Herzlich Willkommen!

bei der Katholischen Akademie, einem Forum der Diskussion in Trägerschaft des Bistums Magdeburg.

Die Akademiearbeit im Bistum Magdeburg dient der Förderung des Dialogs innerhalb und außerhalb der katholischen Kirche. Als offenes Forum trägt sie bei zum Gespräch der Kirchen untereinander und führt den Diskurs in Kirche und Gesellschaft.

In regionalen Foren in Magdeburg, Halle, Halberstadt und Dessau verantwortet sie Bildungs- und Begegnungsveranstaltungen.

Wir würden uns freuen, Sie auf einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Darüber hinaus können Sie das Buch „Denk ich an die Moritzkirche… Ein Lesebuch“ bei uns erwerben, welches in einer Schreibwerkstatt zwischen 2016-2018 entstanden ist.

Preis: 20 Euro (zzgl. Versandkosten)

Unsere nächsten Veranstaltungen:

Dienstag, 18. Juni 2019, 19:30 Uhr

Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche und die Folgen | Vortrag und Gespräch

Ort: Saal des Maria-Modesta-Hauses | Mauerstraße 12, Halle

2010 wurde erstmals eine größere Zahl von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche in Deutschland bekannt. Seitdem bemüht sich die Kirche um eine Aufarbeitung der Geschehnisse. Bei ihrer Vollversammlung veröffentlichten die deutschen Bischöfe am 25. September 2018 eine Studie, die die Missbrauchsfälle im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz zwischen 1946 und 2014 dokumentiert. Neben einer Analyse dieser Situation soll eine Diskussion möglicher Konsequenzen stehen.

Dr. Wunibald Müller | Theologe und psychologischer Therapeut, Würzburg

Eine Veranstaltung des Dekanats Halle und des Bistums Magdeburg

Mittwoch, 19. Juni 2019, 19:30 Uhr

Der Letzte macht das Licht aus? Lust auf morgen in der Kirche – eine Zumutung und Ermutigung | Ringvorlesung

Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg

Dr. Wunibald Müller | Theologe und Psychotherapeut, Würzburg

FRIEDLICHE (R)EVOLUTION
Nach Martin Luther 2017 und Karl Marx 2018 steht für die Ringvorlesung 2019 ein gesellschaftliches Ereignis Pate, das sich nicht nur auf eine Person, sondern vielmehr auf ein ganzes gesellschaftliches System bezieht: Das Jahr 1989 – die Wende und der Zerfall eines politischen Wertesystems.

Grund genug, um nicht nur kritisch auf 30 Jahre Wiedervereinigung zurück zu blicken, sondern auch eine Analyse von aktuellen Transformationsprozessen vorzunehmen und einen Ausblick auf zukünftige Revolutionen und Evolutionen zu wagen.

Dabei geben die verschiedenen Schwerpunktsetzungen der Ringvorlesung genug Raum, um sich mit den vielfältigen Fragestellungen von gesellschaftlichen Umbruchsprozessen auseinander zu setzen.

Dienstag, 25. Juni 2019, 18 Uhr

Grüner Mauritius – Sommerfest in St. Moritz

Ort: Moritzkirche und Moritzkirchgarten | Halle

Im Rahmen des gemeinsamen Sommerfestes von Katholischer Akademie und dem Institut für katholische Theologie und ihre Didaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg soll wieder, neben Gespräch und Begegnung im Moritzkirchgarten, die Beschäftigung mit aktuellen Fragen stehen.

Kooperation: Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik/MLU und dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle

Detailliertes Programm erhältlich!

Donnerstag, 27. Juni 2019, 19 Uhr

»Auf den Spuren der Bibel durch Halle« – Stadtgottesacker | Bibelwanderweg 2019

Treffpunkt: Stadtgottesacker, Haupteingang Gottesackerstraße | Halle

Stationen auf dem Bibelwanderweg: Stadtgottesacker
Kunsthistorisch-spirituelle Führung 
anschließend: sommerlicher Ausklang im Garten von St. Moritz

Pfr. Sven Hanson | Mitteldeutsches Bibelwerk – Canstein Bibelzentrum Halle

Gemeinsame Veranstaltung des Mitteldeutschen Bibelwerks – Canstein Bibelzentrum Halle und der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg

Dienstag, 23. Juli 2019, 18:30 Uhr

Maria in der Götzenkammer. Zum Umgang mit vorreformatorischer Bildkultur im Luthertum | Vortrag

Ort: Augusteum  | Collegienstraße 54 | 06886 Lutherstadt Wittenberg

Entgegen der populären Auffassung eines bilderarmen, ja bilderfeindlichen Protestantismus sieht sich die kulturhistorische Forschung mit der Tatsache konfrontiert, dass sich im deutschen Sprachraum gerade in lutherischen Gebieten bis gegenwärtig mehr Artefakte spätmittelalterlicher Kirchenausstattungen erhalten haben, als in katholischen Territorien.

Der Vortrag fragt nach der Überlieferungsgeschichte vieler der erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts wiederentdeckten und von der entstehenden Denkmalpflegebewegung zu ‚altdeutschen Kunstaltertümern‘ umgedeuteten, einst sakralen Heiligen- und Marienbildnisse des späten Mittelalters. Er erläutert ein kulturhistorisch bemerkenswertes und bisher kaum erforschtes Phänomen, welches der zeitgenössische Begriff „Götzenkammer“ beschreibt: die Verbergung theologisch problematisch gewordener sakraler Objekte in speziellen Räumen der lutherisch gewordenen Kirchengebäude.

Dr. Stefan Dornheim | TU Dresden

Kooperation mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Wittenberg