Terminarchiv

Sa, 21. November 2020, 14 Uhr – 17 Uhr

Verschoben >>> Gandhi, King und wir? – Beispiele gewaltfreien Handelns

Dieser Vortrag wird ins kommende Frühjahr verschoben. Der neue Termin steht noch nicht fest.

Ort: Franziskanerkloster | Halberstadt | Franziskanerstraße 2

Sind Menschen wie Mahatma Gandhi oder Martin Luther King, die konsequent auf gewaltfreies Handeln setzen, Visionäre oder Träumer? Kann man mit den Methoden des gewaltfreien Widerstandes Frieden schaffen? Beispiele von großen und kleineren gewaltfreien Aktionen und Kampagnen helfen uns, diese Fragen zu beantworten.

Christine Böckmann | Bildungsreferentin, Miteinander e. V. Magdeburg

Donnerstag, 19. November 2020

Meditation des Tanzes für Anfänger und Fortgeschrittene

Ort: Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt
Felicitas-von-Selmenitz-Haus | Puschkinstraße 27, Halle
voraussichtlich 17 –  18.30 Uhr und 19 – 20.30 Uhr

Der Tanz bietet Freude und Entspannung. Er kann ebenso spirituelle Erfahrung sein, Gebet in Bewegung. Im Tanz werden Körper, Geist und Seele gleichermaßen angesprochen.

Im September und Oktober werden die ausgefallenen Termine des vergangenen Halbjahres nachgeholt. Der neue Kurs soll am 05. 11. 2020 beginnen und bis Juni 2021 laufen.

Leitung: Simone Kluge | Halle, erfahrene Tanzpädagogin, ausgebildet am Institut St. Dominikus in Speyer
Veronika Blaschke| Halle, Tanzausbildung bei Nanni Kloke, Institut Meditation in Bewegung, Berlin

Termine 2020: 05. 11. | 19. 11. | 03. 12. | 17. 12.
Die Termine im neuen Jahr werden noch bekannt gegeben.
Bitte informieren Sie sich über Teilnehmerbeitrag.

Termine 2021 und Anmeldung bei:
Simone Kluge | Tel 01520 611 95 11| kluge.s@arcor.de und
Veronika Blaschke | veronika.blaschke@gmx.de | 0345 - 120 44 82

Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen-
Anhalt

Mittwoch, 18. November 2020, 19:30 Uhr

Verschoben >>> Ringvorlesung 2020 | Johannes Paul II. und das Ende des Kommunismus in Europa

Auf Grund der aktuellen Einschränkungen wird diese Veranstaltung verschoben.

Ort: Roncalli-Haus Magdeburg

Referent: Prof. Dr. Karl-Joseph Hummel | Historiker, Meckenheim

19902020 | Dreißig Jahre Transformation in Osteuropa
Die Umwälzungen von 1989/90 prägen Deutschland und Europa bis heute. Aber die Friedliche Revolution spielt in der Suche nach einer gemeinsamen europäischen Identität eine seltsam geringe Rolle. Nach der Transformation der sozialistischen Gesellschaften in Richtung auf Demokratie und Kapitalismus in den 1990er Jahren wurde die EU-Osterweiterung von manchen als Ende eines »Weges in den Westen« gefeiert. Damit wurde die westliche Gründungsgeschichte der EU weitergetragen. Wie lässt sich eine europäische Gemeinschaft jenseits von Blockdenken begründen? Die Ringvorlesung bringt die vielstimmigen Ereignisse von 1989 als eine Quelle europäischer Identität ins Gespräch.

Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, dem Theater Magdeburg und dem Roncalli-Haus Magdeburg

Dienstag, 17. November 2020, 19 Uhr

Verschoben >>> Papst Johannes Paul II. | Pilger auf dem Weg zu einem postkommunistischen vereinten Europa

Auf Grund der aktuellen Einschränkungen wird diese Veranstaltung verschoben.

Ort: Gemeindesaal im Maria-Modesta Haus, Halle

Vortrag im Rahmen der Elisabethwoche
Papst Johannes Paul II. war schon Jahre vor seinem Amtsantritt 1978 der Überzeugung, dass dem Kommunismus als Ideologie keine Zukunft offen stünde, auch wenn die von ihm geprägten politischen Systeme in Mittel- und Osteuropa noch existierten. Lange vor den Reformen Michael Gorbatschows entwickelte er eine Vision von einem vereinten christlichen Europa auf der Grundlage von Freiheit und Menschenrechten. Die Rolle der moralischen Kraft der Wahrheit, so Angela Merkel, hat keiner so glaubwürdig verkörpert wie der Papst aus Polen. Bei seiner triumphalen ersten Papstreise nach Polen rief er zunächst seine Landsleute auf, sich ohne Angst einzumischen und ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, und erweiterte dann die Perspektive auf ganz Europa. Sein Aufruf zu Mut und Selbstvertrauen in Warschau 1979 und seine Ansprache zu Solidarität als Sozialprinzip vor den Danziger Werftarbeitern 1983 lösten in ganz Osteuropa gesellschaftliche Reformentwicklungen aus, die für die kommunistischen Regierungen nicht mehr kontrollierbar waren.

Prof. Dr. Karl-Joseph Hummel | Historiker, Meckenheim

 

Elisabethwoche 2020 Mut zum Standpunkt geplant am 13. – 22. November 2020

Elisabeth von Thüringen, so erzählt die Legende, war da ganz klar. Wenn es um Menschlichkeit, um Hilfe für Notleidende und Kranke ging, handelte sie. Für die Menschen scheute Elisabeth auch nicht den Konflikt mit den mächtigen Verwandten.

„Elisabeths Haltung, ihr Mut für die Menschen da zu sein, steht heute wieder ganz oben auf der Tagesordnung“, so Magnus Koschig, katholischer Dechant in Halle. „Elisabeth mischt sich ein, zeigt Zivilcourage, würden wir heute sagen.“

An diese Haltung, die in Elisabeths Christsein verwurzelt ist, sollten die Veranstaltungen, Gottesdienste und Aktionen der Elisabethwoche 2020 erinnern. Da vieles aufgrund der Corona-Einschränkungen nicht möglich ist, laden wir Sie mit den Plakaten ein, darüber nachzudenken, wo Sie Mut zum Standpunkt aufbringen können, um den Appell des Bundespräsidenten aufzunehmen, den dieser am 09. Oktober in der Ulrichskirche formulierte: „Lassen Sie uns zusammenstehen gegen Menschenfeindlichkeit.“.

Genaue Informationen zu einzelnen Veranstaltungen, die doch stattfinden können, die Termine und Orte sind auf der Internetseite: http://www.elisabethwoche.de zu finden.

(Pressetext der Veranstalter)

Montag, 16. November 2020, 18 Uhr

DIGITAL >>> Die USA nach der Präsidentschaftswahl

Eine Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.

Über diesen Zugangslink können Sie den Vortrag verfolgen​​​​​​. Das Programm finden Sie auf der Internetseite der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Die USA nach der Präsidentschaftswahl – Das Wahlergebnis und seine Bedeutung für die transatlantischen Beziehungen

Prof. Dr. Ulrich Brückner
Stanford University; Team Europe Deutschland

Wahlen in den USA – Eine Vor- und Nachlese
Seit dem Amtsantritt des 45. Präsidenten der USA Donald J. Trump verschlechterte sich das Verhältnis zwischen Deutschland, Europa und den USA in bisher unbekanntem Ausmaß.
Zwei Tage vor dem 30. Jahrestag der Deutschen Einheit, zu welcher die USA wesentlich beitrugen, blicken viele mit Bangen auf den 3. November, den Wahltag in den USA:
Gewinnt Trump, wird der transatlantische Graben tiefer, droht die NATO weiter dahinzusiechen, drohen weitere Handelskonflikte zwischen Europa und den USA zusätzlich zu denen zwischen China und den USA. Auch letztere fügen der deutschen Exportwirtschaft Schaden zu. Nicht nur Daimler, Volkswagen und BMW exportieren aus US-Werken nach China. Auch andere Konzerne blicken mit Furcht auf den Wahlausgang.
Gewinnt die Demokratische Partei mit Joe Biden ist keineswegs garantiert, dass das Leben wirklich einfacher wird für die Europäer. Der derzeitige Zustand schadet auf jeden Fall der Demokratie auf beiden Seiten des Atlantik.
Aber auch die Europäer müssen ihre Hausaufgaben machen.North Stream 2 ohne Rücksicht auf Vorbehalte bei östlichen Nachbarn durchzusetzen war sicher nicht die beste Idee der deutschen Regierung.COVID 19 hat Europa in eine weitere Bewährungsprobe geführt, nach Finanz- und Flüchtlingskrise.

Die Probleme sind gewaltig, aber noch sind sie lösbar, meint Referent Klaus Prömpers, lange Jahre außen- und sicherheitspolitischer Korrespondent des ZDF in Brüssel, Wien und New York und nun freier Autor mit Sitz in Wien am Ort der OSZE und der UN-Einrichtungen wie die Internationale Atomenergieagentur.

Sonntag, 15. November 2020, 16 Uhr

»Meine Trauer wird dich finden« Gedenkfeier für alle Verstorbenen unserer Stadt

Ort: Moritzkirche, Halle

Ein Angebot der Krankenhausseelsorge im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, dem Hospiz Halle, Elisabeth Mobil und der Offenen Kirche St. Moritz.

Leitung: Cäcilia Branz | Krankenhausseelsorgerin

Für das Gedenken an die Verstorbenen der Stadt Halle öffnet am Volkstrauertag, 15. November 2020, die Moritzkirche zwischen 16 und 18 Uhr ihre Türen. In diesem Zeitraum finden Interessierte die Möglichkeit, ihrer Erinnerung an verstorbene Angehörige, Bekannte und Freunde Ausdruck zu verleihen und sich von gesprochenen und musikalischen Impulsen tragen zu lassen. „Trauer und Erinnerung machen ja keine Coronapause. Kerzen anzünden, die Namen der Verstorbenen in ein Buch eintragen, sich vom Symbol des Lebensbaumes inspirieren lassen, das geht auch pandemiegerecht“, sagt Cäcilia Branz, Leiterin der Seelsorge des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara.

Anstelle einer gemeinsamen Feier mit festen Beginn und Ende seien die Bürger und Bürgerinnen eingeladen, „in dem zweistündigen Zeitfenster so zu kommen, zu verweilen und zu gehen, wie es für sie gut ist“. Zu jeder halben Stunde gibt es einen kurzen Impuls mit Texten und Segen. Veranstalter sind das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara zusammen mit dem Hospiz am Elisabeth Krankenhaus und das Regionale Palliativzentrum Elisabeth mobil.

Fr, 13. November 2020 – Sa, 14. November 2020

Verschoben >>> Philosophie-Seminar | Das Leib-Seele-Problem

Auf Grund der aktuellen Einschränkungen wird diese Veranstaltung auf das Sommerhalbjahr 2021 verschoben.

 

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

Es gehört zu den vertracktesten Fragen, mit denen Kosmologie und Anthropologie seit der Antike bis heute kämpfen: Wie können das Physische (Körper, Gehirn, »Leib«) und das Psychische (Er­leben, Ich-Bewusstsein, »Seele«) so unterschiedliche Eigenschaften haben (Physisches ist objektiv, Psychisches ist zumeist subjektiv) und zugleich »irgendwie« zusammenhängen? Das eine hat sich aus dem anderen entwickelt und kann ohne es nicht sein: aus Materie wird Bewusstsein.
Und eins wirkt auf das andere: physische Gewalt wird zum Schmerzgefühl, Willensentschluss zur Handlung. Wir wollen gemeinsam herausfinden: Wo ist hier eigentlich das Problem? Und gibt es Lösungsansätze? Geeignete Texte werden als Diskussionsgrundlage zur Verfügung gestellt.

Prof. em. Dr. Eberhard Tiefensee | Leipzig

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Edith-Stein-Schulstiftung

Als Lehrerfortbildung anerkannt: WTK-Nr.: 2020-064-40

Do, 12. November 2020, 15 Uhr – 16:30 Uhr

Verschoben >>> Christliches Leben in Halle kennenlernen | Friedenskirche / Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten)

Treffpunkt: Ludwig-Wucherer-Straße 39

Gesprächspartnerin: Marlies Reichelt, Gemeindeleitung

Anmeldung:
Um den Hygieneauflagen gerecht zu werden, ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt. Bitte geben Sie an, an welchem Termin / welchen Terminen Sie teilnehmen möchten.
Bitte richten Sie Ihre Anmeldung mit Namen und Ihren Kontaktdaten an die Katholische Akademie des Bistums Magdeburg unter info@katholische-akademie-magdeburg.de oder telefonisch 0345 - 29 000 87 bis spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Termin.

Exkursionen in verschiedene Gotteshäuser der Stadt
Die Stadt Halle (Saale) bietet eine Vielzahl an christlichen Kirchen und Gemeinden, die ihren Glauben in vielgestaltiger Weise, aber verbunden in ihrem Bekenntnis zu Jesus Christus leben. Neben den vielen baulich bedeutsamen und bekannten Kirchengebäuden, die eher evangelisch oder katholisch sind, gibt es noch andere Kirchenorte, die man auf den ersten Blick vielleicht nicht als solche wahrnimmt.
Wir möchten Sie mit dieser Veranstaltungsreihe einladen, die Vielfalt christlicher Kirchen in Halle zu entdecken und gegenseitiges Kennenlernen und Begegnung ermöglichen. Neben der Besichtigung des Kirchenraumes gibt es Informationen über die Glaubensrichtung und das Gemeindeleben und es ist Zeit für Austausch und Gespräch.

Einladende:
Jürgen Dittrich | ACK, Pfarrer i. R.
Rebekka Gewandt | Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
Heike Witzel | eeb Sachsen-Anhalt

Do, 12. November 2020 – Fr, 13. November 2020

DIGITAL >>> Tagung Gefährliche Seelenführer? Geistiger und geistlicher Missbrauch

Diese Veranstaltung wird digital angeboten. 
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.ka-dd.de/gefaehrliche-seelenfuehrer

Die Aufarbeitung der Fälle sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche bestimmt auch das Jahr 2020. Darüber hinaus rückt nun jedoch der geistige und geistliche Missbrauch von Gläubigen durch Seelsorger*innen verstärkt in den Fokus. Denn die Rolle als »Seelenführer*in« von Gläubigen ist eine sehr verantwortliche, häufig von Macht geprägt und damit für Missbrauch anfällig. Im Austausch von Expert*innen aus Medizin, Psychologie, Rechtswissenschaft, Theologie und Kirchen soll die Tagung deshalb das pastorale Handeln der Kirche selbstkritisch hinterfragen. Aus­gehend von einer luziden Analyse des Phänomens werden Möglichkeiten der Prävention, Reaktion und Aufarbeitung diskutiert, um so die Integrität und Verlässlichkeit der Seelsorge nachhaltig zu gewährleisten.

Kopperation der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen mit der Sächsischen Landesärztekammer und der Deutschen Bischofskonferenz

Bischof Dr. Felix Genn | Münster
Bischof Heinrich Timmerevers | Dresden-Meißen
Dr. Katharina Fuchs | Rom

Pater Dr. Klaus Mertes | St. Blasien und weitere Gäste

Mittwoch, 11. November 2020, 19:30 Uhr

Digital >>>Ringvorlesung 2020 | Die Rolle der evangelischen Kirchen in Südosteuropa seit 1989

ONLINE-VERANSTALTUNGEN
Die Zugangsdaten werden jeweils nach verbindlich erfolgter Anmeldung per E-Mail unter: info.magdeburg@fes.de verschickt.

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Referent: Propst Dr. Dr. h.c. Johann Schneider | Evangelische Kirche in
Mitteldeutschland, Halle

19902020 | Dreißig Jahre Transformation in Osteuropa
Die Umwälzungen von 1989/90 prägen Deutschland und Europa bis heute. Aber die Friedliche Revolution spielt in der Suche nach einer gemeinsamen europäischen Identität eine seltsam geringe Rolle. Nach der Transformation der sozialistischen Gesellschaften in Richtung auf Demokratie und Kapitalismus in den 1990er Jahren wurde die EU-Osterweiterung von manchen als Ende eines »Weges in den Westen« gefeiert. Damit wurde die westliche Gründungsgeschichte der EU weitergetragen. Wie lässt sich eine europäische Gemeinschaft jenseits von Blockdenken begründen? Die Ringvorlesung bringt die vielstimmigen Ereignisse von 1989 als eine Quelle europäischer Identität ins Gespräch.

Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, dem Theater Magdeburg und dem Roncalli-Haus Magdeburg