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Do, 12. Mai 2022 – Di, 7. Juni 2022

Ausstellung | Junia – die wiederentdeckte Apostelin

Moritzkirche Halle

Öffnungszeiten Moritzkirche:
dienstags bis donnerstags 11 – 12 Uhr | dienstags bis freitags 15 – 17 Uhr
samstags 16 – 17 Uhr | sonntags 15 – 16 Uhr | und nach Vereinbarung unter:
Tel 0345 29 000 87 | info@katholische-akademie-magdeburg.de
Der Eintritt ist frei.

Junia – die wiederentdeckte Apostelin

Junia war in der frühen Kirche eine Apostelin, die schon Paulus in seinem Römerbrief (Röm 16,7) erwähnte. Doch aus der Frau Junia wurde im 13./14. Jahrhundert der Mann Junias und die Apostelin Junia wurde über Jahrhunderte unsichtbar. Erst 2016 mit der neuen Einheitsübersetzung der Bibel änderte sich das und aus dem vermeintlichen Apostel Junias wurde wieder die Apostelin Junia.

Die Leipziger Künstlerin und kfd-Frau Angelika Pohler hat der Apostelin ein Gesicht gegeben. Einige dieser Werke sind über den Junia-Tag am 17. Mai in der Moritzkirche zu sehen.

Angelika Pohler| Grafikerin und Künstlerin, Leipzig

 

Mo, 16. Mai | 19.00 Uhr

Gottesdienst im Rahmen des bundesweiten Predigerinnentages der kfd

Predigerin: Annette Thaut | stellvertretende Sprecherin im kfd-Diözesanverband Magdeburg, Köthen

Zelebrant: Propst Reinhard Hentschel | Halle

Anschließend besteht die Möglichkeit zu Begegnung und Gespräch im Moritzgarten.

 

Kooperation mit dem kfd-Diözesanverband Magdeburg

So, 27. März 2022, 17 Uhr – Mo, 6. Juni 2022

Ausstellung | »Der auferstandene Christus« – Ein restaurierter Schatz aus der Renaissancezeit

Moritzkirche Halle

Öffnungszeiten Moritzkirche:
dienstags bis donnerstags 11 – 12 Uhr | dienstags bis freitags 15 – 17 Uhr
samstags 16 – 17 Uhr | sonntags 15 – 16 Uhr | und nach Vereinbarung unter:
Tel 0345 29 000 87 | info@katholische-akademie-magdeburg.de
Der Eintritt ist frei.

»Der auferstandene Christus« – Ein restaurierter Schatz aus der Renaissancezeit
Vor einer hügeligen Landschaft mit Ausblick auf eine am Fluss gelegene Stadt steht im Bildmittelpunkt der eben seinem Grab entstiegene Christus mit Kreuzfahne in der linken Hand und segnender Geste. Am linken Bildrand wendet sich ein Bischof als Stifterfigur dem Bildgeschehen zu.
Viele Jahre hing das Leinwandgemälde im Büro des Bischofs und war nur wenigen Besuchern zugänglich. Von Oktober 2018 bis Juni 2021 wurde das Bild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden naturwissenschaftlich untersucht, konserviert und restauriert. Betreut wurde das Projekt von Prof. Dr. Ursula Haller und Prof. Ivo Mohrmann (Fachklasse für Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Malerei auf mobilen Bildträgern).
Ursprünglich handelt es sich bei dem Leinwandgemälde um eine Holztafel, die um 1500 entstanden ist. Die Tafel wurde in den letzten vierhundert Jahren insgesamt dreimal überarbeitet. Vermutlich schon im 16./17. Jahrhundert erfolgte eine erste Übermalung, um das Gemälde dem Geschmack der Zeit anzupassen. Die sehr heikle Übertragung der Holztafel auf Leinwand wurde schließlich im 19. Jahrhundert vorgenommen.
Nun wird das durch die jungen Restauratorinnen gereinigte und retuschierte Gemälde in der Moritzkirche für einen kurzen Zeitraum präsentiert, bevor es dauerhaft im Kulturhistorischen Museum Magdeburg für die Öffentlichkeit erlebbar sein soll.

Eine Kooperation des Bistums Magdeburg, der Katholischen Akademie des Bistums
Magdeburg und der Katholischen Pfarrei St. Mauritius und St. Elisabeth, Halle

Broschüre zur Gemälderestaurierung als PDF

Dienstag, 31. Mai 2022, 19 Uhr

»Zur Heimat erkor ich mir die Liebe«

Ort: Moritzkirche Halle

Das literarisch-musikalische Programm erzählt von der Ruhe- und Heimatlosigkeit jüdischer Künstlerinnen und Künstler, aber auch von großer Liebe, von Angst und Glück.
Die Schauspielerin Sibylle Kuhne spricht Gedichte u.a. von Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko und Itzik Manger. Sie lässt Biografisches einfließen und erschließt uns so eine Welt innerer Verbundenheit.

Sehr bewegend spiegelt das Programm die Situation von heute in den Texten von damals.

Die russische Pianistin Svetlana Meskhi und die ukrainische Geigerin Svitlana Yudelevych spielen russische, ukrainische und jiddische Musik.

„Ich glaube an die Kraft des Wortes, der Musik, der völkerverbindenden Kunst und der Liebe.“ (Sibylle Kuhne)

Textauswahl, Rezitation:        Sibylle Kuhne – Schauspielerin
Musikalische Begleitung:       Svetlana Meskhi – Klavier, Svitlana Yudelevych –Violine

Der Eintritt ist frei.
Es wird um Spenden zu Gunsten des Projektes „Kunsttherapie für traumatisierte ukrainische Frauen und Kinder“ beim Caritas Regionalverband Halle e.V. gebeten. In Kleingruppen arbeiten eine Kunsttherapeutin gemeinsam mit einer Psychologin daran, die traumatischen Ereignisse des Krieges und der Flucht zu be- und verarbeiten. Wir würden uns freuen, wenn Sie das Projekt unterstützen. Vielen Dank.

Eine Kooperation der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg und des Caritas Regionalverband Halle e.V

Sonntag, 5. Juni 2022, 19 Uhr

Abschlussandacht | Ausstellung »Der auferstandene Christus«

Ort: Moritzkirche Halle

Abschlussandacht
Propst Reinhard Hentschel | Katholische Pfarrei St. Mauritius und St. Elisabeth, Halle

»Der auferstandene Christus« – Ein restaurierter Schatz aus der Renaissancezeit
Vor einer hügeligen Landschaft mit Ausblick auf eine am Fluss gelegene Stadt steht im Bildmittelpunkt der eben seinem Grab entstiegene Christus mit Kreuzfahne in der linken Hand und segnender Geste. Am linken Bildrand wendet sich ein Bischof als Stifterfigur dem Bildgeschehen zu.
Viele Jahre hing das Leinwandgemälde im Büro des Bischofs und war nur wenigen Besuchern zugänglich. Von Oktober 2018 bis Juni 2021 wurde das Bild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden naturwissenschaftlich untersucht, konserviert und restauriert. Betreut wurde das Projekt von Prof. Dr. Ursula Haller und Prof. Ivo Mohrmann (Fachklasse für Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Malerei auf mobilen Bildträgern).
Ursprünglich handelt es sich bei dem Leinwandgemälde um eine Holztafel, die um 1500 entstanden ist. Die Tafel wurde in den letzten vierhundert Jahren insgesamt dreimal überarbeitet. Vermutlich schon im 16./17. Jahrhundert erfolgte eine erste Übermalung, um das Gemälde dem Geschmack der Zeit anzupassen. Die sehr heikle Übertragung der Holztafel auf Leinwand wurde schließlich im 19. Jahrhundert vorgenommen.
Nun wird das durch die jungen Restauratorinnen gereinigte und retuschierte Gemälde in der Moritzkirche für einen kurzen Zeitraum präsentiert, bevor es dauerhaft im Kulturhistorischen Museum Magdeburg für die Öffentlichkeit erlebbar sein soll.

Dienstag, 7. Juni 2022, 18 Uhr

Gespräch unter der Empore | Nüchterne Schönheit: Adolf Senffs (1785–1863). Weg vom Madonnenmaler zum Realisten

Ort: forum hallense

Carl Adolf Senff wurde 1785 im Pfarrhaus an der halleschen Moritzkirche geboren und starb 1863 in Ostrau. Er besuchte das Gymnasium der Franckeschen Stiftungen und studierte Theologie in Halle. Zweiunddreißig Jahre lang weilte Senff in Rom, wo er sich den Ruf eines bedeutenden Portrait- und Stillebenmalers erwarb. Unverwechselbares Kennzeichen seiner Kunst sind seine Blumen- und Früchtestudien: »Sie machen Freude; ihre Farben und Formen scheinen unmittelbar aus der Natur zu entstammen und erstaunen uns mit ihrer fast greifbaren Gegenwart.« (Albrecht Pohlmann).

Dr. Albrecht Pohlmann | Referatsleiter Restaurierung und Museumstechnik der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

Fr, 10. Juni 2022, 17:30 Uhr – So, 24. Juli 2022

Ausstellung | Stille Formen – Meditative Skulpturen

Moritzkirche Halle

Anhand von außergewöhnlichen Mangroven-Skulpturen und deren künstlerische Gestaltung erfolgt eine meditative Naturbe- trachtung, die zu einer Selbst-Versenkung führt. Dabei gelangen wir über die Abstraktion der gegenständlichen Naturformen zum Kern und Wesen der ursprünglichen organischen Gebilde aus einem Lebensraum zwischen Land und Meer.
Die spätgotische Hallenkirche als besonderer Ausstellungsraum verbindet die Betrachter:innen mit der Umgebung und schafft den Kontext zu den Skulpturen als Objekte ohne Titel im Sinne einer sehr persönlichen Reflexion. Das Begleitprogramm lädt zu einer vertieften Betrachtung und Meditation an den Skulpturen ein.

Freitag, 10. Juni 2022 | 17.30 Uhr
ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG
mit Prof. em. Dr. Peter Wycisk
Im Anschluß ab 18.00 Uhr Gebet ins Wochenende – mit Kathrin Feineis.
Musik: Tobias Fraß an der Orgel

Begleitprogramm als PDF

Mo, 13. Juni 2022, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr

Kulturforum | Typisch weiblich? Typisch männlich? Zuweisung von Geschlechterrollen im Wandel 
der deutschen Geschichte

Ort: forum hallense

Frauen gelten als gefühlsorientiert und passiv, Männer dagegen als stark rational und kämpferisch. Frauen ordnen sich unter, Männer dominieren. Trotz allen gesellschaftlichen Fortschritts sind solche Geschlechterzuweisungen in unserem Menschenbild fest verankert. Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich die Geschlechterrollen in der deutschen Geschichte entwickelten.

Dr. Annette Schneider-Reinhardt | Volkskundlerin, Halle

Dienstag, 14. Juni 2022, 18 Uhr

Grüner Mauritius – Gespräche in Kirche und Garten

Ort: Moritzkirche, Halle

»Unterkuschelt? Warum wir Menschen  Berührung brauchen«
Im Rahmen des gemeinsamen Sommerfestes von Katholischer Akademie, dem Institut für katholische Theologie und ihre Didaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara soll wieder – neben Gespräch und Begegnung im Moritzkirchgarten – die Beschäftigung mit aktuellen Fragen stehen.

Referentin:
Prof. Dr. Ilona Croy | Friedrich-Schiller-Universität, Jena

Kooperation mit dem Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik/MLU und dem Katholischen Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara

Detailliertes Programm als PDF hier.

 

Mittwoch, 15. Juni 2022, 19:30 Uhr

Ringvorlesung | Heimat im 21. Jahrhundert – Idyll und Lebens­raum

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

Heimat im Film | Filmvorführung und Gespräch
Lars Johansen | Vorsitzender des ARTist! e.V., Magdeburg

Abschluss der Ringvorlesung mit dem Film »Heimatkunde«, anschließend Ausklang auf der Terrasse des Roncalli-Hauses.

Heimat im 21. Jahrhundert – Idyll und Lebens­raum
10. Magdeburger Ringvorlesung von Januar bis Juni 2022
Der Begriff der Heimat erinnert an die Kindheit. Er birgt die Erinnerung an die Bezüge, in die wir ganz selbstverständlich hineingewachsen sind. So bezieht sich Heimat auch immer auf den Wunsch einer idealen, nicht mehr erreichbaren Vergangenheit. Das ist allerdings kein Grund, den Begriff ganz in die Echo­kammern (n)ostalgischer oder nationaler Gesinnung zu entlassen. Wir fragen mit der 10. Ringvorlesung nach den Beziehungen zwischen Mensch und Raum. Dabei erkunden wir unsere »Heimat« als emotionales Netz und Resonanzraum für zwischenmensch­liche Begegnung. Als sicherer Ort, an dem Vertrautheit und Vertrauen gleichermaßen repräsentiert ist, kann »Heimat« auch im 21. Jahrhundert ein wichtiger emotionaler Anker für die Gestaltung unserer Gegenwart sein.

Der Offene Kanal Magdeburg überträgt die Veranstaltungen live in seinem TV-Programm, als Livestream unter: www.ok-magdeburg.de und auf Youtube unter: www.youtube.com/c/offenerkanalmd

Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, dem Theater Magdeburg und dem Roncalli-Haus Magdeburg

Leitung: Christoph Maier | Evangelische Akademie, Wittenberg
Dr. Reinhard Grütz | Katholische Akademie des Bistums Magdeburg
Georg Halfter | Roncalli-Haus e.V., Magdeburg
Wolfgang Höffken | Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Sachsen-Anhalt, Magdeburg

Den Flyer der 10. Magdeburger Ringvorlesung sehen sie hier.

Donnerstag, 30. Juni 2022, 18:30 Uhr

Bibelwanderweg 2022 | Auf den Spuren der Bibel durch Halle. »Neues vom Turmbau« von Bernhard Heisig

Treffpunkt: Hof des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale), Friedemann-Bach-Platz 5

Mit dem biblischen Thema »Turmbau zu Babel« haben sich Künstler zu allen Zeiten auseinandergesetzt. Eines der berühmtesten Gemälde ist das von Pieter Breughel d.Ä., gemalt 1563. Bernhard Heisig (1925–2011) zitiert es im Hintergrund seines Bildes »Neues vom Turmbau« (1977). Sven Hanson gibt eine Einführung zu Bernhard Heisigs Gemälde anhand des Originals aus den Beständen des Kunstmuseums Moritzburg.

anschließend: meditativer Ausklang in der Moritzkirche
Pfr. Sven Hanson | Mitteldeutsches Bibelwerk / Canstein Bibelzentrum

Gemeinsame Veranstaltung des Mitteldeutschen Bibelwerks / Canstein Bibelzentrum und der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg

Freitag, 1. Juli 2022, 20 Uhr

Konzert | Nacht der Spirituellen Lieder

Ort: Moritzkirche

Zum Mitsingen, Hören, Meditieren und Genießen von Taizé-Gesängen, afrikanischen Liedern, Sufi-Liedern, Mantras und klassischen spirituellen Liedern mit dem Herzlicht-Singkreis Halle

Leitung: Dr. Uta Lesch | Diplomgesangspädagogin, Halle

Sa, 9. Juli 2022, 14 Uhr – 17 Uhr

Vortrag und Gespräch | Gandhi, King und wir? Beispiele gewaltfreien Handelns

Sind Menschen wie Mahatma Gandhi oder Martin Luther King, die konsequent auf gewaltfreies Handeln setzten, Visionäre oder Träumer? Kann man mit den Methoden des gewaltfreien Widerstandes Frieden schaffen? Beispiele von großen und kleineren gewaltfreien Aktionen und Kampagnen helfen uns, diese Fragen zu beantworten.

Christine Böckmann | Geschäftsführerin der Katholischen Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt, Magdeburg