Terminarchiv

Mittwoch, 16. Juni 2021, 20 Uhr

Stummfilmvorführung und Gespräch – Von Caligari bis Wochenende MENSCHEN AM SONNTAG

Ort: Kreuzgang des Magdeburger Doms

Referent: mit Lars Johansen, Kabarettist und Autor

MAGDEBURGER RINGVORLESUNG
Zwischen Krise und Aufbruch | Die 20er Jahre

Die goldenen Zwanziger des 20. Jahrhunderts sind geprägt von einem gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Hochkonjunkturphase zwischen dem Ersten Weltkrieg und der Weltwirtschaftskrise von 1929 brachten auch in Kunst, Kultur und Wissenschaft eine ungewöhnliche Blüte. Viele bahnbrechende Errungenschaften fallen in diese Zeit. Die Magdeburger Ringvorlesung 2021 spürt einige dieser Blüten und besonderen Errungenschaften auf und fragt nach Vergleichbarem oder exemplarischen Phänomenen für die 20er Jahre des 21. Jahrhunderts.

MENSCHEN AM SONNTAG aus dem Jahr 1929 hat den französischen Realismus und italienischen Neorealismus nachhaltig beeinflusst, erstaunlich modern, sehr nahe an unsere heutige Realität war das, aber die Weimarer Republik würde schon in ein paar Jahren beendet sein und nach 12 Jahren Nationalsozialismus und den repressiven 50ern, die vom Wiederaufbau geprägt waren, würde erst in den 60er Jahren trotz des kalten Krieges wieder eine ähnliche Aufbruchsstimmung herrschen. Was das Oberhausener Manifest für den deutschen Film in der Bundesrepublik bedeutete, das war das filmische Manifest MENSCHEN AM SONNTAG für das Kino der Weimarer Republik. Oder war es nur die Atempause zwischen Caligari und Hitler, das unernste Pausieren zwischen Expressionismus und völkischem Film? Oder ist das nicht zu viel Last für einen kleinen Moment, einen Anflug von Leichtigkeit? So oder so, ein so kompetentes Team von Filmschaffenden, die alle am Beginn ihrer Karrieren standen, hat es gewiss nicht zuvor so vereint gegeben: Billy Wilder, Fred Zinnemann, Edgar G. Ulmer, Eugen Schüftan, Robert und Curt Siodmak.

Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt und dem Roncalli-Haus Magdeburg.

Leitung: 
Christoph Maier | Evangelische Akademie, Wittenberg
Dr. Reinhard Grütz | Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
Georg Halfter | Roncalli-Haus e. V., Magdeburg
Wolfgang Höffken | Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Sachsen-Anhalt, Magdeburg

Anmeldung:
Die Plätze sind begrenzt. Eine schriftliche Anmeldung unter:
bogenhardt@ev-akademie-wittenberg oder telefonisch unter 03491 4988-40 ist erforderlich.
www.ev-akademie-wittenberg.de

Mo, 7. Juni 2021, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

Verschoben >>> Kulturforum | Bernsteinworte – Erinnerungsorte | Ein UNESCO-Welterbe Kaleidoskop

Ort: forum hallense

Ursula Günther | Freie Schriftstellerin, Magdeburg 

Mo, 7. Juni 2021, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

NEUER TERMIN Kulturforum | Maria fordert uns heraus

Ausgehend von den Bildern der Künstlerin Doris Baum wird der Frage nachgegangen, was uns Maria heute noch zu sagen hat und wozu sie uns herausfordert.

Ort: Zoom

Link zur Veranstaltung:

https://eu01web.zoom.us/j/64951506999?pwd=elNPZHBUdlptUXlFSUdhbWcxTndrZz09

Carola Ritter | Pfarrerin, Referentin für Theologie und Ökumene im Evangelischen Zentrum für Frauen und Männer

Angelika Pohler | Autorin und Künstlerin, Leipzig

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit dem kfd Diözesanverband Magdeburg durchgeführt.

Sa, 29. Mai 2021, 14 Uhr – 17 Uhr

Verschoben >>> »Die Legende vom Grottenstein«

Ort: Franziskanerkloster | Halberstadt

Margret Richter | Freie Autorin, Halle (Saale)

Dienstag, 25. Mai 2021, 19:30 Uhr

Verschoben >>>Vortragsreihe »Zukunft und Visionen für Gesellschaft und Schöpfung«

Ort: forum hallense / Moritzkirche

Utopia, Gilead, REVONNAH 2021
Eine kleine Kulturgeschichte utopischer Entwürfe und Gesellschaftsbilder

Leben wir in der besten der möglichen Welten? Wie könnte eine ideale Gesellschaft aussehen? Und welche düsteren Perspektiven drohen uns womöglich in der Zukunft? Seit alters her haben Philosophen, aber auch Dichter darüber nachgedacht, wobei eine Tendenz deutlich ist: Die Befürchtungen nehmen zu. Der Vortrag stellt eine repräsentative Auswahl utopischer und dystopischer Modelle in ihrem jeweiligen Kontext vor und wirft dabei die Frage auf, was uns diese Warnungen und Hoffnungen für unser heutiges Handeln mit auf den Weg geben könnten.

Prof. Dr. em. Paul D. Bartsch | Literatur- und Erziehungswissenschaftler, Musiker, Halle

In Kooperation mit dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V.

Mittwoch, 19. Mai 2021, 19:30 Uhr

Magdeburger Ringvorlesung | Rettung durch Germaniens Götter. Völkisch-religiöse Sinnsuche in den Krisen der Moderne

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

Referent: Dr. Justus H. Ulbricht | freier Wissenschaftler und Publizist

 

MAGDEBURGER RINGVORLESUNG
Zwischen Krise und Aufbruch | Die 20er Jahre

Die goldenen Zwanziger des 20. Jahrhunderts sind geprägt von einem gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Hochkonjunkturphase zwischen dem Ersten Weltkrieg und der Weltwirtschaftskrise von 1929 brachten auch in Kunst, Kultur und Wissenschaft eine ungewöhnliche Blüte. Viele bahnbrechende Errungenschaften fallen in diese Zeit. Die Magdeburger Ringvorlesung 2021 spürt einige dieser Blüten und besonderen Errungenschaften auf und fragt nach Vergleichbarem oder exemplarischen Phänomenen für die 20er Jahre des 21. Jahrhunderts.

Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt und dem Roncalli-Haus Magdeburg.

Leitung: 
Christoph Maier | Evangelische Akademie, Wittenberg
Dr. Reinhard Grütz | Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
Georg Halfter | Roncalli-Haus e. V., Magdeburg
Wolfgang Höffken | Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Sachsen-Anhalt, Magdeburg

Samstag, 15. Mai 2021

verschoben >>> Exkursion »Waldlandschaft«

Auf der Exkursion werden einige Formen der Waldnutzungen, wie z. B. Holznutzung, Jagd, Bauernwald usw. vorgestellt und zukünf­tige Kulturlandschaftsentwicklungen diskutiert.

Leitung: Prof. Dr. Bernd Reuter | Halle

Veranstaltungen des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e. V.

Anmeldung und detaillierte Informationen
Landesheimatbund e. V. | Magdeburger Straße 12, 06112 Halle (Saale)
Tel 0345 - 29 286 10, info@lhbsa.de

Dienstag, 11. Mai 2021, 18 Uhr

Online >>> Festhochamt, sinfonische Messe oder überkonfessionelles Bekenntnis?

Ort: Zoom

Link: https://eu01web.zoom.us/j/66146260932?pwd=aTFhUDF5VnlJNGQvSVJYdElrSjRiUT09

Meeting-ID: 661 4626 0932
Kenncode: 172010

Über Beethovens Missa solemnis und ihre Rezeptionsgeschichte
Beethovens Missa solemnis gilt seit ihrer Entstehung als gleichermaßen bewundertes wie umstrittenes Ausnahmewerk, für dessen Verständnis weder allgemeine Gattungsmerkmale noch das übrige Schaffen des Komponisten einen hinreichenden Ausgangspunkt bieten. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bestimmten Vorstellungen von einer Säkularisierung der Gattung und Erklärungen als persönliches Bekenntnis des Komponisten die wissenschaftliche Diskussion wie auch die populäre Literatur. Bei näherem Hinsehen erweist sich die Vorstellung, die Missa solemnis sei von Anfang an für den Konzertsaal vorgesehen gewesen, als Ergebnis einer bestimmten Rezeptionstradition, während die verstreuten Aussagen des Komponisten eine solche Schlussfolgerung keinesfalls nahelegen.
Die Befragung der Rezeptionsgeschichte führt deshalb zu einer neuen Grundlage für die weitere Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Werk. 

18 Uhr: Einführung in das Werk
Dr. Christine Klein | Institut für Musik, MLU Halle-Wittenberg

19 Uhr: Vortrag
Prof. Dr. Gerhard Poppe | Musikwissenschaftler, Dresden

Kooperation mit dem Institut für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Mo, 3. Mai 2021, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

Verschoben>>> Kulturforum | Gefunden – Kirchliches Kunstgut – Entdeckungen | Fundstücke in Kirchen in Naumburg und Umgebung

Ort: forum hallense

Albert Schorr | Pfarrer i.R. in Naumburg

Mo, 3. Mai 2021, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

NEUER TERMIN Kulturforum | Heilige Frauen in der Spätantike – von Wüstenmüttern und geweihten Diakoninnen

Frauen waren in den ersten Jahrhunderten, der Zeit der Verbreitung des Christentums sehr wichtig. Sie brachten Geld, Wissen, Beziehungen und all ihre Charismen ein, gewannen aber oft auch Unabhängigkeit durch die Entscheidung für ein eheloses Leben. Ihre Bedeutung in der ausgehenden Antike (3.-5. Jh.) wird an ausgewählten Beispielen erläutert.

Ort: ZOOM

Link: https://eu01web.zoom.us/j/65994989806?pwd=b2Z1ZHpodDRPa09RcHpPb2RGNTNPUT09

Claudia Rimestad | Theologin und Gemeindereferentin, Weimar

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit dem kfd Diözesanverband Magdeburg durchgeführt.