Terminarchiv

Donnerstag, 25. April 2019, 19 Uhr

Unbekanntes Norditalien – Friaul (3) Nach Erdbeben wiedererstanden: Venzone – Gemona – San Daniele

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

In der Reihe »Kunstforum« werden zum einen Künstler von hohem Rang und ihre Werke vorgestellt, die durch Bibel und Christentum inspiriert wurden. Zum anderen werden die großen europäischen Kulturlandschaften erkundet, wobei insbesondere Kirchen, Klöster und Kathedralen im Mittelpunkt stehen.

Referent: Pfarrer Walter Martin Rehahn, freier Dozent und Autor mit Lehrauftrag für Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Samstag, 13. April 2019, 15 Uhr

Himmelskönigin, Göttin oder demütige Dienerin? Der fromme Streit um Maria zwischen Luther und seinen Gegnern | Vortrag und Führung

Ort: Augusteum  | Collegienstraße 54 | 06886 Lutherstadt Wittenberg

mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellung
»Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen«

mit der Kuratorin Dr. Katja Schneider sowie dem Referenten Prof. Dr. Dr. Johannes Schilling | Kiel

Kooperation mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Wittenberg

 

Sa, 13. April 2019 – So, 18. August 2019

Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen | Ausstellung

der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt

Ort: Augusteum | Lutherstadt Wittenberg

Maria wird bis heute in der katholischen Kirche tief verehrt. Für
Luther war sie die »liebe, werte Magd«, auf die er zahlreiche Predigten hielt. Doch bei seinen protestantischen Nachfahren ist sie weithin vergessen. Wie kommt es, dass Maria, im gesamten Christentum die Mutter Gottes, die Konfessionen trennt? Die Ausstellung handelt von diesem Wandel und stellt die wechselvolle Geschichte der Marienfrömmigkeit im Reformationsjahrhundert mit Zeugnissen der Kunst wie auch der Theologie, Literatur und Musik aus über 40 Sammlungen vor. Wertvolle Schnitzplastiken, Tafelgemälde, Druckgrafiken und Schriften präsentieren die Vielfalt der Marienbilder, die von der prachtvollen Himmelskönigin bis zur demütigen Magd Gottes reichen.

 

Sonnabend, 13. April 2019 | 15 Uhr
Himmelskönigin, Göttin oder demütige Dienerin?
Der fromme Streit um Maria zwischen Luther und seinen Gegnern
mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellung

mit der Kuratorin Dr. Katja Schneider sowie
dem Referenten Prof. Dr. Dr. Johannes Schilling | Kiel

Freitag, 26. April 2019 | 16.30 Uhr bis Sonnabend, 27. April 2019
Ort: Augusteum (Kapelle) | Collegienstraße 54 | 06886 Lutherstadt Wittenberg
Treffen der Bildungsbeauftragten der KEB
Einführung und Ausstellungsbesichtigung
Dr. Stefan Rhein | Direktor der Stiftung Luther Gedenkstätten, Wittenberg

 

Dienstag, 23. Juli 2019 | 18.30 Uhr
Maria in der Götzenkammer. Zum Umgang mit vorreformatorischer Bildkultur im Luthertum
Entgegen der populären Auffassung eines bilderarmen, ja bilderfeindlichen Protestantismus sieht sich die kulturhistorische Forschung mit der Tatsache konfrontiert, dass sich im deutschen Sprachraum gerade in lutherischen Gebieten bis gegenwärtig mehr Artefakte spätmittelalterlicher Kirchenausstattungen erhalten haben, als in katholischen Territorien.
Der Vortrag fragt nach der Überlieferungsgeschichte vieler der erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts wiederentdeckten und von der entstehenden Denkmalpflegebewegung zu ‚altdeutschen Kunstaltertümern‘ umgedeuteten, einst sakralen Heiligen- und Marienbildnisse des späten Mittelalters. Er erläutert ein kulturhistorisch bemerkenswertes und bisher kaum erforschtes Phänomen, welches der zeitgenössische Begriff „Götzenkammer“ beschreibt: die Verbergung theologisch problematisch gewordener sakraler Objekte in speziellen Räumen der lutherisch gewordenen Kirchengebäude.
Dr. Stefan Dornheim | TU Dresden

Kooperation mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-
Anhalt, Wittenberg

Donnerstag, 11. April 2019, 19 Uhr

1918 – Ungarn, Rumänien, Siebenbürgen und das Banat | Ringvorlesung

Ort: forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg  | An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)

Propst Dr. Dr. h.c. Johann Schneider | Regionalbischof des Propstsprengels Halle-Wittenberg, Ehrendoktor der Universität »Lucian Blaga«, Sibiu-Hermannstadt (Rumänien)

Ringvorlesung
1918 und das Selbstbestimmungsrecht der Völker von Ostmittel- und Südosteuropa
»1918« – dieses historische Jahr ist in den Medien der letzten Zeit häufig besprochen und bearbeitet worden. Zwischen etlichen der sogenannten Nachfolgestaaten nach dem Zerfall der großen Imperien in Mittelosteuropa und Südosteuropa war das kriegerische Geschehen aber leider noch nicht beendet. Vielmehr entwickelten sich schnell kämpferische und teilweise blutige Auseinandersetzungen.
Wie ist das zu erklären?
Die Mehrzahl der Völker, um die es gehen soll, fühlten sich am Ende jenes furchtbaren Ersten Weltkriegs als stolze Sieger. Es schien ein Zeitalter des friedlichen Ausgleiches angebrochen zu sein.
Allerdings zeigte es sich, dass das Selbstbestimmungsrecht natürlich von allen Völkern für sich in Anspruch genommen werden wollte. Wie groß musste eine ethnische Gruppe sein, um als Volk zu gelten? Wenn zwei bis drei ethnische Gruppen das gleiche Territorium für sich beanspruchten, kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Das Recht des Stärkeren setzte sich nicht selten durch.
In unseren Tagen erlebten wir, dass nach 1918 kunstvoll gegründete neue Staaten sich wieder trennten, sei es friedlich und einvernehmlich (und trotzdem für den Außenstehenden unverständlich), sei es in blutigen Bürgerkriegen nach zwei bis drei Generationen scheinbar vorbildlich harmonischen Zusammenlebens. Vier ausgewiesene Experten, die sich mit der Geschichte Ostmitteleuropas und Südosteuropas beschäftigen, werden in dieser Ringvorlesung jeweils einen Vortrag exemplarisch über eine Region mit ihrer Entwicklung, ihren Chancen und Problemen halten.

Donnerstag, 11. April 2019, 17:30 Uhr

Utopie und Scheitern – Der Traum von Freiheit | Ringvorlesung

Ort: Schauspielhaus Magdeburg | Otto-von-Guericke Straße 64 | 39104 Magdeburg

Blick hinter die Kulissen bei »Düsterbusch City Lights« nach dem Roman von Alexander Kühne. Einführung, Probenbesuch und Nachgespräch mit Cornelia Crombholz (Regisseurin) und David Schliesing (Dramaturg)

FRIEDLICHE (R)EVOLUTION
Nach Martin Luther 2017 und Karl Marx 2018 steht für die Ringvorlesung 2019 ein gesellschaftliches Ereignis Pate, das sich nicht nur auf eine Person, sondern vielmehr auf ein ganzes gesellschaftliches System bezieht: Das Jahr 1989 – die Wende und der Zerfall eines politischen Wertesystems.

Grund genug, um nicht nur kritisch auf 30 Jahre Wiedervereinigung zurück zu blicken, sondern auch eine Analyse von aktuellen Transformationsprozessen vorzunehmen und einen Ausblick auf zukünftige Revolutionen und Evolutionen zu wagen.

Dabei geben die verschiedenen Schwerpunktsetzungen der Ringvorlesung genug Raum, um sich mit den vielfältigen Fragestellungen von gesellschaftlichen Umbruchsprozessen auseinander zu setzen.

Do, 4. April 2019, 17:30 Uhr – 21 Uhr

Was bleibt, wenn alle gehen? Herausforderungen im ländlichen Raum! | die pastorale!

Ort: Peter-Breuer-Gymnasium, Georgenstraße 3, 08056 Zwickau

Regionale Thementag

Die dritte pastorale! wird vom 19. bis 22. September 2019 in Magdeburg stattfinden. Eingeladen sind Haupt- und Ehrenamtliche, Akteure der kirchlichen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung, des kirchlichen Laienengagements, der Caritas und der Pastoral. Im Mittelpunkt stehen Fragen des Christseins in einem vorwiegend »religiös unmusikalischen Umfeld«, der religiösen Bildung und des christlich-sozialen Handelns von Kirche und Caritas in Ostdeutschland. Die pastorale! richtet sich an die gesamte ostdeutsche Region und Interessierte aus ganz Deutschland. Sie bietet Raum zur Präsentation, zum Austausch, zur Anregung durch Projekte und Erfahrungen über die Diözesangrenzen hinaus.

Besonders vor dem Hintergrund der kirchlichen und gesellschaftlichen Situation im Osten Deutschlands werden folgende Themenschwerpunkte gesetzt: Fragen der Kirchenentwicklung, Bruchlinien in der Gesellschaft, demografischer Wandel, Populismus, soziale Gerechtigkeit, Demokratie, fremde Kulturen und Religionen, Spiritualität sowie die Herausforderungen von Glauben, Atheismus und Indifferenz.

»die pastorale!« 2019 ist ein gemeinsames Projekt zahlreicher Verbände, Einrichtungen und Initiativen aus den (Erz-)Bistümern Magdeburg, Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz, Berlin und Hamburg.

 

Mo, 1. April 2019, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

»Von Gott erzählen – Bibelerzähler sein« | Kulturforum

Ort: forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg | An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)

WhatsApp, Emails, Sprachnachrichten … In Zeiten elektronischer Netzwerke mit verkürzten Botschaften, sich überschlagender Nachrichten und ungeordneter Informationsflut gehören sowohl Mut als auch Können dazu, die Menschen wieder mit einfachen Worten und Geschichten zu erreichen.

Den reichen Schatz der biblischen Geschichten neu entdecken, die Geschichten mit Gott und den Menschen suchend und staunend erzählen und den heiligen Moment glaubwürdig und authentisch hervorheben – darum geht es beim freien Erzählen biblischer Geschichten.

Katharina Reiß | Gemeindereferentin, Pfarrei Edith Stein, Wolfen-Bitterfeld

Sa, 30. März 2019, 16 Uhr – 19:30 Uhr

Heimat – aktuelle Perspektiven auf einen populären Begriff | Tagung

Ort: Landeszentrale für politische Bildung | Leiterstraße 2 | Magdeburg

Veranstaltung des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e. V. in Kooperation mit der Katholischen Akademie und Landeszentrale für politische Bildung.

Informationen und Anmeldung: Landesheimatbund, Magdeburger Str. 12, 06112 Halle (Saale)

Fr, 29. März 2019, 15 Uhr – Sa, 30. März 2019, 14 Uhr

Heimat und Identität | Symposium

17. Hallenser Gespräch zu Psychotherapie, Religion und Naturwissenschaften

Ort: Elisabeth-Saal, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle

Zu den 17. Hallenser Gesprächen möchten wir uns mit dem Thema Identität und Fremdheit auseinandersetzen. Unter Identität verstehen wir das Erleben der eigenen Person als einzigartig und von Anderen abgegrenzt (personale Identität). Gleichzeitig beschreibt Identität auch das Erleben von sich selbst als zu einer bestimmten Gruppe zugehörig (soziale Identität).

Identität entwickelt sich in einem ständigen Austausch mit den Anderen. Sie ist auch mit der Abwehr des Fremden verknüpft und als lebenslanger dynamischer Prozess des Bemühens um Integration zu verstehen. Identität bildet die Schnittstelle zwischen Innen und Außen, zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und Rollen­angeboten einerseits und der inneren Wirklichkeit mit Bedürfnissen, Wünschen und unbewussten Phantasien andererseits.

Im Rahmen des diesjährigen Symposiums möchten wir uns mit dem Spannungsfeld zwischen Identität und Fremdheit in Zeiten der Globalisierung privater und beruflicher Lebensverhältnisse, großer Migrationsbewegungen und politischer Umbrüche auseinandersetzen und dabei auch die gravierenden Störungen der Identitätsentwicklung durch Traumatisierung beleuchten.

Dr. Thomas Arnold | Akademiedirektor der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, Dresden
Professor Dr. Andreas Lob-Hüdepohl | Katholische Hochschule für Sozialwesen, Berlin
Professor Dr. Franz Ruppert | Psychologischer Psychotherapeut, München
Dr. Harald Schickedanz | Ärztlicher Direktor des Reha-Zentrums Bad Dürrheim, Klinik Hüttenbühl
Dr. Simon Moses Schleimer | Deutsche Schulakademie, Berlin

Tagungsgebühren: Tagungsbeitrag 60 € | Ermäßigt 30 € (Studenten, Rentner) | Tageskarte 30 €

In Kooperation mit dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle

Detailliertes Programm erhältlich!

Mi, 27. März 2019, 10 Uhr – 15 Uhr

Zwischen Abgesang und Aufbruch – Ideen für eine Kirche von morgen | Studientag Ökumene

Ort: Evangelische Akademie | Lutherstadt Wittenberg

Die evangelische und die katholische Kirche stehen in Mitteldeutschland oft vor ähnlichen Herausforderungen: ein massiver Rückgang der Mitglieder, Finanzierungs- und Nachwuchssorgen, gesellschaftspolitische Veränderungen und die Zunahme von anti-kirchlichen Stimmungen nun auch von rechts. Wie können die Kirchen nah bei den Menschen sein? Von welchen Vorstellungen müssen wir uns verabschieden, und wie können wir gemeinsam neue Ideen für eine Kirche von morgen entwickeln? Das Projekt »Erprobungsräume« und weitere Projekte werden vorgestellt und diskutiert.

Christian Fuhrmann | Oberkirchenrat EKM Erfurt

Dr. Friederike Maier | Ordinariatsrätin, Leitung FB Pastoral in Kirche und Gesellschaft, Magdeburg | N. N.

Leitung: Friedrich Kramer | Evangelische Akademie, Wittenberg
Dr. Reinhard Grütz | Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
Kosten: 10 €
Anmeldung: bis 20. 02. 2019 an die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e. V.

Kooperation mit der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e. V.,
Wittenberg.