Mingenbach und SchülerInnen des Elisabeth-Gymnasiums

In Kooperation mit dem Elisabeth-Gymnasium.

Weitere Angebote der Elisabethwoche unter www.elisabethwoche.de