Alle Termine

Di, 5. Februar 2019 – Do, 14. März 2019

Gott.Macht.Zukunft. 1050 Jahre Erzbistum Magdeburg. Vom Hochmittelalter in die Moderne | Ausstellung

Ort: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) | Foyer | Mauerstraße 5 | 06116 Halle (Saale)

Die Ausstellung mit dem Titel „Gott.Macht.Zukunft“ gibt einen Einblick in die bewegte Geschichte des Erzbistums, mit dessen Gründung vor 1050 Jahren Magdeburg eine zentrale europäische Metropole des Ottonischen Reiches wurde. Unter anderem erhielt das Gebiet des heutigen Landes Sachsen-Anhalt hierdurch seine erste regionale Verfasstheit. Ein wesentliches Augenmerk der Ausstellung liegt auf den religiösen und kirchlichen Institutionen im Erzbistum Magdeburg und in seinen Nachfolgegebieten.
Sie ist eine Kooperation des Instituts für Katholische Theologie und ihre Didaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) und der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg.

Montag, 18. Februar 2019, 15:30 Uhr

»Schief und Krumm« – das Unicum | Kulturforum

Ort: forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg | An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)

Die Rettung der Pastoral in Halle – Wo lebt Gotzt in dieser Stadt? – Ein Angebot für Suchende

Verena Krinke | Referentin für Suchendenpastoral, Halle

Mittwoch, 20. Februar 2019, 17:30 Uhr

Revolution und Scheitern – 100 Jahre Novemberrevolution | Ringvorlesung

Ort: Schauspielhaus Magdeburg | Otto-von-Guericke Straße 64 | 39104 Magdeburg

Blick hinter die Kulissen bei »Karl und Rosa« von Felicia Zeller nach Alfred Döblin. Einführung, Probenbesuch und Nachgespräch mit Marie Bues (Regisseurin) und Laura Busch (Dramaturgin)

FRIEDLICHE (R)EVOLUTION
Nach Martin Luther 2017 und Karl Marx 2018 steht für die Ringvorlesung 2019 ein gesellschaftliches Ereignis Pate, das sich nicht nur auf eine Person, sondern vielmehr auf ein ganzes gesellschaftliches System bezieht: Das Jahr 1989 – die Wende und der Zerfall eines politischen Wertesystems.

Grund genug, um nicht nur kritisch auf 30 Jahre Wiedervereinigung zurück zu blicken, sondern auch eine Analyse von aktuellen Transformationsprozessen vorzunehmen und einen Ausblick auf zukünftige Revolutionen und Evolutionen zu wagen.

Dabei geben die verschiedenen Schwerpunktsetzungen der Ringvorlesung genug Raum, um sich mit den vielfältigen Fragestellungen von gesellschaftlichen Umbruchsprozessen auseinander zu setzen.

Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, dem Theater Magdeburg und dem Roncalli-Haus Magdeburg

Donnerstag, 21. Februar 2019, 19 Uhr

Die tschechische Frage im Ersten Weltkrieg und deren tschechoslowakische Lösung auf der Pariser Friedenskonferenz« | Ringvorlesung

Ort: forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg  | An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)

Prof. Dr. Frank Hadler | Projektleiter am Leibniz-Institut des geisteswissenschaftlichen Zentrums für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO), Leipzig

Ringvorlesung
1918 und das Selbstbestimmungsrecht der Völker von Ostmittel- und Südosteuropa
»1918« – dieses historische Jahr ist in den Medien der letzten Zeit häufig besprochen und bearbeitet worden. Zwischen etlichen der sogenannten Nachfolgestaaten nach dem Zerfall der großen Imperien in Mittelosteuropa und Südosteuropa war das kriegerische Geschehen aber leider noch nicht beendet. Vielmehr entwickelten sich schnell kämpferische und teilweise blutige Auseinandersetzungen.
Wie ist das zu erklären?
Die Mehrzahl der Völker, um die es gehen soll, fühlten sich am Ende jenes furchtbaren Ersten Weltkriegs als stolze Sieger. Es schien ein Zeitalter des friedlichen Ausgleiches angebrochen zu sein.
Allerdings zeigte es sich, dass das Selbstbestimmungsrecht natürlich von allen Völkern für sich in Anspruch genommen werden wollte. Wie groß musste eine ethnische Gruppe sein, um als Volk zu gelten? Wenn zwei bis drei ethnische Gruppen das gleiche Territorium für sich beanspruchten, kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Das Recht des Stärkeren setzte sich nicht selten durch.
In unseren Tagen erlebten wir, dass nach 1918 kunstvoll gegründete neue Staaten sich wieder trennten, sei es friedlich und einvernehmlich (und trotzdem für den Außenstehenden unverständlich), sei es in blutigen Bürgerkriegen nach zwei bis drei Generationen scheinbar vorbildlich harmonischen Zusammenlebens. Vier ausgewiesene Experten, die sich mit der Geschichte Ostmitteleuropas und Südosteuropas beschäftigen, werden in dieser Ringvorlesung jeweils einen Vortrag exemplarisch über eine Region mit ihrer Entwicklung, ihren Chancen und Problemen halten.

Donnerstag, 28. Februar 2019, 19 Uhr

Unbekanntes Norditalien – Friaul (2) Geprägt durch Langobarden und Venezianer: Cividale und Udine | Kunstforum

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

In der Reihe »Kunstforum« werden zum einen Künstler von hohem Rang und ihre Werke vorgestellt, die durch Bibel und Christentum inspiriert wurden. Zum anderen werden die großen europäischen Kulturlandschaften erkundet, wobei insbesondere Kirchen, Klöster und Kathedralen im Mittelpunkt stehen.

Referent: Pfarrer Walter Martin Rehahn, freier Dozent und Autor mit Lehrauftrag für Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Fr, 1. März 2019, 18 Uhr – Sa, 2. März 2019, 17 Uhr

Kirche, Kunst und Kultur – 1050 Jahre Bistum Magdeburg | Akademische Tage

Ort: Roncalli-Haus und Ottonianum, Magdeburg

Vor 1050 Jahren ist das Erzbistum Magdeburg gegründet worden. Aus diesem Anlass öffnete das neue große Dommuseum »Otto­nianum« seine Pforten. Neben einem Museumsbesuch wird es viele Hintergründe zur Bistumsgeschichte und freitags mit dem Kulinarium eine schmackhafte Einstimmung geben.

Dr. Jens Bulisch | Dr. Claus Peter Hasse (angefragt) | Lic. Theol. Daniel Lorek

Leitung: Guido Erbrich und Dr. Reinhard Grütz
Kurskosten: 45 €/incl. VP (Abendbrot, Mittag, Kaffee, Kuchen), Ottonianum
Übernachtung im Roncalli-Haus mit Frühstück: 42,50 €

In Kooperation mit dem Kulturhistorischen Museum Magdeburg und dem Roncalli-Haus Magdeburg

Montag, 11. März 2019, 15:30 Uhr

»Ein Koffer voll Musik … von AnSpielung bis Zither-Reinhold.« Ein digitaler Reiseführer zur Musikkultur von Sachsen-Anhalt | Kulturforum

Ort: forum hallense – Katholische Akademie des Bistums Magdeburg | An der Moritzkirche 8 | 06108 Halle (Saale)

Dr. Christine Klein | Musikpädagogin MLU Halle-Wittenberg, Halle

Mo, 11. März 2019, 18 Uhr – Fr, 15. März 2019, 9 Uhr

Glaubensanstöße – wie Papst Franziskus sie gibt | Seniorenakademie

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

Papst Franziskus hat seit Beginn seines Pontifikates vielfältige Anstöße für Veränderungen der Kirche auch aufgrund seiner Erfahrungen in Südamerika gegeben. Sie betreffen u. a. die Themen Armut, Mission, Aufbruch, Dezentralisation und Partizipation. Die Umsetzung gestaltet sich auch aufgrund von Widerständen z. B. in der römischen Kurie schwierig. Trotzdem oder gerade deshalb ist es wichtig, seine Anstöße aufzugreifen und auf den verschiedenen lokalen Eben umzusetzen.

Willi Kraning | Priester im Ruhestand

Leitung: Georg Halfter
Kursgebühr inkl. Übernachtung und Verpflegung: 98 € (EZ) | 88 € (DZ)

Eine Veranstaltung der HVHS Roncalli-Haus. Dieses Seminar wird durch den Fachbereich Pastoral in Kirche und Gesellschaft des Bistums Magdeburg gefördert.

Dienstag, 12. März 2019, 19:30 Uhr

Toter Chef – guter Chef | Lesung

Ort: Elisabeth-Gymnasium | Murmansker Str. 14 | Halle

»›Das ist mein letztes Wort. Endgültig!‹ Er sollte recht behalten. Tatsächlich. Das war sein letztes Wort. Ohne dass er es ahnen konnte. Und anders, als er es gemeint hatte.« Kurz darauf wird Dr. Bertram Geißendörfner, Direktor des Dom-Gymnasiums von Friedensberg, brutal überfahren. Aber warum tötet jemand einen Pädagogen, der wegen seiner Schülerfreundlichkeit allseits geschätzt war? Warum bringt jemand einen Chef um, der von all seinen Mitarbeitern geachtet wurde? Zur Lösung seines dritten Falles begibt sich Kommissar Kellert in die Untiefen des heutigen Schulwesens. Dass es sich dabei um ein kirchliches Gymnasium handelt, macht die Ermittlungen nicht leichter. Schule heute? Er selbst und die Leser werden ihre bisherigen Einschätzungen überprüfen müssen.

Prof. Dr. Georg Langenhorst | Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Augsburg

Weitere Termine werden gesondert bekannt gegeben.

Gespräche im Foyer – zu Bildung und Erziehung
In Kooperation mit dem Elisabeth-Gymnasium
Im Rahmen dieser Reihe werden aktuelle Themen aus den Bereichen Bildung, Glaube und Ethik behandelt.

Mittwoch, 13. März 2019, 19 Uhr

Toter Dekan – guter Dekan Können Theologen töten? | Lesung

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

Es scheint so, denn als nach einem erholsamen Wochenende die Dekanatssekretärin Silvia Hoberg an ihren Arbeitsplatz kommt, macht sie eine schockierende Entdeckung: Ihr Chef, der Dekan der theologischen Fakultät, liegt tot in seinem Büro. Und so wie es aussieht, hat er sich nicht von alleine auf seine Reise in eine jenseitige Welt begeben. So steht Kommissar Bernd Kellert vor einer schwierigen Aufgabe. Der Täter muss an der Fakultät zu finden sein und Vieles deutet darauf hin, dass es einer der gelehrten Kollegen des Ermordeten gewesen ist. Bei seiner Suche nach dem Mörder taucht Kommissar Kellert in die Geheimnisse der theologischen Fakultät ein und muss erkennen, dass dort nicht immer nur die reine Lehre gepflegt wird und es auch unter Theologen »ordentlich menscheln« kann.

Prof. Dr. Georg Langenhorst | Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Augsburg

Kooperation mit dem Förderverein der Schriftsteller e. V. Magdeburg.

Sa, 16. März 2019, 14 Uhr – 17 Uhr

»Darf ich UGO zu dir sagen?« | Vortrag und Gespräch

Ort: Franziskanerkloster | 38820 Halberstadt | Franziskanerstr. 2

Dialog mit dem lange verstorbenen Urgroßvater – Lyriker Hermann Buchholz
Szenische Lesung mit Charlotte Buchholz und Partner | Förderverein der Schriftsteller e. V., Magdeburg