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Sa, 20. Juni 2020 – So, 30. August 2020

Ausstellung „Das Kriegszerstörte Halle 1945 – 75 Jahre Frieden – Längste Friedensperiode in unserer Region“

Ort: Moritzkirche Halle

Am 8. Mai 2020 jährte sich der 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands von der Herrschaft der Nationalsozialisten und das Ende des 2. Weltkrieges. Mit dem Einzug der Amerikaner in Halle konnte die Saalestadt bereits zwei Wochen zuvor aufatmen. Am 15. April 1945 heulten zum letzten Mal die Sirenen in der Stadt.

In einer Ausstellung in der Moritzkirche erzählen Fotos der zerstörten Stadt Halle aus der Sammlung des halleschen Fotografen Werner Schönfeld von den letzten Tagen des Krieges in Halle.
Nach einem Aufruf in der „Freiheit“ vom 19. April 1948 erinnerten sich zahlreiche Hallenserinnen und Hallenser an die Ereignisse im Frühjahr 1945, die zum Zusammenbruch des Nazi-Regimes in der Stadt führten. Diese im Stadtarchiv Halle liegenden Erlebnisberichte werden zusätzlich zu den Fotos in der Ausstellung gezeigt.
Die im Frühjahr dieses Jahres in der Moritzkirche geplante Ausstellung kann nun bis 30. August 2020 besichtigt werden.

Um die lange Friedenszeit zu feiern und um die große Bedeutung des Friedens hervorzuheben, sind diese Bilder und Erinnerungen jederzeit ein Mahnmal.

Herzlich danken wir dem Stadtarchiv Halle für die Bereitstellung der Erlebnisberichte und weiterer Fotos, Matthias J. Maurer und dem Stadtmuseum Halle für die Bereitstellung von Fotos aus deren Sammlungen sowie dem Halleschen Salinemuseum e. V. für die zusätzlichen Rahmen.

Montag, 6. Juli 2020, 17 Uhr

Verschoben auf 2021 >>> Gespräche unter der Empore und Sommerfest | Erkundungen in der Moritzkirche Die protestantischen Altarbilder des Michael Beyer in der Moritzkirche

Ort: Moritzkirche | Halle

Unter der Orgelempore lagert wenig beachtet ein kleiner Schatz. Es handelt sich um vier großformatige Ölgemälde auf Leinwand, welche die Geburt, Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi sowie das Jüngste Gericht zeigen. Vermutlich hat sie der Maler Michael Beyer 1649 für das spätgotische Altarretabel der Kirche geschaffen. Sie verdeckten die vier vorreformatorischen Tafelbilder der ersten Wandlung des Altars. Vor dem Jahr 1824 wurden sie wieder abgenommen, auf Keilrahmen gespannt und gerahmt. 

Michael Beyer hat 1666 die Kanzel der Marktkirche neu gefasst und war wahrscheinlich auch an der Ausgestaltung des Orgelprospekts der Ulrichskirche (1673 –1675) beteiligt. 

Obwohl die Gemälde keine erstrangige Kunst darstellen, sind sie eines der wenigen bekannten Zeugnisse hallescher Malerei aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. An diesem Abend werden in einzelnen Vorträgen der ursprüngliche und bis heute den Chor der Moritzkirche dominierende Altar und die vier Gemälde sowie die Umstände und Zeit ihrer Entstehung – unmittelbar nach dem Dreißigjährigen Krieg – beleuchtet. 

Im Anschluss an die Veranstaltung lädt der Verein für hallische Stadtgeschichte e. V. zu seinem Sommerfest im schönen Moritzgarten ein.

Referenten:
Dr. Franz Jäger
Dr. Sebastian Schultze
Dr. Andrea Thiele

Musikalische Umrahmung:
Vokalensemble Bleucanto | Halle 

In Kooperation mit dem Verein für hallische Stadtgeschichte e. V.

Dienstag, 7. Juli 2020, 18 Uhr

Abgesagt >>> Sommerfest

Ort: Dachterrasse des Roncalli-Hauses | Magdeburg

Ein gemeinsames Fest von Roncalli-Haus, KEB, Familienbund, Stiftung »netzwerk leben« und Katholischer Akademie.

Samstag, 18. Juli 2020

Verschoben auf 2021 >>> Grasedanz »Auf dem Weg zum Kulturerbe«: Neuwerk (Harz) | Exkursion

Die Tradition des Grasedanzes in Neuwerk ist seit 1887 belegt und zählt heute zum immateriellen Kulturerbe in Sachsen-Anhalt. Hier stehen die Heuernte und das damit verbundene Frauenrecht im Vordergrund.

Leitung:
Dr. Kathrin Pöge-Alder | Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V.

Veranstaltungen und Exkursionen des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e. V. in Kooperation mit der Katholischen Akademie

Informationen und Anmeldung:
Landesheimatbund | Magdeburger Str. 12 | 06112 Halle (Saale)
Tel 0345 - 292 86 10 | E-Mail: info@lhbsa.de

So, 2. August 2020 – So, 9. August 2020

Summer School der Akademie Du musst Dein Ändern leben! | Salzburger Hochschulwochen 2020

Ort: Salzburg

Das ständige Streben nach Veränderung, nach Verbesserung umkreist unseren Alltag. Wir müssen uns gesund ernähren, einen guten ökologischen Fußabdruck haben, auf unseren CO2-Ausstoß achten und uns engagieren. Und während das Außen auf uns einströmt, sehnen wir uns immer mehr nach dem Ausbruch aus der Eintönigkeit. 

Die Salzburger Hochschulwoche wurde 1931 als internationale und interdisziplinäre Sommeruniversität gegründet. 2020 werden Theologie und andere Wissenschaften den Fragen der Veränderung nachgehen. Internationale Referent*innen werden entsprechend ihres Fachgebiets Antworten auf den Transformationsdruck geben, den nicht nur wir, sondern auch demokratische Institutionen, Bildungseinrichtungen, die Europäische Union oder die Kirche spüren. Begleitet werden die Hochschulwochen von den berühmten Festspielen, dem besonderen Charme und Flair Salzburgs sowie leckerem Essen. 

Die Worte Rilkes: Du musst dein Leben ändern! sollten wir dabei ganz neu betrachten, die Veränderung ist schon in uns, wir müssen sie nur leben.

Kosten (inkl. Anreise und Übernachtung)
150,– EUR für Studierende unter 30 Jahren; sonst 395,– EUR

Weitere Informationen und Anmeldung (ab April 2020) unter
www.ka-dd.de/shw2020

Sa, 12. September 2020, 10 Uhr – So, 13. September 2020, 16 Uhr

Akademikertag – Die Jesuitenmission in China – Impulse für unsere Gemeinden heute“

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

Auf dem diesjährigen Akademikertag schauen wir nach China. Dort waren nach einer erfolgreichen Missionstätigkeit der Jesuiten im 17. Jahrhundert blühende Gemeinden entstanden. Dann aber kam die Zeit, in der die Missionare das Land verlassen und die Gemeinden ohne Priester weiterleben mussten.
Vor ähnliche Herausforderungen sind auch unsere Gemeinden gestellt, in denen zunehmend Priester fehlen.
Unser diesjähriger Referent Dr. Jürgen Wolff hat längere Zeit in China gelebt und in seiner Promotionsarbeit das kirchliche Leben der Gemeinden mit sehr wenigen Priestern untersucht. Wir hoffen, daraus Impulse für das kirchliche Leben in unserem Bistum zu erhalten.

Referent:
Dr. Jürgen Wolff | Bistum Magdeburg 

Vorprogramm am Sonnabend:
10:00 Uhr: Besichtigung des Dommuseums Ottonianum mit Pfarrer Peter Zülicke, Ttreffpunkt am Westportal des Magdeburger Doms

Nachprogramm am Sonntag:
14 Uhr: Besichtigung der Festung Mark, Hohepfortewall 1, 3904 Magdeburg

Tagungsgebühr: 10 Euro

Detailliertes Programm sowie Informationen zu Kosten für Übernachtung und Verpflegung sind erhältlich.

Anmeldung bis 15.7.2020:
L. Hallermann, E-Mail: l.hallermann@t-online.de, Tel: Mobil: 0175-24 30 365

Mittwoch, 9. Dezember 2020

Magdeburger Ökumenisches Neujahrsgespräch

Kooperation mit der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e. V. | Wittenberg