20. Dezember 2018

Heimat und Identität | Symposium

17. Hallenser Gespräch zu Psychotherapie, Religion und Naturwissenschaften

Ort: Elisabeth-Saal, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle

Zu den 17. Hallenser Gesprächen möchten wir uns mit dem Thema Identität und Fremdheit auseinandersetzen. Unter Identität verstehen wir das Erleben der eigenen Person als einzigartig und von Anderen abgegrenzt (personale Identität). Gleichzeitig beschreibt Identität auch das Erleben von sich selbst als zu einer bestimmten Gruppe zugehörig (soziale Identität).

Identität entwickelt sich in einem ständigen Austausch mit den Anderen. Sie ist auch mit der Abwehr des Fremden verknüpft und als lebenslanger dynamischer Prozess des Bemühens um Integration zu verstehen. Identität bildet die Schnittstelle zwischen Innen und Außen, zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und Rollen­angeboten einerseits und der inneren Wirklichkeit mit Bedürfnissen, Wünschen und unbewussten Phantasien andererseits.

Im Rahmen des diesjährigen Symposiums möchten wir uns mit dem Spannungsfeld zwischen Identität und Fremdheit in Zeiten der Globalisierung privater und beruflicher Lebensverhältnisse, großer Migrationsbewegungen und politischer Umbrüche auseinandersetzen und dabei auch die gravierenden Störungen der Identitätsentwicklung durch Traumatisierung beleuchten.

Dr. Thomas Arnold | Akademiedirektor der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, Dresden
Professor Dr. Andreas Lob-Hüdepohl | Katholische Hochschule für Sozialwesen, Berlin
Professor Dr. Franz Ruppert | Psychologischer Psychotherapeut, München
Dr. Harald Schickedanz | Ärztlicher Direktor des Reha-Zentrums Bad Dürrheim, Klinik Hüttenbühl
Dr. Simon Moses Schleimer | Deutsche Schulakademie, Berlin

Tagungsgebühren: Tagungsbeitrag 60 € | Ermäßigt 30 € (Studenten, Rentner) | Tageskarte 30 €

In Kooperation mit dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle

Detailliertes Programm erhältlich!