forum hallense

Veranstaltungsort (wenn nicht anders angegeben)
forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)
Tel 0345 - 29 000 87 | Fax - 29 000 89

Dienstag, 31. Mai 2022, 19 Uhr

»Zur Heimat erkor ich mir die Liebe«

Ort: Moritzkirche Halle

Das literarisch-musikalische Programm erzählt von der Ruhe- und Heimatlosigkeit jüdischer Künstlerinnen und Künstler, aber auch von großer Liebe, von Angst und Glück.
Die Schauspielerin Sibylle Kuhne spricht Gedichte u.a. von Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko und Itzik Manger. Sie lässt Biografisches einfließen und erschließt uns so eine Welt innerer Verbundenheit.

Sehr bewegend spiegelt das Programm die Situation von heute in den Texten von damals.

Die russische Pianistin Svetlana Meskhi und die ukrainische Geigerin Svitlana Yudelevych spielen russische, ukrainische und jiddische Musik.

„Ich glaube an die Kraft des Wortes, der Musik, der völkerverbindenden Kunst und der Liebe.“ (Sibylle Kuhne)

Textauswahl, Rezitation:        Sibylle Kuhne – Schauspielerin
Musikalische Begleitung:       Svetlana Meskhi – Klavier, Svitlana Yudelevych –Violine

Der Eintritt ist frei.
Es wird um Spenden zu Gunsten des Projektes „Kunsttherapie für traumatisierte ukrainische Frauen und Kinder“ beim Caritas Regionalverband Halle e.V. gebeten. In Kleingruppen arbeiten eine Kunsttherapeutin gemeinsam mit einer Psychologin daran, die traumatischen Ereignisse des Krieges und der Flucht zu be- und verarbeiten. Wir würden uns freuen, wenn Sie das Projekt unterstützen. Vielen Dank.

Eine Kooperation der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg und des Caritas Regionalverband Halle e.V

Dienstag, 7. Juni 2022, 18 Uhr

Gespräch unter der Empore | Nüchterne Schönheit: Adolf Senffs (1785–1863). Weg vom Madonnenmaler zum Realisten

Ort: forum hallense

Carl Adolf Senff wurde 1785 im Pfarrhaus an der halleschen Moritzkirche geboren und starb 1863 in Ostrau. Er besuchte das Gymnasium der Franckeschen Stiftungen und studierte Theologie in Halle. Zweiunddreißig Jahre lang weilte Senff in Rom, wo er sich den Ruf eines bedeutenden Portrait- und Stillebenmalers erwarb. Unverwechselbares Kennzeichen seiner Kunst sind seine Blumen- und Früchtestudien: »Sie machen Freude; ihre Farben und Formen scheinen unmittelbar aus der Natur zu entstammen und erstaunen uns mit ihrer fast greifbaren Gegenwart.« (Albrecht Pohlmann).

Dr. Albrecht Pohlmann | Referatsleiter Restaurierung und Museumstechnik der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)