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Donnerstag, 22. April 2021, 19 Uhr

Vortrag und Podiumsdiskussion | Warum der Antisemitismus uns alle bedroht.

Ort: Online

Nach jüdischer Überlieferung begründete Sem, Sohn Noahs, die Tradition der »semitischen« Schriftreligion, aus der u.a. das Judentum und Christentum sowie der Islam entstanden. Gegen diese weltverändernde Kraft der Schriftreligionen stemmten sich Gegenmythen, die den Zusammenhalt, die Bildungserfolge sowie den Kinderreichtum von Juden und anderen Semiten als bedrohliche Verschwörungen deuteten. Durch das Aufkommen von Medien wie Buchdruck, Radio, Film, Internet und Social Media entfaltet dieser Antisemitismus eine enorme Gegenbewegung, die imstande ist, die Grundlagen der Zivilisation zu erschüttern.

Michael Blume legt in seinem Vortrag dar, wie die Wechselwirkung aus Medien, Mythen und Demografie die menschliche Geschichte der letzten Jahrtausende prägte. Ferner wird der Kampf zwischen dem buchorientierten Semitismus und dem digital neu beflügelten Antisemitismus die kommenden Jahrzehnte bestimmen. Einige demokratische Rechtsstaaten sind bereits zu populistischen Autokratien zurückgefallen. Das mediale Ringen um die Zukunft der Menschheit und die Rolle der Religionen darin hat damit gerade erst begonnen.

Referent:
Dr. Michael Blume | Beauftragter gegen Antisemitismus der Landesregierung Baden-Württemberg

Im Podium:
Dr. Wolfgang Schneiß | Ansprechpartner für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt und gegen Antisemitismus

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Mitteldeutschen Bibelwerk / Canstein Bibelzentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Sachsen-Anhalt. 

Information/Anmeldung: info@katholische-akademie-magdeburg.de

Fr, 23. April 2021 – Sa, 24. April 2021

Barcamp »Kirche Online«

Nerds und Neugierige, Digitalpioniere und Vorsichtige, Haupt- und Ehrenamtliche, Programmiererinnen und Datenschützer…

 

…werden Teilgeberinnen und Teilgeber!

Kann ich Social Media sinnvoll missionarisch nutzen? Darf ich die Fotos aus dem Familiengottesdienst im Internet posten? Wie mache ich mit dem Smartphone gute Videos? Sind Social Media Guidelines sinnvoll? Und wie ist das mit der Datensicherheit?

Fragen über Fragen. Bringen Sie die Antworten mit, die Sie bereits gefunden haben und wir teilen Wissen, Zeit, Gemeinschaft und Tweets (#bckirche) miteinander. Zu Beginn eines Barcamps entsteht durch die mitgebrachten Themen und Fragen aller Anwesenden das Veranstaltungsprogramm. In zahlreichen Arbeits- und Diskursphasen werden Fragestellungen beantwortet, Impulse zusammengetragen und Konzepte vorgestellt. Jede Person darf gleichberechtigt Themen vorschlagen und mitdiskutieren.

Das Barcamp Kirche Online-Ost dokumentiert die Perspektiven einer digitalen Kirche für ehren- und hauptamtlichen Tätigkeiten, ähnlich dem Barcamp Kirche Online-West.

Barcamp – was ist das?

Ein Barcamp (häufig auch BarCamp, Unkonferenz, Ad-hoc-Nicht-Konferenz) ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion, können teilweise aber auch bereits am Ende der Veranstaltung konkrete Ergebnisse vorweisen.

Barcamp-Etikette

  • Jeder bringt sein eigenes Wissen ein
  • Jeder darf sein Gegenüber während des Barcamps mit „du“ ansprechen
  • auch Menschen, die zum ersten Mal auf einem Barcamp sind, können bereits eine Session halten
  • Wenn ein Thema doch nicht so interessant ist wie gedacht, darf man den Raum leise verlassen, ohne dass der Sessionleiter das persönlich nimmt
  • Sessionleiter bekommen einen Applaus am Ende
  • Handy, Tablets, Laptops,… Alles völlig normal in einer Session, schließlich will man doch der Außenwelt zeigen, was man gerade tolles lernt/tut/diskutiert
  • Barcamps leben von der Kommunikation innerhalb und außerhalb des Camps.
  • In sozialen Netzwerken werden die Hashtags #bckirche benutzt.
  • Die Sessions werden durch die Teilnehmenden eigenverantwortlich kollaborativ in den entsprechenden Etherpads dokumentiert.
  • Respektvolles Miteinander bei der Sessionplanung, den Sessions und zwischendurch ist selbstverständlich

Weitere Informationen und Anmeldung: www.evlks.de/bckirche
#bckirche

Samstag, 24. April 2021

verschoben >>> Exkursion Goldbergbau im Harz

Eine Wanderung führt in das ehemalige Bergbaurevier im Tal der Wiebeck. Alte Abbaustellen sowie die Halde des Goldschachtes können entdeckt, eine Probe zur Erinnerung mitgenommen werden. 

Veranstaltungen des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e. V.

Anmeldung und detaillierte Informationen
Landesheimatbund e. V. | Magdeburger Straße 12, 06112 Halle (Saale)
Tel 0345 - 29 286 10, info@lhbsa.de

Donnerstag, 29. April 2021, 18 Uhr

Gottesdienst und Gespräch | Tag der Diakonin

Ort: online

Dass Frauen zu Diakoninnen geweiht werden dürfen, dafür macht sich die kfd bereits seit Jahrzehnten stark. Der Tag der Diakonin stellt dieses Anliegen in den Mittelpunkt. Er wird seit 1998 immer am 29. April – dem Festtag der Hl. Katharina von Siena – begangen.

Dieses Jahr bieten wir keine eigene Veranstaltung an.

Wir laden Sie herzlich ein an der Zentralveranstaltung teilzunehmen. Die Veranstaltung steht unter dem Titel: GERECHT leben und handeln ist christlicher Auftrag – gerecht leben und handeln ist christlicher Anspruch  Alle Informationen dazu und den Zugangslink zur Teilnahme finden Sie hier

Fr, 30. April 2021, 18 Uhr – So, 2. Mai 2021, 13 Uhr

Verschoben >>> Philosophie-Seminar | Dostojewskis conversio – Sinneswandel und seine literarische Darstellung in Die Brüder Karamasov

Auf Grund der aktuellen Lage im Bezug auf die Corona-Pandemie wird diese Veranstaltung verschoben.
Wir informieren zu gegebener Zeit und danken für Ihr Verständnis.

 

Ort: Konrad-Martin-Haus, Bad Kösen

Fjodor M. Dostojewski gehört zweifellos zu einem der bedeutendsten Autoren russischer Literatur, dessen literarisch-philosophische Werke die Epoche des Realismus und darüber hinaus ganz Europa geprägt haben. Die schrecklichen Erfahrungen des Autors während seiner Scheinhinrichtung und Inhaftierung in Sibirien prägen und verändern nachhaltig sein literarisches Schaffen ab den 1860er Jahren. Beginnend mit dem ersten Werk nach seiner Inhaftierung, den Aufzeichnungen aus dem Totenhaus, bis hin zu Die Brüder Karamasov erscheint daher als eines der zentralen Themen des Autors die Umkehr bzw. conversio, die Bekehrung zum Glauben. Die Zirkularität von Konversionserzählungen sowie die retrospektive Betrachtung der Bekehrung der Protagonisten bei Dostojewski knüpfen zudem an Augustinus’ Bekenntnisse als Paradigma aller Konversionserzählungen an.
In gemeinsamer Lektüre werden sowohl ein für den Unterricht anwendungsbezogener Überblick über Dostojewskis Werke gegeben wie auch eine gezielte Hinführung zum theologischen Gehalt des Großinquisitors in den Brüdern Karamasov. Im Fokus soll dabei Die Brüder Karamasov mit seiner spannenden Erzählweise stehen, welche die Geschichte der Familie Karamasov vom Mord bis hin zum Gerichtsprozess als einen Verfall gesellschaftlicher Sitten zeigt.

Referent:
Dr. Sebastian Kornmesser | ehem. Dozent an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. 

Neben verschiedenen Aufsätzen zu Dostojewski veröffentlichte er 2018 seine Doktorarbeit zum Thema »Aspekte des Rechts bei Dostoevskij. Zwischen Justizreform und religiös-philosophischen Rechtstraditionen«.

In Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, dem Katholischen Forum im Lande Thüringen und der Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg.

Detailliertes Programm erhältlich.

Dieses Seminar ist vom Land Sachsen-Anhalt als Lehrerfortbildung anerkannt (WTK-Nr. 2021- 064 - 20).

Anmeldung erforderlich unter: info@katholische-akademie-magdeburg.de

Mo, 3. Mai 2021 – So, 27. Juni 2021

Ausstellung | Maria – herausfordernde Betrachtungen

Ort: Moritzkirche Halle

Marien-Bilder der Leipziger Künstlerin Doris Baum

Die Künstlerin Doris Baum bringt in ihren Marienbildern ihre spirituelle Suche als moderne, emanzipierte Frau zum Ausdruck. In ihren Arbeiten spiegelt sich ihr Interesse für die alten Meister der Kunst wider. Zugleich ist sie bestrebt, den Figuren im Bild einen individuellen, persönlichen Ausdruck zu geben. Ihre, zum Teil großformatigen, Mariendarstellungen sind herausgelöst aus ihrem bekannten Rahmen in einen neuen, zeitübergreifenden, augenzwinkernd gesellschaftskritischen und persönlichen Kontext gesetzt. Oft blickt Maria frontal aus dem Bild und fängt den Blick der Betrachterinnen und Betrachter ein und wirft Fragen auf, für die jede und jeder seine eigene Antwort finden darf.
Die Künstlerin versteht ihre zeitgenössische Kunst als Möglichkeit, in einen Dialog mit der Theologie zu treten.

Doris Baum studierte Freie Malerei bei Johannes Grützke an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und wurde 2002 zur Meisterschülerin ernannt. Sie lebt und arbeitet seit 2017 in Leipzig.

www.doris-baum.de

 

 

Mo, 3. Mai 2021, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

Verschoben>>> Kulturforum | Gefunden – Kirchliches Kunstgut – Entdeckungen | Fundstücke in Kirchen in Naumburg und Umgebung

Ort: forum hallense

Albert Schorr | Pfarrer i.R. in Naumburg

Mo, 3. Mai 2021, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

NEUER TERMIN Kulturforum | Heilige Frauen in der Spätantike – von Wüstenmüttern und geweihten Diakoninnen

Frauen waren in den ersten Jahrhunderten, der Zeit der Verbreitung des Christentums sehr wichtig. Sie brachten Geld, Wissen, Beziehungen und all ihre Charismen ein, gewannen aber oft auch Unabhängigkeit durch die Entscheidung für ein eheloses Leben. Ihre Bedeutung in der ausgehenden Antike (3.-5. Jh.) wird an ausgewählten Beispielen erläutert.

Ort: ZOOM

Link: https://eu01web.zoom.us/j/65994989806?pwd=b2Z1ZHpodDRPa09RcHpPb2RGNTNPUT09

Claudia Rimestad | Theologin und Gemeindereferentin, Weimar

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit dem kfd Diözesanverband Magdeburg durchgeführt.

Dienstag, 11. Mai 2021, 18 Uhr

Festhochamt, sinfonische Messe oder überkonfessionelles Bekenntnis?

Ort: online

Über Beethovens Missa solemnis und ihre Rezeptionsgeschichte
Beethovens Missa solemnis gilt seit ihrer Entstehung als gleichermaßen bewundertes wie umstrittenes Ausnahmewerk, für dessen Verständnis weder allgemeine Gattungsmerkmale noch das übrige Schaffen des Komponisten einen hinreichenden Ausgangspunkt bieten. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bestimmten Vorstellungen von einer Säkularisierung der Gattung und Erklärungen als persönliches Bekenntnis des Komponisten die wissenschaftliche Diskussion wie auch die populäre Literatur. Bei näherem Hinsehen erweist sich die Vorstellung, die Missa solemnis sei von Anfang an für den Konzertsaal vorgesehen gewesen, als Ergebnis einer bestimmten Rezeptionstradition, während die verstreuten Aussagen des Komponisten eine solche Schlussfolgerung keinesfalls nahelegen.
Die Befragung der Rezeptionsgeschichte führt deshalb zu einer neuen Grundlage für die weitere Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Werk. 

18 Uhr: Einführung in das Werk
Dr. Christine Klein | Institut für Musik, MLU Halle-Wittenberg

19 Uhr: Vortrag
Prof. Dr. Gerhard Poppe | Musikwissenschaftler, Dresden

Kooperation mit dem Institut für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Samstag, 15. Mai 2021

verschoben >>> Exkursion »Waldlandschaft«

Auf der Exkursion werden einige Formen der Waldnutzungen, wie z. B. Holznutzung, Jagd, Bauernwald usw. vorgestellt und zukünf­tige Kulturlandschaftsentwicklungen diskutiert.

Leitung: Prof. Dr. Bernd Reuter | Halle

Veranstaltungen des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e. V.

Anmeldung und detaillierte Informationen
Landesheimatbund e. V. | Magdeburger Straße 12, 06112 Halle (Saale)
Tel 0345 - 29 286 10, info@lhbsa.de