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Freitag, 22. Januar 2021

Tagung digital | Voll(e) Macht. Kirchliche Synodalität im 21. Jahrhundert

digitale Veranstaltung

Vor 50 Jahren fand die Synode des Bistums Dresden-Meißen ihr Ende. Mit ihren Ideen, Debatten und Beschlüssen wurde sie nicht nur zum Impulsgeber der sich anschließenden Pastoralsynode der DDR, sondern auch für eine neue Verortung des Katholizismus in einer modernen Gesellschaft wegweisend, die zugleich von Willkür und Atheismus geprägt war. Erregten die Beschlüsse der »Meißner Synode« einerseits über die DDR hinaus Aufsehen, weckten sie zugleich den Widerstand und wurden in der Umsetzung spürbar ausgebremst. Ein Schicksal von Synoden in der Katholischen Kirche? Der »Synodale Weg« will das Gegenteil beweisen. Wenn das Bistum Dresden-Meißen im Jahr 2021 das 100. Jubiläum der Wiedererrichtung als Diözese feiert, lohnt sich der Blick auf bisherige Erfahrungen, um Synodalität weltweit und auch auf mitteldeutsch neu zu buchstabieren. Die Fortbildung lädt zur Verständigung darüber ein, wie künftig Synodalität kirchliche Entscheidungsprozesse gestalten kann, was wir von anderen Konfessionen lernen können, welches Kirchenbild dahinter steht und welche Möglichkeiten der aktuelle rechtliche Rahmen über nationale Grenzen hinweg bietet. Denn die derzeitigen Prozesse zeigen, dass eine neue Balance von Macht und Vollmacht ansteht.

Die Fortbildung (WTK 2021- 064 - 22) bietet Lehrkräften verschiedene thematische Vorträge von renommierten Referent/innen und die Austauschmöglichkeit der Teilnehmer/innen untereinander in diversen Workshops.

Referenten:
Prof. Dr. Norbert Lammert | Bundestagspräsident a. D., Berlin
Prof. Dr. Franz Xaver Bischof | LMU München
Prof. Dr. Sabine Demel | Universität Regensburg
Prof. Dr. Andreas Krebs | ALT‑KATHOLISCHES SEMINAR der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Ilse Junkermann | Landesbischöfin a. D., Leipzig
Dipl. theol. Georgios Vlantis M. Th. | Vorsitzender der AcK Bayern, München
Martina Breyer | Vorsitzende des Katholikenrats im Bistum Dresden-Meißen
Gregor Giele | Propst von Leipzig
Joachim Frank | DuMont-Chefkorrespondent und Mitglied der Chefredaktion des „Kölner Stadt-Anzeiger“

Teilnahmegebühr: 10 € 

Anmeldung und Programm zum Thementag unter:
www.katholische-akademie-dresden.de/volle-macht

Kooperation der Katholischen Akademien von Dresden-Meißen, Erfurt und Magdeburg mit dem Theologischen Forschungskolleg der Universität Erfurt und der Edith-Stein-Schulstiftung Magdeburg.

Mi, 27. Januar 2021 – Mi, 31. März 2021

Ausstellung Das kriegszerstörte Halle 1945 – Fotos aus der Sammlung von Werner Schönfeld

Ort: Gedenkstätte ROTER OCHSE | Halle

Kooperation mit der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale).

Mo, 1. Februar 2021, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

Kulturforum | Nüchterne Schönheit: Adolf Senffs (1785 –1863) Weg vom Madonnenmaler zum Realisten

Ort: forum hallense

Dr. Albrecht Pohlmann | Referatsleiter Restaurierung und Museumstechnik der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt am Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

Mittwoch, 3. Februar 2021, 19:30 Uhr

Magdeburger Ringvorlesung | »Die goldenen 20er« – Überblick über eine Epoche

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

Eröffnung der Ringvorlesung
Thomas Krüger | Präsident der Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn

»Die goldenen 20er« – Überblick über eine Epoche
Dr. Birte Förster | Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie, Universität Bielefeld

 

MAGDEBURGER RINGVORLESUNG
Zwischen Krise und Aufbruch | Die 20er Jahre

Die goldenen Zwanziger des 20. Jahrhunderts sind geprägt von einem gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Hochkonjunkturphase zwischen dem Ersten Weltkrieg und der Weltwirtschaftskrise von 1929 brachten auch in Kunst, Kultur und Wissenschaft eine ungewöhnliche Blüte. Viele bahnbrechende Errungenschaften fallen in diese Zeit. Die Magdeburger Ringvorlesung 2021 spürt einige dieser Blüten und besonderen Errungenschaften auf und fragt nach Vergleichbarem oder exemplarischen Phänomenen für die 20er Jahre des 21. Jahrhunderts.

Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt und dem Roncalli-Haus Magdeburg.

Leitung: 
Christoph Maier | Evangelische Akademie, Wittenberg
Dr. Reinhard Grütz | Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
Georg Halfter | Roncalli-Haus e. V., Magdeburg
Wolfgang Höffken | Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Sachsen-Anhalt, Magdeburg

Dienstag, 16. Februar 2021, 19 Uhr

Ringvorlesung  | Ehe in Islam und Christentum – Schlaglichter auf aktuelle Debatten

Ort: Franckesche Stiftungen, Haus 26, Englischer Saal | Halle

Der katholische Theologe Lukas Wiesenhütter gibt einen Einblick in die theologische und religiöse Bedeutung und den Stellenwert von Ehe und Partnerschaft in islamischer und christlicher Perspektive. Insbesondere geht es dabei um den Wert, den die jeweiligen Glaubensgemeinschaften der Ehe beimessen und ob Ehen über Religionsgrenzen hinweg erwünscht sind. Sowohl innerreligiöse Debatten über Ehe und Partnerschaft als auch Herausforderungen einer pluralen und säkularen Gesellschaft sollen dabei in den Blick kommen.

Lukas Wiesenhütter | Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Katholische Theologie der Universität Paderborn 

 

Ringvorlesung 
Die Welt des Islam. Gestern und heute.

Eine Veranstaltungsreihe der Katholischen Akademie und des Mittel­deutschen Bibelwerks / Canstein Bibelzentrum

Religion ist wieder Gegenstand heißer politischer Debatten in Deutschland. Sie ist es vor allem in Gestalt des Islam. Er ruft in Teilen unserer Gesellschaft Unsicherheit, Ängste, ja auch Ablehnung hervor. Im Rahmen dieser Ringvorlesung sollen grundlegende Kenntnisse über den Islam vermittelt, sowie theologische, historische und sozialwissenschaftliche Zusammenhänge erschlossen werden.

Mittwoch, 24. Februar 2021, 19:30 Uhr

KULINARIUM | Vortrag: Magdeburger Gesichter. Porträts des 19. Jahrhunderts

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

Magdeburger Gesichter. Porträts des 19. Jahrhunderts

Die Sonderausstellung »Magdeburger Gesichter. Porträts des 19. Jahrhunderts« ist vom 30. Oktober 2020 bis zum 11. April 2021 zu sehen. Die Veranstaltung dazu ist auf zwei Tage aufgeteilt. Aufbauend auf einem Vortrag, der eine Auswahl von Porträts der Würdenträger Magdeburgs vorstellt, ermöglicht eine Führung durch die Sonderausstellung eine vertiefte Beschäftigung mit der Thematik.

Dr. Karin Kanter | Grafiksammlung im Kulturhistorischen Museum Magdeburg
Sabine Liebscher | Kunstsammlung im Kulturhistorischen Museums Magdeburg

Beide Wissenschaftlerinnen kuratieren gemeinsam die Sonderausstellung »Magdeburger Gesichter. Porträts des 19. Jahrhunderts«.

 

KULINARIUM 

In der Veranstaltungsreihe »Kulinarium« sollen Themen anhand ausgewählter Ausstellungen im Kulturhistorischen Museum präsentiert werden. Vortrag und Gespräch bei einem kleinen, thematisch inspirierten Imbiss wechseln einander ab.

Sa, 27. Februar 2021, 14 Uhr – 17 Uhr

Gandhi, King und wir? – Beispiele gewaltfreien Handelns

Ort: Franziskanerkloster | Halberstadt

Sind Menschen wie Mahatma Gandhi oder Martin Luther King, die konsequent auf gewaltfreies Handeln setzen, Visionäre oder Träumer? Kann man mit den Methoden des gewaltfreien Widerstandes Frieden schaffen? Beispiele von großen und kleineren gewaltfreien Aktionen und Kampagnen helfen uns, diese Fragen zu beantworten.

Christine Böckmann | Bildungsreferentin, Miteinander e. V. Magdeburg

Samstag, 27. Februar 2021, 15 Uhr

KULINARIUM | Führung: Magdeburger Gesichter. Porträts des 19. Jahrhunderts

Ort: Kulturhistorisches Museum, Magdeburg

Magdeburger Gesichter. Porträts des 19. Jahrhunderts

Die Sonderausstellung »Magdeburger Gesichter. Porträts des 19. Jahrhunderts« ist vom 30. Oktober 2020 bis zum 11. April 2021 zu sehen. Die Veranstaltung dazu ist auf zwei Tage aufgeteilt. Aufbauend auf einem Vortrag, der eine Auswahl von Porträts der Würdenträger Magdeburgs vorstellt, ermöglicht eine Führung durch die Sonderausstellung eine vertiefte Beschäftigung mit der Thematik.

Dr. Karin Kanter | Grafiksammlung im Kulturhistorischen Museum Magdeburg
Sabine Liebscher | Kunstsammlung im Kulturhistorischen Museums Magdeburg

Beide Wissenschaftlerinnen kuratieren gemeinsam die Sonderausstellung »Magdeburger Gesichter. Porträts des 19. Jahrhunderts«.

 

KULINARIUM 

In der Veranstaltungsreihe »Kulinarium« sollen Themen anhand ausgewählter Ausstellungen im Kulturhistorischen Museum präsentiert werden. Vortrag und Gespräch bei einem kleinen, thematisch inspirierten Imbiss wechseln einander ab.

Sonntag, 28. Februar 2021, 15 Uhr

Eröffnung der Ausstellung | Maria – herausfordernde Betrachtungen

Ort: Moritzkirche Halle

Marien-Bilder der Leipziger Künstlerin Doris Baum

Die Künstlerin Doris Baum bringt in ihren Marienbildern ihre spirituelle Suche als moderne, emanzipierte Frau zum Ausdruck. In ihren Arbeiten spiegelt sich ihr Interesse für die alten Meister der Kunst wider. Zugleich ist sie bestrebt, den Figuren im Bild einen individuellen, persönlichen Ausdruck zu geben. Ihre, zum Teil großformatigen, Mariendarstellungen sind herausgelöst aus ihrem bekannten Rahmen in einen neuen, zeitübergreifenden, augenzwinkernd gesellschaftskritischen und persönlichen Kontext gesetzt. Oft blickt Maria frontal aus dem Bild und fängt den Blick der Betrachterinnen und Betrachter ein und wirft Fragen auf, für die jede und jeder seine eigene Antwort finden darf. 

Die Künstlerin versteht ihre zeitgenössische Kunst als Möglichkeit, in einen Dialog mit der Theologie zu treten.

Doris Baum studierte Freie Malerei bei Johannes Grützke an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und wurde 2002 zur Meisterschülerin ernannt. Sie lebt und arbeitet seit 2017 in Leipzig.

www.doris-baum.de

Mo, 1. März 2021 – Fr, 30. April 2021

Ausstellung | Maria – herausfordernde Betrachtungen

Ort: Moritzkirche Halle

Marien-Bilder der Leipziger Künstlerin Doris Baum

Die Künstlerin Doris Baum bringt in ihren Marienbildern ihre spirituelle Suche als moderne, emanzipierte Frau zum Ausdruck. In ihren Arbeiten spiegelt sich ihr Interesse für die alten Meister der Kunst wider. Zugleich ist sie bestrebt, den Figuren im Bild einen individuellen, persönlichen Ausdruck zu geben. Ihre, zum Teil großformatigen, Mariendarstellungen sind herausgelöst aus ihrem bekannten Rahmen in einen neuen, zeitübergreifenden, augenzwinkernd gesellschaftskritischen und persönlichen Kontext gesetzt. Oft blickt Maria frontal aus dem Bild und fängt den Blick der Betrachterinnen und Betrachter ein und wirft Fragen auf, für die jede und jeder seine eigene Antwort finden darf.
Die Künstlerin versteht ihre zeitgenössische Kunst als Möglichkeit, in einen Dialog mit der Theologie zu treten.

Doris Baum studierte Freie Malerei bei Johannes Grützke an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und wurde 2002 zur Meisterschülerin ernannt. Sie lebt und arbeitet seit 2017 in Leipzig.

www.doris-baum.de

 

Sonntag, 28. Februar 2021 | 15 Uhr
Eröffnung der Ausstellung

Dienstag, 30. März 2021 | 17 Uhr
Midissage: Marias Kleider und mehr