Terminarchiv

Donnerstag, 14. Februar 2019, 19:30 Uhr

Meditative Feier für Verliebte und Liebende am Valentinstag »Näher zu Dir – unserer Liebe Raum geben«

Ort: Moritzkirche, Halle

anschließend: Einladung zur Begegnung und zur kulinarischen Stärkung

Nähere Informationen unter: www.valentin.romanica.de

Donnerstag, 7. Februar 2019, 19:30 Uhr

Juna Grossmann – »Schonzeit vorüber. Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus« – Ein erschütternder Bericht der alltäglichen Judenhetze – und ein aufrüttelnder Appell | Lesung

Ort: Franckesche Stiftungen | Englischer Saal, Hs. 26 | Halle

Juna Grossmann arbeitet in einer NS-Gedenkstätte und beobachtet seit Jahren, wie offene judenfeindliche Angriffe zunehmen, lauter werden, bedrohlicher. In ihrem Buch schildert die jüdische Deutsche das Leben unter diesem permanenten antisemitischen Beschuss, berichtet vom Wachsen einer Angst, die sie vor einigen Jahren noch nicht kannte, und davon, wie sie eines Tages merkte, dass auch sie mittlerweile auf gepackten Koffern lebt, bereit zur Flucht vor dem Hass. Weil sie sich damit nicht abfinden will, geht sie in die Öffentlichkeit, schreibt sie dieses Buch und appelliert an die Mitbürger: »Steht zu uns, helft uns, greift ein! Denn auch für euch ist die Schonzeit vorbei.«

Kooperation mit Torsten Kreutzfeldt * Geschichte und Geschichten, den Franckeschen Stiftungen und dem Mitteldeutschen Bibelwerk – Canstein Bibelzentrum Halle

Mittwoch, 6. Februar 2019, 19 Uhr

Weißes Rauschen oder Die sieben Tage von Bardorf | Krimi-Lesung

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

Der Tod war zu Gast im Funkhaus. Er hatte einen Termin mit Manfred Wilkhahn, einem prominenten Moderator der Volksmusik, der mit Tonbändern erdrosselt aufgefunden wird. Wie auf einem Mixtape zusammengeschnitten, werden nun die folgenden sieben dramatischen Tage erzählt, eine rasante Tour durch die Niederungen von Politik, Medien und Verbrechen. Zum Schluss stürzt die Stadt in einen Moment triebhaften Taumels, eine digitale Revolution, die ihre Kinder nicht frisst, sondern zeugt.

Ulrich Wittstock | Journalist, Magdeburg

Kooperation mit dem Förderverein der Schriftsteller e. V. Magdeburg.

Dienstag, 5. Februar 2019, 19 Uhr

Gott.Macht.Zukunft. 1050 Jahre Erzbistum Magdeburg. Vom Hochmittelalter in die Moderne | Ausstellungseröffnung

Ort: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) | Foyer | Mauerstraße 5 | 06116 Halle (Saale)

Di, 5. Februar 2019 – Do, 14. März 2019

Gott.Macht.Zukunft. 1050 Jahre Erzbistum Magdeburg. Vom Hochmittelalter in die Moderne | Ausstellung

Ort: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) | Foyer | Mauerstraße 5 | 06116 Halle (Saale)

Die Ausstellung mit dem Titel „Gott.Macht.Zukunft“ gibt einen Einblick in die bewegte Geschichte des Erzbistums, mit dessen Gründung vor 1050 Jahren Magdeburg eine zentrale europäische Metropole des Ottonischen Reiches wurde. Unter anderem erhielt das Gebiet des heutigen Landes Sachsen-Anhalt hierdurch seine erste regionale Verfasstheit. Ein wesentliches Augenmerk der Ausstellung liegt auf den religiösen und kirchlichen Institutionen im Erzbistum Magdeburg und in seinen Nachfolgegebieten.
Sie ist eine Kooperation des Instituts für Katholische Theologie und ihre Didaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) und der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg.

Sa, 26. Januar 2019, 14 Uhr – 17 Uhr

Buchpräsentation »NAPOLA im Harz« | Vortrag und Gespräch

Ort: Franziskanerkloster | 38820 Halberstadt | Franziskanerstr. 2

Wolfgang Schilling | Harzdruckerei GmbH, Wernigerode

Donnerstag, 24. Januar 2019, 19 Uhr

Unbekanntes Norditalien – Friaul (1) Städte mächtiger Patriarchen: Aquileia und Grado | Kunstforum

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

In der Reihe »Kunstforum« werden zum einen Künstler von hohem Rang und ihre Werke vorgestellt, die durch Bibel und Christentum inspiriert wurden. Zum anderen werden die großen europäischen Kulturlandschaften erkundet, wobei insbesondere Kirchen, Klöster und Kathedralen im Mittelpunkt stehen.

Referent: Pfarrer Walter Martin Rehahn, freier Dozent und Autor mit Lehrauftrag für Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Do, 24. Januar 2019, 18 Uhr – So, 27. Januar 2019, 14 Uhr

Klostererfahrungstage

Ort: Huysburg

Rhythmus des Klosterlebens und Klostergeschichte erleben, die Kulturlandschaft des Huys, dessen Beschaffenheit und Siedlungsgeschichte erfahren.

Informationen und Anmeldung: Landesheimatbund, Magdeburger Str. 12, 06112 Halle (Saale)

Veranstaltung des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e. V. in Kooperation mit der Katholischen Akademie und der KEB Sachsen-Anhalt.

Mittwoch, 23. Januar 2019, 19:30 Uhr

Kirche am Ende oder Kirche des Endes? – Ein Nachdenken über die katholische Kirche vor, während und nach der »Wende« | Vortrag und Gespräch

Ort: Aula Liborius-Gymnasium | Rabestraße 19 | 06844 Dessau-Roßlau

Dr. Gerhard Nachtwei | Theologe, Pfarrer i. R., Halle (Saale)

Mittwoch, 23. Januar 2019, 19 Uhr

Politische Umbrüche – Wer sind die Erben der Friedlichen Revolution? | Ringvorlesung

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

Maik Reichel | Leiter der Landeszentrale für Politische Bildung Sachsen-Anhalt, Magdeburg
Frank Richter | Theologe und Bürgerrechtler, Meißen
Waltraut Zachhuber | Pfarrerin, Magdeburg

FRIEDLICHE (R)EVOLUTION
Nach Martin Luther 2017 und Karl Marx 2018 steht für die Ringvorlesung 2019 ein gesellschaftliches Ereignis Pate, das sich nicht nur auf eine Person, sondern vielmehr auf ein ganzes gesellschaftliches System bezieht: Das Jahr 1989 – die Wende und der Zerfall eines politischen Wertesystems.

Grund genug, um nicht nur kritisch auf 30 Jahre Wiedervereinigung zurück zu blicken, sondern auch eine Analyse von aktuellen Transformationsprozessen vorzunehmen und einen Ausblick auf zukünftige Revolutionen und Evolutionen zu wagen.

Dabei geben die verschiedenen Schwerpunktsetzungen der Ringvorlesung genug Raum, um sich mit den vielfältigen Fragestellungen von gesellschaftlichen Umbruchsprozessen auseinander zu setzen.

Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, dem Theater Magdeburg und dem Roncalli-Haus Magdeburg