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Sa, 10. November 2018, 9:30 Uhr – 17:30 Uhr

Pastorale 2018 – Auftaktveranstaltung – »Schöpferische Minderheit ausbuchstabieren«

Ort: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara | Halle (Saale)

Die dritte pastorale! wird vom 19. bis 22. September 2019 in Magdeburg stattfinden. Eingeladen sind Haupt- und Ehrenamtliche, Akteure der kirchlichen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung, des kirchlichen Laienengagements, der Caritas und der Pastoral. Im Mittelpunkt stehen Fragen des Christseins in einem vorwiegend »religiös unmusikalischen Umfeld«, der religiösen Bildung und des christlich-sozialen Handelns von Kirche und Caritas in Ostdeutschland. Die pastorale! richtet sich an die gesamte ostdeutsche Region und Interessierte aus ganz Deutschland. Sie bietet Raum zur Präsentation, zum Austausch, zur Anregung durch Projekte und Erfahrungen über die Diözesangrenzen hinaus.

Besonders vor dem Hintergrund der kirchlichen und gesellschaftlichen Situation im Osten Deutschlands werden folgende Themenschwerpunkte gesetzt: Fragen der Kirchenentwicklung, Bruchlinien in der Gesellschaft, demografischer Wandel, Populismus, soziale Gerechtigkeit, Demokratie, fremde Kulturen und Religionen, Spiritualität sowie die Herausforderungen von Glauben, Atheismus und Indifferenz.

Der britische Historiker Arnold Toynbee (1889 –1975) formulierte, dass das Schicksal einer Gesellschaft immer wieder von schöpferischen Minderheiten abhängt. Die Christen sollten sich als eine solche schöpferische Minderheit verstehen und dazu beitragen, dass Europa das Beste seines Erbes neu gewinnt und damit der ganzen Menschheit dient. Die Auftaktveranstaltung zur pastorale! in Halle stellt das Anliegen der schöpferischen Minderheiten in den Mittelpunkt und deutet dies aus ost­deutscher und schwedischer Perspektive.

Weitere Veranstaltungen der pastorale! finden 2019 unter anderem in Zwickau (Bistum Dresden-Meißen) und in Mühlhausen (Bistum Erfurt) statt.

Weitere Informationen stehen unter www.die-pastorale.de zur Verfügung.

Kooperation mit dem Roncalli-Haus Magdeburg, der Fachakademie für Gemeindepastoral und dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral in Erfurt, dem Bonifatiuswerk, dem ZdK und Diözesanräten, dem TAG DES HERRN und der Caritas.

Donnerstag, 15. November 2018, 20 Uhr

Der Dieselskandal – Vortrag und Diskussion

Ort: forum hallense | An der Moritzkirche 8 | Halle (Saale)

Ein Autoskandal, der mehrere Autofirmen (international) betrifft, wirft viele Fragen auf: Können die Autohersteller keine vernünftigen Autos mehr bauen? Sind Benzin-, Gas- oder Elektroautos besser?  Warum verpflichtet die Politik die Automobilfirmen nicht, den Fahrzeugbesitzern Informationen zu geben, wie sie schadstoffärmer Auto fahren können? Was ist eine Abschaltautomatik und warum baut man so etwas in Autos ein, obwohl es verboten ist?

Auf diese Fragen gibt es qualifizierte Antworten:
– Was passiert im modernen Dieselmotor?
– Was bedeutet Abgasreinigung und wie geht das?
– Worin liegt der »Skandal«?
– Warum sind einige Dieselmotoren nicht betroffen?

Referent: PD Dipl.-Chem. Franz S. Borgerding

Eine Vortragsveranstaltung der K.D.St.V. Rheno-Saxonia (Köthen) zu Halle im CV in Kooperation mit der KSG Halle und der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg.

Fr, 16. November 2018 – Mo, 26. November 2018

Gespräche im Foyer – zu Bildung und Erziehung – Elisabethwoche

Ort: Elisabeth-Gymnasium | Murmansker Str. 14 | Halle

Im Rahmen dieser Reihe werden aktuelle Themen aus den Bereichen Bildung, Glaube und Ethik behandelt.

Elisabethwoche »sehendes suchen – suchendes sehen«
16. bis 26. November 2018 | www.elisabethwoche.de

Fr, 16. November 2018, 16:30 Uhr – Sa, 17. November 2018, 15 Uhr

Mystik – Aus-Sprache des Glaubens – Theologisches Symposium Helfta

Ort: Kloster Helfta | Lindenstr. 36 | 06295 Lutherstadt Eisleben

Was genau mit christlicher Mystik gemeint ist, kann nicht durch eine einfache Definition festgelegt werden. Dennoch begleitet dieser Begriff und die mit ihm gemeinte persönliche Gotteserfahrung einzelner Menschen die Geschichte von Glauben, Kirche und Theologie. Mit der Mystik verbinden sich ganz unterschiedliche Erfahrungen, die vom Bestärken kirchlicher Positionen bis zur Kirchenkritik reichen. Hinzu kommt die Frage nach der
Unterscheidung der Geister in Bezug auf die Bedeutung der Inhalte und Konsequenzen von Erfahrungen, die seitens der Mystiker und Mystikerinnen als sehr persönliche Begegnungen mit dem dreieinen Gott erlebt werden.

Christliche Mystik steht daher in einem spannungsreichen Verhältnis zu einem Glauben, der auch die Begründung durch die von Gott geschenkte Vernunft sucht. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, die Sprache der Mystik in den Blick zu nehmen und ihre Bedeutung als Aus-Sprache des Glaubens zu untersuchen: welche Sprache ist überhaupt für die Kommunikation mystischer Erfahrungen angemessen und welche ist – zugespitzt gesagt – überhaupt möglich?

Hinzu kommt, dass christliche Mystik eher mit der katholischen Kirche oder der Orthodoxie in Verbindung gebracht wird, doch werden auch im Protestantismus ihre Potentiale neu diskutiert und entdeckt.
Das Symposium möchte in drei Vorträgen und Diskussionen einige dieser Aspekte christlicher Mystik in den Blick nehmen.

Dr. Hildegard Gosebrink | Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Frauenseelsorge Bayern, München
Prof. Dr. Peter Zimmerling | Institut für Praktische Theologie der Universität Leipzig
Prof. Dr. phil. Hartmut Rosenau | Theologische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Leitung: Prof. Dr. Harald Schwillus | Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Eine Veranstaltung des Instituts für Katholische Theologie und ihre Didaktik der MLU Halle-Wittenberg, des Klosters Helfta und der
Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg.

Detailliertes Programm sowie Informationen zu Kursgebühren und Kosten für Übernachtung und Verpflegung sind bei uns erhältlich.
Die Anmeldung erfolgt über das Kloster Helfta.
Postadresse s. o., E-Mail: gaestehaus@kloster-helfta.de

Samstag, 17. November 2018

Rituale zwischen Kirche und Dorf – Tagung

Ort: Sangerhausen

Rituale können vermitteln zwischen kirchlichem Anspruch, den Aktivitäten der Kirchgemeinde und dem Engagement der Dorfbewohner um den Erhalt ihrer Kirche im Ort.

Kooperation mit dem Verband der Kirchbauvereine in Sachsen-Anhalt e. V. und dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V.

Informationen und Anmeldung beim Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V. | Detailliertes Programm erhältlich.

Sa, 17. November 2018, 10 Uhr – 13:30 Uhr

Zwischen Ornament und Missbrauch? Christliche Symbole in Vergangenheit und Gegenwart – Ökumenische Lehrhaus-Tagung zu Bibel und Glaubenspraxis

Ort: Franckesche Stiftungen | Haus 26 | Englischer Saal | Halle (Saale)

Prof. Dr. Leonhard Helten | Halle
Verena Eberhardt, M.A. | München
am Piano Almuth Schulz | Halle

Leitung: Dr. Reinhard Grütz und Pfr. Sven Hanson

Veranstalter: Katholische Akademie und Mitteldeutsches Bibelwerk
Detailliertes Programm erhältlich!

Sa, 17. November 2018, 14 Uhr – 17 Uhr

Die Hymnen der Deutschen Gesänge und Melodien, die die deutschen Stämme prägen – Vortrag und Gespräch

Ort. Franziskanerkloster | 38820 Halberstadt | Franziskanerstr. 2

Durch einen Abriss der deutschen Geschichte von Kaiser Otto bis zur Gegenwart wird sich mit der Denk- und Gefühlswelt der »Deutschen« beschäftigt. Dies wird unterlegt mit Hörbeispielen. Was ist eine Hymne? Warum ist gerade das Lied der Deutschen die Hymne Deutschlands?

Pfarrer Marco Vogler | Polizeiseelsorger, Aschersleben

Sonntag, 18. November 2018, 16 Uhr

Gedenkfeier »Meine Trauer wird dich finden« für alle Verstorbenen unserer Stadt

Ort: Moritzkirche | Halle (Saale)

Ein Angebot der Krankenhausseelsorge im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, dem Hospiz Halle, Elisabeth Mobil und der Offenen Kirche St. Moritz

Leitung: Diakon Reinhard Feuersträter | Krankenhausseelsorger, Halle

Donnerstag, 22. November 2018, 19 Uhr

»Weltende und Neubeginn« Der Erste Weltkrieg und die Rebellion der Kunst – Kunstforum

Ort: Roncalli-Haus | Magdeburg

Präsentation mit Musik

In der Reihe »Kunstforum« werden zum einen Künstler von hohem Rang und ihre Werke vorgestellt, die durch Bibel und Christentum inspiriert wurden. Zum anderen werden die großen europäischen Kulturlandschaften erkundet, wobei insbesondere Kirchen, Klöster und Kathedralen im Mittelpunkt stehen.

Referent: Pfarrer Walter Martin Rehahn, freier Dozent und Autor mit Lehrauftrag für Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, E-Mail: walter-martin.rehahn@theologie.uni-halle.de privat: pascal@rehahn.eu

Fr, 23. November 2018, 17:30 Uhr – Sa, 24. November 2018, 17 Uhr

Immanuel Kant Kritik menschlichen Erkennens – Philosophie-Seminar

Ort: Roncalli-Haus | Magdeburg

Angesichts der zunehmenden Kritik an sogenannten »Fake News«, die auch den schulischen Kontext berühren können, scheint die Frage, was gesicherte Erkenntnis auszeichnet, neu an Bedeutung zu gewinnen.

Als einer der wirkmächtigsten Vertreter der abendländischen Philosophie, der sich mit dem Problem auseinander gesetzt hat, was die Kriterien und Quellen sicherer Erkenntnis sind, gilt Immanuel Kant (1724 –1804). Sein Hauptwerk Kritik der reinen Vernunft kennzeichnet einen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte (Kopernikanische Wende) und den Beginn der modernen Philosophie. Bis heute gilt sein Kategorischer Imperativ als valides ethisches Orientierungsmaß und sein moralischer Gottesbeweis als tragender Grund religiöser Haltung.

Die Fortbildung ist als Lektüreseminar angelegt, diverse Kant-
Literatur wird abschnittweise gemeinsam gelesen. Inhaltliche Klärung und Vertiefung erfolgt in anschließenden Diskussionseinheiten. Ein Reader wird zusammengestellt und kann käuflich erworben werden.

Referent: Prof. Dr. Eberhard Tiefensee | Universität Erfurt
Organisatoren: P. Erben-Grütz | Magdeburg; Dr. R. Grütz | Halle

Adressaten: Lehrkräfte aller Schulformen f. kath. und ev. Religions­unterricht, Ethik, Deutsch, Mathematik und weitere Fächer

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Edith-Stein-Schulstiftung.
Als Lehrerfortbildung anerkannt: WTK-Nr.: 2018-064-44