Terminarchiv

Donnerstag, 25. Juni 2020, 19 Uhr

Bibelwanderweg 2020 | »Auf den Spuren der Bibel durch Halle« Felicitas von Selmenitz

Treffpunkt: Eingang Marienbibliothek
An der Marienkirche 1, Hinterhaus, Halle

Wanderung auf den Spuren der Felicitas von Selmenitz mit ausgewählten Stationen Ihres Lebens und Wirkens in Halle. Die Adlige Felicitas von Selmenitz (1488 – 1558) war eine enge Vertraute
Martin Luthers und die erste Frau, die sich in Halle zur Reformation bekannte. 

anschließend: meditativer Ausklang in St. Moritz

Pfr. Sven Hanson | Mitteldeutsches Bibelwerk / Canstein Bibel­zentrum Halle

Gemeinsame Veranstaltung des Mitteldeutschen Bibelwerks / Canstein Bibelzentrum Halle und der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg in Kooperation mit den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland (EFiM).

Mittwoch, 24. Juni 2020, 19:30 Uhr

Verschoben >>> Die Rolle der evangelischen Kirchen in Südosteuropa seit 1989 | Ringvorlesung
1990 – 2020
Dreißig Jahre Transformation in Osteuropa
Ringvorlesung Februar bis Juni 2020

Ort:Roncalli-Haus | Magdeburg

Propst Dr. Dr. h.c. Johann Schneider | Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, Halle

Die Umwälzungen von 1989 / 90 prägen Deutschland und Europa bis heute. Aber die Friedliche Revolution spielt in der Suche nach einer gemeinsamen europäischen Identität eine seltsam geringe Rolle. Nach der Transformation der sozialistischen Gesellschaften in Richtung auf Demokratie und Kapitalismus in den 1990er Jahren wurde die EU-Osterweiterung von manchen als Ende eines »Weges in den Westen« gefeiert. Damit wurde die westliche Gründungsgeschichte der EU weitergetragen. Wie lässt sich eine europäische Gemeinschaft jenseits von Blockdenken begründen? Die Ringvorlesung bringt die vielstimmigen Ereignisse von 1989 als eine Quelle europäischer Identität ins Gespräch.

Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, dem Theater Magdeburg und dem Roncalli-Haus Magdeburg

Dienstag, 23. Juni 2020, 18 Uhr

Abgesagt >>> Grüner Mauritius – Gespräche in Kirche und Garten

Ort: Moritzkirche und Moritzkirchgarten | Halle

Im Rahmen des gemeinsamen Sommerfestes von Katholischer Akademie, dem Institut für katholische Theologie und ihre Didaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara soll wieder – neben Gespräch und Begegnung im Moritzkirchgarten – die Beschäftigung mit aktuellen Fragen stehen.

In Kooperation mit dem Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik/MLU und dem Katholischen Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara 

Detailliertes Programm erhältlich!

Samstag, 20. Juni 2020

Verschoben >>> »Auf den Spuren Carl Loewes« | Exkursion

Löbejün, Köthen, Halle – Carl Loewes Lebensstationen in Sachsen-
Anhalt | In Kooperation mit der Carl-Loewe-Gesellschaft

Veranstaltungen und Exkursionen des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e. V. in Kooperation mit der Katholischen Akademie

Informationen und Anmeldung:
Landesheimatbund | Magdeburger Str. 12 | 06112 Halle (Saale)
Tel 0345 - 292 86 10 | E-Mail: info@lhbsa.de

Sa, 20. Juni 2020 – So, 30. August 2020

Ausstellung „Das Kriegszerstörte Halle 1945 – 75 Jahre Frieden – Längste Friedensperiode in unserer Region“

Ort: Moritzkirche Halle

Am 8. Mai 2020 jährte sich der 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands von der Herrschaft der Nationalsozialisten und das Ende des 2. Weltkrieges. Mit dem Einzug der Amerikaner in Halle konnte die Saalestadt bereits zwei Wochen zuvor aufatmen. Am 15. April 1945 heulten zum letzten Mal die Sirenen in der Stadt.

In einer Ausstellung in der Moritzkirche erzählen Fotos der zerstörten Stadt Halle aus der Sammlung des halleschen Fotografen Werner Schönfeld von den letzten Tagen des Krieges in Halle.
Nach einem Aufruf in der „Freiheit“ vom 19. April 1948 erinnerten sich zahlreiche Hallenserinnen und Hallenser an die Ereignisse im Frühjahr 1945, die zum Zusammenbruch des Nazi-Regimes in der Stadt führten. Diese im Stadtarchiv Halle liegenden Erlebnisberichte werden zusätzlich zu den Fotos in der Ausstellung gezeigt.
Die im Frühjahr dieses Jahres in der Moritzkirche geplante Ausstellung kann nun bis 30. August 2020 besichtigt werden.

Um die lange Friedenszeit zu feiern und um die große Bedeutung des Friedens hervorzuheben, sind diese Bilder und Erinnerungen jederzeit ein Mahnmal.

Herzlich danken wir dem Stadtarchiv Halle für die Bereitstellung der Erlebnisberichte und weiterer Fotos, Matthias J. Maurer und dem Stadtmuseum Halle für die Bereitstellung von Fotos aus deren Sammlungen sowie dem Halleschen Salinemuseum e. V. für die zusätzlichen Rahmen.

Mo, 15. Juni 2020, 19 Uhr – 20:30 Uhr

Verschobem >>> Ringvorlesung »Islam« – Vortrag: Islam in der Krise

Ort: Franckesche Stiftungen, Haus 26, Englischer Saal | Halle

2017 veröffentlichte Michael Blume das Buch »Islam in der Krise. Eine Weltreligion zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug« (Patmos). »Das Buch bietet eine Chance, die Krise des Islams und die Konflikte zwischen den Kulturen besser zu verstehen und gemeinsam zu neuen Lösungswegen zu kommen« (Verlag).

Dr. Michael Blume | Religionswissenschaftler, Referatsleiter für nichtchristliche Religionen im Staatsministerium Baden-Württemberg und Beauftragter der Landesregierung gegen Antisemitismus, Filderstadt

Ringvorlesung
Die Welt des Islam. Gestern und heute.
Eine Veranstaltungsreihe der Katholischen Akademie und des Mittel­deutschen Bibelwerks / Canstein Bibelzentrum

Religion ist wieder Gegenstand heißer politischer Debatten in Deutschland. Sie ist es vor allem in Gestalt des Islam. Er ruft in Teilen unserer Gesellschaft Unsicherheit, Ängste, ja auch Ablehnung hervor. Im Rahmen dieser Ringvorlesung sollen grundlegende Kenntnisse über den Islam vermittelt, sowie theologische, historische und sozialwissenschaftliche Zusammenhänge erschlossen werden.

Fr, 12. Juni 2020, 18 Uhr – So, 14. Juni 2020, 13 Uhr

Verschoben auf 2021 >>> Philosophie-Seminar | Dostojewskis conversio – Sinneswandel und seine literarische Darstellung in Die Brüder Karamasov

Ort: HVHS Konrad-Martin-Haus, Bad Kösen
Am Rechenberg 3 | 06628 Bad Kösen

Fjodor M. Dostojewski gehört zweifellos zu einem der bedeutendsten Autoren russischer Literatur, dessen literarisch-philosophische Werke die Epoche des Realismus und darüber hinaus ganz Europa geprägt haben. Die schrecklichen Erfahrungen des Autors während seiner Scheinhinrichtung und Inhaftierung in Sibirien prägen und verändern nachhaltig sein literarisches Schaffen ab den 1860er Jahren. Beginnend mit dem ersten Werk nach seiner Inhaftierung, den Aufzeichnungen aus dem Totenhaus, bis hin zu Die Brüder Karamasov erscheint daher als eines der zentralen Themen des Autors die Umkehr bzw. conversio, die Bekehrung zum Glauben. Die Zirkularität von Konversionserzählungen sowie die retrospektive Betrachtung der Bekehrung der Protagonisten bei Dostojewski knüpfen zudem an Augustinus’ Bekenntnisse als Paradigma aller Konversionserzählungen an. 

In gemeinsamer Lektüre werden sowohl ein für den Unterricht anwendungsbezogener Überblick über Dostojewskis Werke gegeben wie auch eine gezielte Hinführung zum theologischen Gehalt des Großinquisitors in den Brüdern Karamasov. Im Fokus soll dabei dieses Werk mit seiner spannenden Erzählweise stehen, welche die Geschichte der Familie Karamasov vom Mord bis hin zum Gerichtsprozess als einen Verfall gesellschaftlicher Sitten zeigt.

Referent:
Dr. Sebastian Kornmesser | Dresden

In Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, dem Katholischen Forum im Land Thüringen und der Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg.

Dieses Seminar ist vom Land Sachsen-Anhalt als Lehrerfortbildung anerkannt (WTK-Nr. 2020-064-22).

Weitere Informationen und Anmeldung unter
www.katholische-akademie-dresden.de 

Anmeldung erforderlich. | Detailliertes Programm erhältlich.

Mo, 8. Juni 2020, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

Kulturforum | »Das Portal des Riesenhauses in Halle (Saale) – ein Monument der Aufklärungszeit«

Ort: forum hallense/in der Moritzkirche |  Halle

Dr. phil. Gerhard Richwien VDR | freiberuflicher Restaurator und Kunsthistoriker, Halle

Wir bitten um Anmeldung per Telefon oder E-Mail zu dieser Veranstlatung.

Mittwoch, 3. Juni 2020, 19 Uhr

Verschoben >>> Lesung | »Der Pascha von Magdeburg« – über Sprache, Glaube, Heimat und Identität in 45 Kapiteln

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

Gleichnamiges Buch wird vorgestellt vom altmärkischen Turkologen Dr. Mieste Hotopp-Riecke gemeinsam mit seinem Co-Autor, dem syrischen Magdeburger Schriftsteller Ammar Awaniy (»Fackel der Angst. Von Homs nach Magdeburg«):

Den hugenottischen Waisenjungen Carl Detroit zieht es als Schiffsjunge aus Magdeburg hinaus in die Welt. Sein Leben geht verschlungene Pfade. Er landet schließlich in Konstantinopel und namens Mehmed Ali steigt er als Ziehsohn des osmanischen Außenministers auf bis zum Rang eines Paschas. Dies ist ein Kapitel von insgesamt 45 sehr verschiedenen Geschichten. Sie erzählen davon, wie wir Menschen zusammengehören, welche unsichtbaren Fäden Mitteldeutschland zwischen Morgen- und Abendland verbindet, welche Erfahrungen von Wegziehen, Auswandern, Ankommen und Globalisierung von Kaiser Otto bis in unsere Gegenwart die Menschen teilen. Und: Welche Botschaft kann das an uns Heutige sein?

Dr. Mieste Hotopp-Riecke | Turkologe, Magdeburg
Ammar Awaniy | Autor, Magdeburg

Kooperation mit dem Förderverein der Schriftsteller e. V.

Sa, 16. Mai 2020, 14 Uhr – 17 Uhr

Abgesagt >>> Beruf Künstlerin – Künstlerinnen an Bauhaus und Burg

Ort: Franziskanerkloster | Halberstadt 

Jutta Jahn | Kunsthistorikerin, Halle (Saale)