Terminarchiv

Donnerstag, 23. Mai 2019, 19 Uhr

Licht und Schatten eines Genies Zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci | Kunstforum

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

In der Reihe »Kunstforum« werden zum einen Künstler von hohem Rang und ihre Werke vorgestellt, die durch Bibel und Christentum inspiriert wurden. Zum anderen werden die großen europäischen Kulturlandschaften erkundet, wobei insbesondere Kirchen, Klöster und Kathedralen im Mittelpunkt stehen.

Referent: Pfarrer Walter Martin Rehahn, freier Dozent und Autor mit Lehrauftrag für Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Dienstag, 21. Mai 2019, 19 Uhr

Revolution, Glaube und Feminismus – zur Stellung der Frau im Islam | Ringvorlesung – Die Welt des Islam. Gestern und heute.

Ort: Franckesche Stiftungen, Haus 26, Englischer Saal I Halle

Khola Maryam Hübsch | freie Journalistin, Frankfurt am Main

Ringvorlesung 
Die Welt des Islam. Gestern und heute.
Religion ist wieder Gegenstand heißer politischer Debatten in Deutschland. Sie ist es vor allem in Gestalt des Islam. Er ruft in Teilen unserer Gesellschaft Unsicherheit, Ängste, ja auch Ablehnung hervor. Im Rahmen dieser Ringvorlesung sollen grundlegende Kenntnisse über den Islam vermittelt sowie theologische, historische und sozialwissenschaftliche Zusammenhänge erschlossen werden.

Eine Veranstaltungsreihe der Katholischen Akademie und des Mitteldeutschen Bibelwerks – Canstein Bibelzentrum Halle

Sa, 18. Mai 2019, 10 Uhr – 17 Uhr

Levon der Große (1187 –1219) mit ökumenischem Gottesdienst in der Moritzkirche – Tagung

Die Regierungszeit Levon I. ist das Zeitfenster, in dem einschneidende politische Veränderungen im Deutschen Reich (Wahlkönigtum statt Erbkönigtum, dauerhafte Fürstenherrschaft) und im Nahen Osten (Aufstieg neuer islamischer Dynastien, Niedergang von Byzanz, erneuter Auftrieb der Kreuzzugsbewegung) zu einer einmaligen Verzahnung der Geschicke des staufischen Reiches und seiner Eliten mit aktuellen Entwicklungen im Orient führten. Deren bleibende Frucht ist die erneute armenische Staatlichkeit in Kilikien nach Jahrhunderten der Fremdherrschaft, das »Silberne Zeitalter« in der Geschichte der Armenier. Damit verbunden war der Transfer von politischen und kulturellen Ideen, für die Levon I. als ambitionierter Politiker, fähiger Diplomat und Förderer der christlichen Ökumene steht. Anläßlich seines 800. Todestages widmet die Mesrop-Gesellschaft der Martin-Luther-Universität dieser historischen Persönlichkeit ein internationales wissenschaftliches Symposium.

Eine Veranstaltung der Mesrop-Gesellschaft der Martin-Luther-Universität.

Einladung.pdf

Fr, 10. Mai 2019, 9 Uhr – 21 Uhr

Wie viel Religion braucht der Osten? Verortungsversuche innerhalb einer säkularen Gesellschaft | Tagung

Ort: Vortragssaal Propstei St. Trinitatis | Nonnenmühlgasse 2 | 04107 Leipzig

Die in Artikel 4 des Grundgesetzes grundgelegte Religionsfreiheit steht gerade im Osten Deutschlands immer wieder im Mittelpunkt kontroverser Debatten: Was darf man säkularen Bürgern im Namen der positiven Religionsfreiheit zumuten und von ihnen abverlangen? Wie gehen Kirchen und Religionsgemeinschaften mit der negativen Religionsfreiheit, also mit Distanz zum Glauben um? Belastet dieses Grundrecht Staat und Gesellschaft über Gebühr? Bedarf es eines islamischen Religionsunterrichts auch in sächsischen Schulen? Sind die hiesigen Kirchen im sozialen Bereich angesichts ökonomischer Zwänge und einer konfessionslosen Bevölkerungsmehrheit überhaupt kompetente Ansprechpartner? Die Tagung sucht im Diskurs nach Antworten, die stets um die Frage kreisen, wie viel Religion Platz im weitgehend religionsfreien Raum Mitteldeutschland hat.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, den Katholischen Akademien des Bistums Dresden-Meißen und des Bistums Erfurt statt.

Mittwoch, 8. Mai 2019, 19:30 Uhr

Friedliche Revolution in Dessau 1989 | Vortrag und Gespräch

Ort: Aula Liborius-Gymnasium | Rabestraße 19 | 06844 Dessau-Roßlau

Alfred Radeloff | ehemaliger Kreisoberpfarrer

Mo, 6. Mai 2019, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

»Die ganze Welt in deiner Tasse« – Kaffeeverkostung und Vortrag | Kulturforum

Ort: forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg | An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)

Dieser Vortrag wird auf September verschoben.

Am 6. Mai spricht stattdessen Frau Dr. Christine Schlott (Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V.) über Tee.

 

Fr, 26. April 2019, 16:30 Uhr – Sa, 27. April 2019

Treffen der Bildungsbeauftragten der KEB | Einführung und Ausstellungsbesichtigung

Ort: Augusteum  | Collegienstraße 54 | 06886 Lutherstadt Wittenberg

»Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen«

Dr. Stefan Rhein | Direktor der Stiftung Luther Gedenkstätten, Wittenberg

Kooperation mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Wittenberg

Donnerstag, 25. April 2019, 19 Uhr

Unbekanntes Norditalien – Friaul (3) Nach Erdbeben wiedererstanden: Venzone – Gemona – San Daniele

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

In der Reihe »Kunstforum« werden zum einen Künstler von hohem Rang und ihre Werke vorgestellt, die durch Bibel und Christentum inspiriert wurden. Zum anderen werden die großen europäischen Kulturlandschaften erkundet, wobei insbesondere Kirchen, Klöster und Kathedralen im Mittelpunkt stehen.

Referent: Pfarrer Walter Martin Rehahn, freier Dozent und Autor mit Lehrauftrag für Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Samstag, 13. April 2019, 15 Uhr

Himmelskönigin, Göttin oder demütige Dienerin? Der fromme Streit um Maria zwischen Luther und seinen Gegnern | Vortrag und Führung

Ort: Augusteum  | Collegienstraße 54 | 06886 Lutherstadt Wittenberg

mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellung
»Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen«

mit der Kuratorin Dr. Katja Schneider sowie dem Referenten Prof. Dr. Dr. Johannes Schilling | Kiel

Kooperation mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Wittenberg

 

Sa, 13. April 2019 – So, 18. August 2019

Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen | Ausstellung

der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt

Ort: Augusteum | Lutherstadt Wittenberg

Maria wird bis heute in der katholischen Kirche tief verehrt. Für
Luther war sie die »liebe, werte Magd«, auf die er zahlreiche Predigten hielt. Doch bei seinen protestantischen Nachfahren ist sie weithin vergessen. Wie kommt es, dass Maria, im gesamten Christentum die Mutter Gottes, die Konfessionen trennt? Die Ausstellung handelt von diesem Wandel und stellt die wechselvolle Geschichte der Marienfrömmigkeit im Reformationsjahrhundert mit Zeugnissen der Kunst wie auch der Theologie, Literatur und Musik aus über 40 Sammlungen vor. Wertvolle Schnitzplastiken, Tafelgemälde, Druckgrafiken und Schriften präsentieren die Vielfalt der Marienbilder, die von der prachtvollen Himmelskönigin bis zur demütigen Magd Gottes reichen.

 

Sonnabend, 13. April 2019 | 15 Uhr
Himmelskönigin, Göttin oder demütige Dienerin?
Der fromme Streit um Maria zwischen Luther und seinen Gegnern
mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellung

mit der Kuratorin Dr. Katja Schneider sowie
dem Referenten Prof. Dr. Dr. Johannes Schilling | Kiel

Freitag, 26. April 2019 | 16.30 Uhr bis Sonnabend, 27. April 2019
Ort: Augusteum (Kapelle) | Collegienstraße 54 | 06886 Lutherstadt Wittenberg
Treffen der Bildungsbeauftragten der KEB
Einführung und Ausstellungsbesichtigung
Dr. Stefan Rhein | Direktor der Stiftung Luther Gedenkstätten, Wittenberg

 

Dienstag, 23. Juli 2019 | 18.30 Uhr
Maria in der Götzenkammer. Zum Umgang mit vorreformatorischer Bildkultur im Luthertum
Entgegen der populären Auffassung eines bilderarmen, ja bilderfeindlichen Protestantismus sieht sich die kulturhistorische Forschung mit der Tatsache konfrontiert, dass sich im deutschen Sprachraum gerade in lutherischen Gebieten bis gegenwärtig mehr Artefakte spätmittelalterlicher Kirchenausstattungen erhalten haben, als in katholischen Territorien.
Der Vortrag fragt nach der Überlieferungsgeschichte vieler der erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts wiederentdeckten und von der entstehenden Denkmalpflegebewegung zu ‚altdeutschen Kunstaltertümern‘ umgedeuteten, einst sakralen Heiligen- und Marienbildnisse des späten Mittelalters. Er erläutert ein kulturhistorisch bemerkenswertes und bisher kaum erforschtes Phänomen, welches der zeitgenössische Begriff „Götzenkammer“ beschreibt: die Verbergung theologisch problematisch gewordener sakraler Objekte in speziellen Räumen der lutherisch gewordenen Kirchengebäude.
Dr. Stefan Dornheim | TU Dresden

Kooperation mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-
Anhalt, Wittenberg